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Archive for the ‘Do Khyi Importe’ Category

Es freut uns, dass unsere geschriebenen Artikel weiter getragen werden. Inzwischen haben wir eine interessierte Lesergemeinde, von überall aus der Welt der wirklichen Hundefreunde. Damit Beiträge leichter geteilt werden können haben wir in die Blogs eine „Share-Funktion“ für Twitter und Facebook eingebunden…    Hierzu ein Beispiel: http://twitter.com/luckylearn/statuses/10593962935 von inzwischen vielen.

Die einzelnen Artikel welche wir inzwischen geschrieben haben werden derzeit, nachdem diese sich alle in ihrem Informationsgehalt ergänzen (oder ergänzen werden), sinngemäß miteinander verbunden. So erhält der Leser in Zukunft einen umfassenden Informationsstand und einen zutreffenden Einblick. Damit ist es jedem neuen Leser möglich sich zu jedem Thema, wenn es interessiert, rundum zu informieren und auch die Zusammenhänge zu erfassen. Hier ist ein Beispiel dazu.

Tibet Dogge Blick und Erziehung...

Erziehung und Do Khyi Blick: Müssen wir wirklich schon einsteigen?

In der Zwischenzeit ist die Serie über die Besonderheiten in der Do-Khyi Welpenzeit und Welpenerziehung wieder ein klein wenig gewachsen. Diese Reihe wird fortgeführt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to3.html

Insbesondere auch wenn es um die Rechte von Hundehaltern geht werden wir unsere Leser auf Besonderheiten hinweisen. Das Thema Gesundheit und Zucht beim Do-Khyi wurde um weiteres Wissen ergänzt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-resuming-knowledge-pra.html

@ Tibimaxe

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Man möchte ja annehmen, dass so seltene und „exklusive“ Hunderassen, wie der Do-Khyi oder die Tibet-Dogge das Problem, an den Hundehandel zu geraten, gar nicht kennen…
Und so wähnen sich nicht wenige auf der sicheren Seite – nachdem man es sich nicht vorstellen kann, dass ein Do-Khyi – Welpe woanders, als bei einem liebevollen und engagierten Züchter, das Licht der Welt erblicken könnte…

Auf der anderen Seite kann man als erfahrener und aufgeklärter Hunde-Interessent Angebote, auch aktuell, entdecken welche eindeutig, unter anderen,  auf ein Angebot durch Vermehrer und Hundehandel hinweisen können.
Schon sehr früh,  kurz nach seinem Zuchtbeginn in Europa, ist der Do Khyi, damals noch Tibet Mastiff, Tibet Dogge genannt, bei den Vermehrern und Hundehändlern angekommen!

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Handel mit Do-Khyi – Welpen, in einer Art „Supermarkt“ für allerlei Rassehundewelpen, durch einen Artikel der Zeitschrift „Stern“ dann im Jahr 1996 bekannt!

Natürlich stellt sich gerade bei den eher seltenen, unbekannten und exotischen Hunderassen die Frage, wie denn rassereine Hunde, zu den Vermehrern und Hundehändlern überhaupt erst gelangen konnten.

Und so hat dieser Fall von zuletzt drei Do-Khyi – Welpen, angeboten in einer Art „Welpensupermarkt“ durch die Veröffentlichung einer Zeitschrift einen kleinen Einblick ermöglicht…

Do Khyi Aras So Tiang - Hundehandel

Do Khyi im Hundehandel

Zitat Stern 40/1996: „…Angelika Hofners hüftkranke Hunde aus Ammerreuth sind keine Einzelfälle. Dem STERN liegen die Krankheitsgeschichten von anderen HD-Hunden aus Strucks Produktion vor. Um ganz sicher zu gehen, ließ der STERN dort eine fünf Monate alte Tibetdogge für 1500 Mark kaufen. Das Tier mit dem wohlklingenden Namen »Aras So-Tiang« hockte apathisch in seiner Gitterbox und bewegte sich kaum. In der Chirurgischen Tierklinik der Universität München wurde Aras geröntgt. Diagnose von Professor Dr. Roberto Köstlin: »Hochgradige Hüftgelenkdysplasie beidseits.« Aras heißt jetzt Yogi und lebt in der Obhut eines Tierarztes und seiner Familie.

…“Angelika Hofners Schäferhündinnen, die Tibetdogge Aras und viele andere Hunde aus dem Zwinger von Ammerreuth stammen aus der Slowakei.“…

Es sind also Züchter aus zentral- und mitteleuropäischen Ländern – so auch Deutschland, welche Hundewelpen auch in, eindeutig für Vermehrung und Massenzucht bekannte, Osteuropäische Länder verkauft haben und verkaufen, welche ebenso nicht abgeneigt waren und sind – auch Zuchtrüden für das übliche Deckgeld zur Verfügung zu stellen.

Nicht selten kann man finden, dass zum Beispiel bei uns ausgediente Zuchthunde in gerade solche Staaten (LINK Polen Ungarn) noch verkauft werden und verkauft worden sind.

Deren Nachkommen werden dann, in einer Art „Reimport“, über verschiedenste Verkaufsplattformen, im Internet oder über Kleinanzeigeblätter der Presse,  auch heute bei uns angeboten.

Die Methoden sind „moderner“ und „flexibler“ geworden und so finden sich Do-Khyi – Welpen, womöglich ohne Mutter nach Deutschland transportiert, im Angebot der verschiedensten Arten, des Welpenhandels wieder.

Nicht selten wird auf schnellem Weg eine Internetseite zum „Angebot“ erstellt und ins Internet gestellt. Oft mit vielen Welpenbildern. Das soll den Eindruck einer Zuchtstätte passend zum Angebot erwecken. Man kann sich fast sicher sein, dass nach dem Abverkauf diese Seiten ebenso schnell wie der Anbieter verschwunden sein werden.

Nicht immer kann man derartige „Angebote“ allein über die Höhe des Verkaufspreises für die Welpen von eventuell seriösen Angeboten trennen und erkennen! Die Vermarktung, die Anpreisungen – sprich die Werbung kann in einem Do-Khyi – Interessenten viele „Illusionen“ wecken!

Vor diesem Hintergrund ist es für einen Do-Khyi – Interessenten grundlegend sich vor einer Anschaffung und auch schnellen Kaufentscheidung möglichst umfassendes Wissen zur gewählten Rasse, zur Auswahl seiner Zuchtstätte, seines Züchters und seines Welpen anzueignen. Wir geben mit diesen Artikeln die Möglichkeit dazu.

©  Tibimaxe.de

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die Löwenmähne von Do Khyi Maxe wird nun modern...

die Löwenmähne von Do Khyi Maxe wird nun modern...

Was hat denn nur das üppige Haarkleid von Maxe mit der Sache mit dem Importhund zu tun…(?)

Wir versprechen Ihnen nicht einfach nur etwas auf diesem Blog,  sondern wir recherchieren und arbeiten uns vor einem neuen Artikel zum Thema auch noch generell exakter ein.
Das Ziel ist zu diesem Thema Do-Khyi Importe hier nicht einfach nur *Mund zu Mund Propaganda* weiter zu geben, sondern Einblicke zu gewähren welche jederzeit nachprüfbar sind! Wir sind kein Propagation-Center der Tibetan Mastiff industries, so wie wir das derzeit bei unseren Recherchen zur Sache mit den Importhunden genauso aufgeschrieben finden können…

Nein, Rückschlüsse auf Ähnliches hier in Zentraleuropa möchten wir nicht aufkommen lassen…  Dazu müssen Sie sich Gedanken machen!

Der Maxe und seine Lion-type-Mähne tauchen hier auf, nachdem ich bei der Recherche über die Import-TM Industries in China für Tibetan Mastiffs viele im Haarkleid ähnliche Bilder betrachten konnte. Hier wirkt der Maxe sogar etwas dürftig…  Es sind auch einige ansprechende Do-Khyi Typen darunter, neben anderen Typen welche an einen bestimmten alten, amerikanischen Kurzhaartyp erinnern…

Andererseits finden wir bei diesen Recherchen kein einziges Mal, auch nicht in chinesischen Büchern und Schriften, die Verwendung des Begriffes *Tibeter*
Vermutlich weil das in der Übersetzung eben die einheimische Menschenbevölkerung Tibets bezeichnet und nicht die Hunde dieser Volksgruppe…
Ein Tibeter ist also ein Mensch, welcher der tibetischen Volksgruppe angehört. Mehr möchte man dazu nicht ausführen.

Chinesische Züchter bezeichnen ganz deutlich die Region in welcher sie ihre Tibetan Mastiff züchten – oder besser *füttern* denn so steht das wortgetreu in der englischen Übersetzung. Sie bezeichnen auch in einigen Fällen die Region woher sie ihren Hundebestand haben, also aus welcher Region des ehemaligen Tibet die ersten Hunde kamen.
Inwiefern das nachvollziehbar ist müssen wir noch prüfen. Jedenfalls ist noch nicht auszuschließen, dass auch in China gezüchtete Do-Khyi plötzlich, obwohl sie in Shanghai gezüchtet sind und der Ursprung der Zucht nicht genannt wird, plötzlich nach hiesigem Sprachgebrauch *Tibeter* werden… (?)

So konnte ich das zumindest für Mitteleuropa feststellen! Dort verwandeln sich in Europa gezüchtete Hunde mit chinesischem Hintergrund in *Tibeter* und das Herkunftsland der Mutter unserer Hündin scheint auch plötzlich in Tibet zu liegen.

Jedenfalls ist der zweite Teil zum Thema Importhunde in Arbeit und es wird noch ein wenig dauern bis wir ein Bild aufzeigen können. Nicht einmal eine Hand voll Pioniere der Do-Khyi Zucht haben von Beginn bis heute der Rasse die Treue gehalten. Wir konnten feststellen, dass der Großteil der erfahrenen Züchter, der Anfangszeiten und später, die Zucht des Do-Khyi aufgegeben haben. Darunter waren sehr namhafte – oft auf dem Zenit ihrer Bemühungen…

Nur ein einziger amerikanischer Pionier hat sich allen vorhandenen Blutlinien gewidmet. Wir können das sehr gut bei den Recherchen erkennen.
Also bitten wir noch um ein wenig Geduld für den zweiten Teil zur Sache mit dem Importhund.

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Do Khyi  Betrachtungen Epilepsiestudie…

Mit dem letzten Beitrag über Do-Khyi – Importe war auch, nachdem es zum Thema notwendig war, eine Einführung in den züchterischen Aufbau der Rasse Do-Khyi verbunden.

Deutlich wurde, dass diese notwendig sind um die Entstehung von Erkrankungen durch den engen Flaschenhals im Aufbau der Rasse zu *verhindern*.

Nun kann der Leser, der sich für den Do-Khyi interessiert, an vielen Ecken im WWW Ausführungen und Aufrufe zur Epilepsiestudie beim Do-Khyi finden. Möglich, dass der Eine oder Andere, welcher einen Do-Khyi als Hundepersönlichkeit an seiner Seite interessant finden würde, inne hält und seinen Wunsch nach einem Rassevertreter beiseite stellt.

Das zumindest scheinen manche zu befürchten!

Warum erfolgt von Seiten derer, welche sich im WWW dahingehend äußern und zuständig erklären dazu keine wirklich für den künftigen Halter, notwendige Informationen? Informationen, mit welchen man sich der Fragen die entstehen können, fachlich versiert widmet.

Wir haben aber einige Beteuerungen gefunden, dass nur Tiere und Zuchtlinien von anderen Betroffene wären…
Das erweckt den Eindruck als würde Einer auf den Anderen deuten. Aufklärung um die Beantwortung von möglichen Fragen wird gesucht. Wird das damit auch von der Zielgruppe als zufrieden stellend beantwortet empfunden?

Es ist keineswegs so, dass nur die Rasse Do-Khyi von epileptischen Anfällen, unklarer Ursache, betroffen wäre. Zu diesem Thema wird ebenfalls geschwiegen.
Allerdings hat sich in den vergangenen Monaten, von vollkommen anderer Seite, daran etwas geändert. Es ist kein völliges Tabuthema mehr nach außen.

Das Thema Epilepsie unbekannter Ursache beim Hund wird inzwischen offen behandelt – Speziell in Fachzeitschriften für den Hund.

Aufruf Epilepsiestudie *Aussie*

Aufruf Epilepsiestudie *Aussie*

Die Halter betroffener Hunde sind nicht mehr allein nur auf die, von irgendwelchen Menschen im Web geführten, Info- und Forenseiten im WWW angewiesen wenn sie sich über diese Erkrankung informieren wollen!

Leider ist es heute jedermann möglich im WWW auf Webseiten, die später wieder aus dem Netz genommen werden können,  Behauptungen aufzustellen. Schlimm ist es für die Rasse Do-Khyi wenn dabei Verdächtigungen auf Erkrankungen, schlimmer noch Trägerschaften, einzelner Tiere ausgesprochen werden. Oft geschieht das unter der Nennung von Hundenamen der Rasse durch Dritte. Einblicke in wirklich zutreffende Untersuchungsergebnisse, also medizinisch zutreffende alles umfassende Diagnosen, welche von zuständigen Spezialisten eingesehen und zentral erfasst werden können sucht man dort vergebens.

Wird da nicht nur ein Eindruck erweckt, welcher sich fachlicher Überprüfung, einsehbar durch den Leser, entzieht?
Wie kommt es dazu, dass der interessierte Leser in diversen Beiträgen im Netz, Meinungen finden kann, welche Sicherheit durch eine Nennung von *Trägern*, dieser wissenschaftlich noch völlig unklaren Epilepsieerkrankung, finden können?
Soll der Eindruck von Sicherheit vor bestimmten Erkrankungen erweckt werden, durch bestimmte Aktivitäten?

…Man kennt ja die Verursacher in den Zuchtlinien der Rasse?

Womit wir wieder bei der Einleitung im Bezug auf den Aufbau und Zuchtbeginn der Rasse wären. Die heutigen Vertreter sind alle, durch den Start und die Weiterführung in der Zucht, eng miteinander verwandt. Darf man den Eindruck erwecken, bei einer noch nicht erforschten Erkrankung, nur gewisse Tiere als *Träger* zu benennen?
*Sicher* ? –  ob  das die Ursachen sind…(?)

Welche Auswirkungen das auf den an der Rasse interessierten Hundeliebhaber hat, wissen wir nicht. Auswirkungen auf die Rasse Do-Khyi sollten also nicht nur bei Bemühungen von tatsächlich Engagierten gesucht werden. Der Do-Khyi braucht das neutrale Engagement* aller verantwortungsbewussten Hundehalter!

Das Engagement zur Erforschung der Epilepsie -unklarer Ursache beim Hund- ist über die Rasse Do-Khyi hinaus gewachsen!
Engagierte sind inzwischen nicht nur einige Wenige, sondern  renommierte, tiermedizinische Institute an den Universitäten.

Die Erkrankung hat das Interesse bei den Spezialisten gefunden welche wirklich fachliches Engagement versprechen!

Den Aufruf oben, kann jeder Leser der Fachzeitschrift Partner Hund, Ausgabe 08/2009 in deren medizinischen Teil finden. Es ist kein Grund Wertungen über Hunderassen auszusprechen…

Wichtig für eine Mitarbeit und ein Gelingen, das ist inzwischen erkannt, für ein Mitwirken bei Epilepsiestudien zu verschiedenen Rassen neben dem Do-Khyi, sind alle Halter der Hunde!

Der Halter, Eigentümer und Besitzer hat die Entscheidung darüber mit seinem Hund, seinem Rassevertreter, an den Bemühungen  *neue Möglichkeiten in Therapie, Diagnostik und Zucht zu finden*,  teilzunehmen. Es geht also damit auch um das Engagement aller Halter!

Die Information darüber erreicht die Halter heute über entsprechende Medien welche auch nicht in Vereinen und Verbänden organisierte, also alle Hundehalter, erreichen. Die Möglichkeiten mit derartigen Medien, Engagement bei Haltern betroffener Hunde und Hunderassen zu erzielen, sind damit bedeutend gestiegen! Das bedeutet auch es steigen die Erfolgsaussichten der Bemühungen!

Das Thema epileptische Anfälle unklarer Ursache beim Do-Khyi ist auf diese Weise einer Art *Eigenorganisation* entzogen! Für betroffene Halter finden sich medizinisch ausgebildete Ansprechpartner, welche Betroffenen eine wirkliche Hilfestellung geben können. Das ist ein wichtiger Punkt dem noch Beachtung geschenkt werden muss!

Ein betroffener Hund benötigt tierärztliche Betreuung und keine Beratung in Hundeforen!

Es bleibt zu hoffen, für alle betroffenen Hunde, Hunderassen und Hundehalter, dass es beim deutlichen Engagement, der betreffenden, tiermedizinischen Institute, an der Erforschung hoffentlich bald zu einem Fortschritt in der gewünschten Richtung kommen wird!

Was bleibt, ist weiterhin alle Halter von Do Khyi aufzurufen, sich an der Studie zur *Erforschung der idiopathischen Epilepsie bei der Tibet Dogge*, zu beteiligen!

Gleich ob es sich um derzeit klinisch gesunde oder um klinisch erkrankte Do-Khyi handelt!

Egal ob es sich um Einzelschicksale oder um Rasseschicksale handelt.
Dieses festzustellen ist einzig die Aufgabe der betreffenden Wissenschaftler… (!)


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Wer sich in der virtuellen Welt über den Do-Khyi informiert wird schnell auf die besondere Verwendung der Importe oder von Importhunden durch manche Seiten hingewiesen. Ob nun auf Rassebeschreibungen oder in Verkaufsanzeigen, Hundeforen oder Züchterseiten – auf einigen davon wird auf die außergewöhnliche Bemühung in einer Zucht mit dem Vermerk auf Importe hingewiesen.

Das liest sich, speziell für einen Unbedarften, wie eine Art Gütezeichen.

Wir fragen also: Ist es wirklich realistisch an einen, insbesondere für die Rasse, heil bringenden  Einfluss durch den Zuchteinsatz von Importhunden zu glauben? Wie können dann andere Rassen ganz ohne Importe gezüchtet werden? Und – sind die Do-Khyi damit im Vergleich gesünder?

Sind Ursachen für den Einsatz von importierten Hunden aus den Ursprungsländern der Rasse nicht eventuell auch andere, welche man nicht so offen nennen möchte?

Was ist von Aussagen zu halten, dass nur Importe mit Tibetischer Abstammung die besseren Importe wären? Sind andere Importe, wie der Eindruck entsteht, eher eine problematische Einführung in die Rasse gewesen? Kann und darf man das, im positiven Sinn für die Rasse angemerkt, so differenzieren und aus ungeteilter eigener Sicht für die gesamte Zucht der Rasse Do-Khyi betrachten?

Sind wirklich die Importe der Einen ein Garant für Gesundheit und hervorragendes Wesen und die anderen Importe, der Anderen, weniger? So wie wir das im WWW geschrieben finden können…(?)
Weshalb werden Do-Khyi, die keine Importe sind, nicht im gleichen Sinn erwähnt?

Wir fragen nach: Was ist dran an solchen Darstellungen im Internet für Leser, die Information suchen? Was ist in der Rasse Do-Khyi wirklich so wichtig im Bezug auf Importhunde?

Eigentlich ist ja gerade die Rasse Do-Khyi erst vor Kurzem, jeder einzelne Rassevertreter, aus ursprünglichen Importen entstanden (!)
… aus Importhunden Mitte der 1970er Jahre welche aus Nepal, Nordindien und Bhutan, also von der Südseite des Himalaya stammten.
Die Zuchtgeschichte des Do-Khyi ist also im Gesamten  eine Importgeschichte!

Während in den USA ab 1976 mit vier Do-Khyi – Importen aus Nepal die Zucht begann, welche kurz darauf um einen fünften Import aus einer östlicher liegenden Grenzregion aufgestockt wurde – standen  in Europa immerhin für den Beginn der Zucht acht Importe aus Nordindien und vier Importe aus Nepal  zur Verfügung.
Drei weitere Importe kamen aus den Vereinigten Staaten welche bereits Nachkommen des Zuchtbeginns in Amerika waren. Nur einer davon, eine Hündin, sollte über ihren Sohn mit eines der wichtigsten Gründertiere der europäischen Do-Khyi – Zucht werden.

Samdup mit Besitzer Alain Delon

Samdup mit Besitzer Alain Delon


Insgesamt standen in Europa also 15 Importhunde als Gründertiere zur Verfügung!
Waren diese nicht so sehr geeignet, wie uns mancher heutige Beitrag im Internet glauben lassen möchte? In der ersten *Pionierzeit*, zum Zuchtbeginn der Rasse, ging es um andere Werte als um die der bereits lange gezüchteten Rassen.
Der Do-Khyi musste erst *salonfähig* werden. Das Ziel war die Anerkennung als Rasse, der Gründertiere und deren Nachkommen.

Doch warum wurden nicht alle 15 Importe für den Zuchtaufbau der Rasse Do-Khyi in das Zuchtgeschehen genommen?

Früh schon bei Zuchtbeginn setzten, wie heute, Diskussionen ein. Über den korrekten Typ und korrektes Aussehen der Importhunde, je nach deren Herkunftsländern. Oft waren sie klein und entsprachen speziell in Größe und Masse nicht dem vorliegenden Standard, wie dieser Anfang des 19. Jh. in England festgeschrieben wurde.

Es kam zur getrennten und isolierten Zucht in den ersten Tagen.
In den USA getrennt nach Ost- und Westküste. In Europa getrennt nach Typ und Herkunft der jeweiligen Hunde. So wurden einige der *Urimporte*  sehr gehäuft und andere eher selten für den Rasseaufbau des Do-Khyi verwendet. Einige der ersten Importhunde wurden leider völlig aus der Zucht zurückgezogen.
So begann die Zucht in Europa hauptsächlich mit wenigen indischen Importen, wovon drei wiederum Geschwister waren.

Die Folgen des engen Rasseaufbaus haben die Züchter hüben wie drüben früh erfahren. Durch diese ersten Erfahrungen kurz nach Beginn der Do-Khyi – Zucht, war die Einsicht in die dringende Notwendigkeit entstanden die Rasse, unter Einbeziehung von weiteren Importen, in erweiterter Ahnen-Vielfalt weiter aufzubauen.
Es setzten zeitig Bemühungen ein Do-Khyi Nachkommen, durch rege Importtätigkeit, über den Ozean auszutauschen. Zu gleicher Zeit begannen die Bemühungen weitere, ursprüngliche Do-Khyi, aus den Ursprungsländern zu importieren und in die bestehende Zucht einzuführen.

Fast in jedem Zuchtbuch der frühen 1980er bis in die späten 1990er Jahre kann man noch weitere Import – Do-Khyi  aus den Ursprungsländern finden.
Als eine Einengung und Erschwernis sollte sich herausstellen, dass bereits die ersten, für den Zuchtbeginn importierten Gründertiere, sogar häufiger in ihrem Ursprungsländern nach westlicher Zuchtmethodik für den *Westen* vorgezüchtet waren.
Nicht selten durch Abgesandte welche in den Ländern des Himalaya als Entwicklungshelfer, Handelsmitarbeiter, medizinisches Personal oder ähnliches einige Zeit gelebt hatten.

Das bedeutet: Die Gründertiere im Westen und die später importierten Do-Khyi waren häufig miteinander verwandt. Diese Importhunde konnten keinen wirklichen Grundstock für eine Ausweitung des züchterischen Flaschenhalses bilden.
Damit deutet sich klar an, dass schon damals im Typ unverfälschte und mit anderen Rassen nicht verkreuzte Do-Khyi für den Import in den Westen nur sehr schwer zu finden waren!

Der von damals bis heute in der Zucht zu betrachtende Drang, nach immer weiteren, ursprünglichen Importen aus den Heimatländern, ist immer noch der Notwendigkeit durch den engen Aufbau der Rasse in der Zucht geschuldet Es ist in diesen cirka 30 Jahren (!) nicht gelungen oder versucht worden, aus den vielen nachträglich importierten Tieren, eine oder mehrere selbständige Blutlinien für die Do-Khyi – Zucht aufzubauen welche für die Rasse selbst eine dauerhafte Ausweitung der genetischen Enge hätte bedeuten können.

Wir fragen warum:
Waren wirklich die ersten Importe, wie im WWW zu entdecken; eher alle nicht geeignet, nicht gesund, nicht gut genug im Wesen, in der Vererbung?
Es ist vielmehr anzunehmen, dass die an den Zuchtbeginn anschließend sehr enge Zucht die Schwachpunkte bei allen Lebewesen, das Fehlen von *genetisch vollkommener Gesundheit* eher schonungslos offen legte!

Gibt es überhaupt nur Chancen durch Zucht mit ursprünglichen Importen oder gibt es nicht auch Risiken, welche nicht für alle Importe und deren Zuchteinführung im WWW erwähnt werden?

Inzwischen ist  der Eindruck entstanden, dass in der Zucht mit Importen generell nur Chancen sind. Ist dieser Eindruck, wie dargestellt, wirklich der Realität entsprechend?

Halten wir fest: Die Zucht mit Importhunden – ursprünglichen, nicht vorgezüchteten, welche noch alle Ahnen führen, ist nicht für einige ein Gütezeichen, sondern immer schon für alle eine Notwendigkeit gewesen!
Eine Notwendigkeit, schon früh erkannt, um deren Beachtung sich viele bemüht haben. Es ist also keine Erfindung von einigen wenigen, welche um ihrer Sache willen vielleicht einen Effekt erkannt haben wollen…

Das offen ausgesprochene Abgrenzen von Importhunden, nach Herkunft, Typ und leider nicht überprüfbarem Verhaltensmuster, wie es immer noch von Beginn der Zucht bis heute vorgetragen wird, ist in der Vergangenheit für den Aufbau insbesondere der Rasse nicht förderlich gewesen. Es wirkt bis heute erschwerend den engen Flaschenhals der Do-Khyi – Zucht auszuweiten.
Bei jeder Einkreuzung blutsfremder, ursprünglicher Arbeitshunde in unsere westliche, nach Ausstellungen selektierende Zucht, welche zudem enge Verwandtschaftsbeziehungen hat, ist eine Veränderung in Aussehen und Typ, sowie der arbeitenden Verhaltensmuster als ein *Risiko* (?) fest einzuplanen!

Sind  Importe direkt aus Tibet, wie der Eindruck entsteht wenn man manche Beiträge im WWW liest, von ihrer Erblichkeit her gesünder und in ihren Eigenschaften als Arbeitshund umgänglicher als solche die aus Nepal oder Nordindien stammen? Sind diese noch *unvermischter*  geblieben mit anderen, westlichen Hunderassen?

Kamen nicht mit den 1960er Jahren amerikanische, englische und holländische Staatsangehörige nach Nepal und Bhutan oder Nordindien, welche eigene, westliche Hunderassen mitbrachten?

Sind nicht in Tibet ab 1960 verstärkt Chinesen direkt und geplant eingewandert, so dass in Tibet die tibetische und ursprüngliche Bevölkerung eine Randgruppe wurde?  Auch diese Einwanderer, die bis heute in unvorstellbarer Zahl ankamen, haben ihre eigenen Hunde mitgebracht. Mit jedem Jahr ab 1960 schwanden die Chancen, dass überhaupt noch völlig unvermischte Do-Khyi – Importe zu erhalten wären!

Schon der Beginn der Do-Khyi – Zucht in den Ursprungsländern der Hunde für die ersten Import-Gründertiere des Westens weist auf diesen Engpass hin!

Neben der Chance, durch den Zuchteinsatz von Importen für eine größere Vielfalt an Ahnen um der zu engen Verwandtschaftszucht samt der Nebenwirkungen zu entfliehen, bringen Importe auch unbekannte Risiken. Das liegt in der Natur der Sache und jeder sollte das realistisch betrachten!

Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die durch den Zuchtbeginn fehlenden Ahnen wieder in die Rasse zu bekommen. Bis heute war der Einsatz von Importhunden leider eher ein Instrument einzelner Züchter. Kein nach der Art von Zoologen geplanter Aufbau einer stabilen Rasse, um diese zu erhalten.

Nun sind wir also bei den Risiken, neben der so dringenden Chance und Hoffnung für mehr Ahnenvielfalt, um die Rassegesundheit des Do-Khyi zu erhalten und um das neue Auftauchen von Krankheiten zu verhindern.

Veränderung von Typ, Aussehen und Rasse:
Unbekannt, bei jedem ursprünglichen Import, ist die Vermischung welche über lange Zeitläufe schon statt gefunden haben kann. Für jeden, der für die Zucht heute importiert oder früher importiert hat, ist der Import – Do-Khyi immer auch über seine Nachkommen eine Überraschung.

Züchter, welche mit ursprünglichen Importen auf diese eng verwandten europäischen und amerikanischen Zuchttiere in der Zucht arbeiten müssen, nehmen immer einen Verlust ihres gewohnten Rassetyps hin. Der bisher, durch die Bevorzugung einiger weniger Gründertiere,  erreichte Rassetyp kann sich bei Zuführung völlig fremden Blutes durch den Import im Aussehen verändern!
Oft wird dem begegnet, dass gleich nach der Auszüchtung wieder eng in die vorliegende Familie gezüchtet wird. Dies sorgt dafür, dass Vitalitätsgewinn durch höhere Ahnenvielfalt sofort wieder verloren geht. Die Suche nach dem nächsten Import beginnt!
Nun stellt sich die Frage woher diese immer wieder vielen benötigten Importe denn kommen sollen?

Veränderung im Verhalten durch Rückschlag auf ursprüngliche Wesens- und Arbeitseigenschaften:
Es muss auch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass sich Wesen und Verhalten, durch Einsatz eines Importtieres, wieder etwas ursprünglicher, in Richtung eines an der Herde im Ursprungsland arbeitenden Hundes entwickeln können. Derartige Nachzuchten gehören in die kundigen Hände verantwortungsvoller Halter, welche in der Lage sind solche Do-Khyi auch entsprechend zu halten, erziehen und auszulasten!

Durch enge Zucht und Auslese dürften sich die heutigen Nachkommen der ersten Gründertiere schon weit von den ursprünglichen Arbeits- und Verhaltenseigenschaften entfernt haben. Durch die fortlaufende Zucht mit Importhunden in der Rassegeschichte sind Do-Khyi, gerade deshalb, aber auch heute noch individuell sehr unterschiedlich in ihren Anforderungen welche sie stellen.
Die unterschiedlichsten Wesens- und Verhaltensbeschreibungen sprechen eine deutliche Sprache!
Veränderungen der Eigenschaften durch unbekannte, rassefremde Einflussnahme aufgrund eventueller Verkreuzungen können hier ebenfalls eine Rolle spielen!

Gesundheitliche Wagnisse durch weniger Kontrollmöglichkeiten:
Nicht selten fehlen bei ursprünglichen Importen, aber auch aus weltweiten Zuchten, die Möglichkeit von Einsichtnahme in Nachweise über lückenlose Gesundheitsdaten der Eltern und Ahnen des Hundes. Nur in sehr wenigen Ländern auf der Erde werden, wie zum Beispiel in Deutschland, umfassend Vorsorgeuntersuchungen auf bekannte Erkrankungen durchgeführt. Es bleibt auch für einen langjährig erfahrenen Züchter nur der Blick auf die sichtbare und überprüfbare Gesundheit dieses einen Importtieres.

Die Aufzucht eines für die Zucht importierten Welpen ist also mit einem Risiko verbunden ob der Hund überhaupt je zuchttauglich werden kann, und wenn, was genau er gesundheitlich gesehen, in dieser und jener Kombination in der Zucht an seine Nachkommen weiter geben wird…
Für die Beurteilung reicht es nicht aus einen Wurf mit fünf  bis zehn Nachkommen zu betrachten.
Lückenhafte Nachzuchtbetrachtungen sind bis heute leider nicht sicher auszuschließen.

Für die Zucht ist also der Einsatz von Importhunden, um die dringende Erweiterung der Zuchtbasis zu erreichen, auch mit Risiken verbunden, welche kein Züchter schon vor einer Wurfplanung erkennen und benennen kann.

Kein Leser im WWW sollte sich aufgrund der im Angebot befindlichen einseitigen Darstellungen einer Illusion hingeben und kein verantwortungsvoller Züchter wird Illusionen dieser Art unterstützen.
Umso wichtiger ist das Wissen und die Aufklärung über das ursprüngliche Wesen und Verhalten der Rassevertreter mit allen ihren Eigenschaften, auch im Arbeitsverhalten, beim Halter und für den Halter und bei dem, der Halter werden möchte.
Wichtig für den Do-Khyi sind Halter welche sich aufgeklärt und verantwortungsvoll um diese – ihre-  Rasse bemühen!

Überarbeitet am 23.07.09
… Importe aus Taiwan und China im Teil II

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Tibet Dogge, Do-Khyi Importe und Importhunde…

Gerne wird in Anzeigen und auf Webseiten, quasi als eine Art Qualitätssiegel, auf eine Zucht mit Importen oder Importhunden verwiesen….
… Wer etwas auf sich hält hat mindestens Importe aus Tibet…

Andere wieder kommen aus den USA und scheinen ebenfalls für Exklusivität von Zuchtbemühungen zu stehen. Was es aber mit den Importen auf sich hat. Weshalb Importe also, im Überbegriff, aus dem Ausland importierte und nach Deutschland (als nahe liegendes Beispiel) eingeführte Hunde tatsächlich in der Zucht des Do-Khyi schon immer begehrt waren, darüber erarbeiten wir gerade wieder einen Beitrag.

Natürlich soll dieser sehr gut recherchiert sein. Namen von Importhunden werden wir nicht nennen. Wir schreiben nicht für Insider…. Aber wir werden genau hinterfragen was der Einsatz von Importhunden in der Zucht bringen kann und auch auf die Risiken hinweisen. Schon viele Do-Khyi Züchter haben in der Vergangenheit mit Importen in der Zucht gearbeitet. Es ist also kein besonderer Einsatz in der Zucht erst heute, sondern eigentlich schon immer eine Notwendigkeit gewesen…

Wir hoffen damit, dass in Zukunft jeder mit den Begriffen Import und Importhunde etwas Realistisches anfangen kann. Aufgeklärt die Chancen und Risiken sieht und mit sich selbst ausmachen kann, was er tatsächlich unterstützen möchte.
Wir finden das ist schon den tatsächlich ursprünglichen Importhunden geschuldet, welche für die Zucht ein völlig anderes Leben beginnen mussten.

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