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Archive for the ‘Legenden Maerchen Mythen’ Category

Es freut uns, dass unsere geschriebenen Artikel weiter getragen werden. Inzwischen haben wir eine interessierte Lesergemeinde, von überall aus der Welt der wirklichen Hundefreunde. Damit Beiträge leichter geteilt werden können haben wir in die Blogs eine „Share-Funktion“ für Twitter und Facebook eingebunden…    Hierzu ein Beispiel: http://twitter.com/luckylearn/statuses/10593962935 von inzwischen vielen.

Die einzelnen Artikel welche wir inzwischen geschrieben haben werden derzeit, nachdem diese sich alle in ihrem Informationsgehalt ergänzen (oder ergänzen werden), sinngemäß miteinander verbunden. So erhält der Leser in Zukunft einen umfassenden Informationsstand und einen zutreffenden Einblick. Damit ist es jedem neuen Leser möglich sich zu jedem Thema, wenn es interessiert, rundum zu informieren und auch die Zusammenhänge zu erfassen. Hier ist ein Beispiel dazu.

Tibet Dogge Blick und Erziehung...

Erziehung und Do Khyi Blick: Müssen wir wirklich schon einsteigen?

In der Zwischenzeit ist die Serie über die Besonderheiten in der Do-Khyi Welpenzeit und Welpenerziehung wieder ein klein wenig gewachsen. Diese Reihe wird fortgeführt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to3.html

Insbesondere auch wenn es um die Rechte von Hundehaltern geht werden wir unsere Leser auf Besonderheiten hinweisen. Das Thema Gesundheit und Zucht beim Do-Khyi wurde um weiteres Wissen ergänzt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-resuming-knowledge-pra.html

@ Tibimaxe

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Der Do-Khyi ein Mitglied der Familie der Herdenschutz- oder Hirtenhunde

Noch immer ist der Do-Khyi einer der Kleinsten unter den Vertretern der Herdenschutzhunde. Seine Eigenschaften und seine Eigenheiten, die sich wahrscheinlich entwickeln werden,  sowie der Umgang mit ihm in der Erziehung und Haltung hängen von der Zugehörigkeit zu dieser spezialisierten Hundegruppe ab.

Das bedeutet nicht, dass Do-Khyi aufgrund der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe komplizierter oder gar schwieriger als andere Hunderassen wären. Es gibt mit Sicherheit immer wieder auch Einzeltiere dieser Rassen, welche sich für andere Bedingungen eignen. Insgesamt leben viele Do-Khyi und Herdenschutzhunde als gut integrierte Familienhunde, wenn man eben spezielle Eigenschaften welche diese zeigen können, beachtet.  Für eine Anschaffung ist Wissen und ein Einblick in die speziellen Eigenschaften diese Hundegruppe ein Vorteil um Missverständnisse vermeiden zu können. Um die Anforderungen zu prüfen welche ein Hund an seinen Menschen stellt…

Einen sehr interessanten Dokumentarfilm für alle Herdenschutzhundeliebhaber und sicher auch Do-Khyi – Liebhaber haben wir beim Schweizer Fernsehen gefunden…

Unter anderem auch ein Einblick in die ursprüngliche Arbeitsweise dieser Herdenschutzhunde.

@Tibimaxe.de

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Do-Khyi – Die moderne Legendenbildung

Sie interessieren sich für einen Do Khyi?

Sicher werden Sie sich versuchen im WWW zu informieren.

– in Ermangelung an deutschsprachigen Büchern über die Rasse die einzig scheinende, endlose Informationsquelle, welche auch gleich Kontakte vermitteln kann – und will.

Schon die Suchbegriffe zeigen ein Dilemma: Do Khyi, Dokhyi oder Do-Khyi. Aber auch Tibetdogge, Tibet Dogge oder Tibet-Dogge. Weiter führt die Suche dann über die Begriffe: Tibet-Mastiff, in allen Schreibweisen oder auch Tibetanischer Mastiff, Tibetischer Hirtenhund.

Um vollends Verwirrung zu verursachen, kann der Interessierte auch vom „Tsang Khyi“ und vom „Lion-type“ und „Tiger-Type“ lesen.

Gibt es eine andere Hunderasse bei welcher so viele unterschiedliche Begriffe verwendet werden?

Wie sieht es aus mit den Informationen, welche wir über diese vielen Bezeichnungen finden. Sind das realistische Informationen, welche dem Hund, der Rasse und späteren Haltern dienen?

Sind Do Khyi tatsächlich „ruhige, familienfreundliche“ Hunde, wie man es in Anzeigentexten im WWW finden kann?

Ist der Do Khyi ein „sehr wachsamer Familienhund“? Was bedeutet das? Er ist „ausgeglichen und ruhig“ kann man lesen, „ausgestattet mit vielen guten Vorzügen und Eigenschaften“

Man findet aber auch, dass der Do Khyi „sehr wachsam ist und seine Umgebung auch wenn er schläft nicht aus den Augen lässt“.

„Eignet sich als Familien- und Wachhund“ und dann erfährt man, „dass sein Ausdruck auch darüber hinweg täuschen kann, dass ihm nichts entgeht“…

Wie stellt man sich das vor, wenn man derartige Informationen liest, über einen Hund?

Welchen Eindruck über den Do Khyi bekommt man vermittelt wenn man entdeckt, dass er eine „tiefe und schallende Stimme hat, die er nur benutzt wenn es nötig ist“? Man entdeckt auch noch, dass ein Do Khyi „draußen auf seine ihm eigene Art aktiv ist, aber im Haus ruhig“

Ist der Do Khyi eine wirkliche Alternative zu anderen Hunderassen, wie Labrador, Golden Retriever, Berner Sennenhund oder Neufundländer. Eine Alternative im Sinne von Wechseln. Bietet er sich alternativ dazu an?

Ist ein Labrador „sehr wachsam bei Dämmerung und Nacht, wird dann ab und zu –lästig- und könnte damit die Nachbarn stören“

Mit was denn?

Das sind viele Umschreibungen für ein Verhalten eines Herdenschutzhundes. Warum nennt man den Do Khyi und sein Verhalten nicht beim Namen?

Ein Do Khyi ist ein Herdenschutzhund. Diese sind für Kinder nur „bedingt“ geeignet und diese sind territorial veranlagt.

Das heißt ihre Haupteigenschaft, für welche sie in Tibet und den angrenzenden Staaten entstanden sind und gehalten wurden ist die „Eigenschaft des Wachens, des lautstarken Meldens von allem was ihnen fremd ist, nicht zur Gruppe gehört, welche der Hund kennt und dieses Verhalten verstärkt sich ab Einbruch der Dämmerung noch.“

Kurz: Ein Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt – Bellt – und er bemerkt alles womit er nicht in seiner Welpen- und Jugendzeit vertraut gemacht wurde!

Wie es die Art der Herdenschutzhunde ist liegt er gerne an einem strategisch günstigen Platz, von welchem aus er alles in seinem Umfeld im Blick haben und überwachen kann.

Das kann auch ein Hügel sein. Nur, hat er etwas entdeckt – ist er ebenso schnell vor Ort, am hoffentlich vorhandenen stabilen und hohen, Zaun bellt weiter und wehrt…

Ruhig ist ein Do Khyi also nicht zu bezeichnen. Möglich, dass das eine hohe Duldsamkeit bezeichnet, eine hohe Reizschwelle, die diese Rasse unzweifelhaft auszeichnet, so wie alle Herdenschutzhunde.

Also doch für die Familie geeignet?

Duldet dieser Hund von Kindern alles, wie der Eindruck beim Informieren im WWW entstehen könnte?

Herdenschutzhunde sind für Familien mit Kindern „bedingt geeignet“; so wird das in der Fachlektüre, in vielen Büchern über Herdenschutzhunde, auch Hirtenhunde genannt beschrieben.

Warum bedingt?

Ein Herdenschutzhund und damit auch der Do Khyi ist loyal, vertraut nur mit seinen „innersten Familienmitgliedern“. Alles was für ihn fremd ist in der Familiengruppe, wird von ihm „geduldet“ aber nicht unbedingt bedingungslos akzeptiert und geliebt. Er rechnet zum Beispiel die Schwiegereltern nicht unbedingt mit zum inneren Bereich seiner Gruppe, nur weil er sie im Jahr ein paar Mal sieht.

Wollen Ihre Familienmitglieder einen Hund zum Spielen, wollen Ihre Kinder mit gleichaltrigen Kindern, welche zu Besuch kommen durch das Haus toben? Dafür ist ein Herdenschutzhund nur bedingt geeignet, schon aufgrund seiner Größe, seiner fehlenden Bereitschaft Ball- und Beutespiele auszuführen, für Raufspiele mit Kindern ist kein Hund geeignet.

Wie jeder andere Hund, muss auch ein Do Khyi und Kinder ständig beaufsichtigt werden. Ist Kinderbesuch im Haus, dann noch wesentlich aufmerksamer. Der Hund könnte bei Kinderstreitigkeiten zugunsten seines „inneren Rudelnachwuchses“ schlichtend bis erziehend dazwischen gehen. So muss man das sehen!

Für aufregende Kindergeburtstagsfeiern, Radtouren, Ausflüge mit Ziel, Badeaufenthalte und viele Familienaktivitäten welche Kinder benötigen ist ein Do Khyi nicht geeignet. Selbst Ball spielen kann man mit diesem Hundetyp vergessen.

Zweifelsohne aber ist der Do Khyi ein Hund, welcher immer mit enger, ständiger Anbindung an seine menschlichen Bezugspersonen (Begriff Familie?) leben sollte. Er ist also auch für eine ausschließliche Garten-/Grundstück- oder gar Zwingerhaltung, als Wachhund für gewerbliche Gelände ohne menschliche Aufsicht und Anbindung ungeeignet!

Er ist als Familienhund nur bedingt – und als ausschließlicher Wachhund – auch wenn manches was man im WWW so findet darauf vielleicht hindeutet – absolut nicht geeignet. Aber er wird Bellen!

YarlungTsangpo

© tibimaxe.de


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Do-Khyi – Klaerung seiner Mythen & Legenden

Wer unsere Internetseite zum Do-Khyi – Tibimaxe – kennt weiß, dass es sich um die älteste, in der deutschen Sprache angebotene, Informationsseite zum Do-Khyi handelt.

Der Beweggrund die vielen unterschiedlichen Texte, aus aller Herren Länder, zum Do-Khyi ins WWW einzustellen war und ist auch heute –  für Jedermann –  Informationen über die Rasse, mit den vielen Namen, offen einsehbar anzubieten.

Informationen zu seinem besseren Verständnis und für eine zutreffende Haltung.
Informationen zum Do-Khyi, ohne Interessenskonflikte, frei von jeglichen Handels- und Verkaufsinteressen!

Gerade die Entstehungsgeschichte des Do-Khyi, die Legenden dazu, seine vermutete Stellung in der Hundewelt, aber auch sein Wesen und Verhalten, der noch gar nicht so lange hier in der westlichen Welt gezüchteten Rassevertreter, ist sehr interessant!

Für viele verschiedene Verhaltensweisen erhält man keine Antworten wenn man diese Hunde nur aus der Sicht der spezialisierten europäischen Hundetypen betrachtet.

So konnte ich erst gestern wieder einmal das Ritual des Markierens unserer Grundstücksgrenzen am Maschendrahtzaun betrachten. Klar, da wird mittels Beinchen heben, sprich Spritzurinieren gearbeitet. Doch was soll das, sich daran anschließende, Erde mit der Nase darüber schaufeln bedeuten?

Solche Beobachtungen, und derartige gibt es viele mehr, hatten mich immer wieder zu weiterem Sammeln an Unterlagen, Informationen dazu, und weiteren Beobachtungen veranlasst.

Eine Erdmarkierung, welche im Lauf der Zeit zu einem kleinen Erdhügel wird, täglich aufgesucht und kontrolliert und bei Notwendigkeit wieder und wieder markiert. Eine Art Grenzsteinsetzung durch einen Hund, sozusagen!

Solches Verhalten kann nur mit dem Erbe der ursprünglichen und ursprünglich gebliebenen Hundetypen Erklärung finden.

Halsseiten reiben an Gegenständen und häufig von fremden Hunden aufgesuchten Markierungsbäumen. Viel ursprüngliches Hundeverhalten kann man mit offenen Augen beim Umgang mit seinem Do Khyi erkennen.

Die frühzeitigen Abstammungstheorien im 19. Jahrhundert, welche im Do-Khyi den Urahn aller Doggenartigen erkennen wollten, einen Scheitelpunkt für viele weitere Hunderassen, haben in den Köpfen von uns westlich denkenden Menschen für den Do-Khyi, die Hunderasse selbst, leider nur wenig Positives gebracht.

Sie mögen daran gehindert haben den Do-Khyi als das zu sehen was er ist und kann, welche Fähigkeiten er zeigt und anbieten möchte.

In der Zwischenzeit sind der Haushund (Canis lupus familaris), seine Entwicklung und seine genetische „Zusammensetzung“ für Wissenschaft und Forschung interessanter geworden. Heute haben wir Möglichkeiten wesentlich genauer und ohne jede Bildung einer Theorie genauer „hinein zu blicken“.

Woher er eigentlich kommt – der Begleiter an unserer Seite.
Der neue Wissensstand dazu ist nicht weniger Atem beraubend!

Die Stellung des Do-Khyi in der Evolutionsstudie des Haushundes nach der biotechnologischen Studie von Peter Savolainen, Ya-ping-Zhang, Jing Luo, Joakim Lundeberg & Thomas Leitner ist nun erarbeitet und das Ergebnis, der Tradition unserer Webseite gemäß, auf – Tibimaxe – veröffentlicht.

Das ist nicht nur interessantes Wissen und Lektüre für reine Do-Khyi – Liebhaber!
Es wird langsam Zeit den heutigen Wissensstand über viele unserer heutigen Hunderassen, über deren wirkliche Entstehungsgeschichte, offen einzuordnen.

Vor allem wenn es sich um eine Rasse wie den Do-Khyi handelt – um welche sich unglaubliche,  immer wieder abgeschriebene und weiter erzählte Abstammungs -Legenden, -Theorien und – Gerüchte ranken!
Geschichten, welche für diese verehrungswürdige Hunderasse nicht nur und ausschließlich das passende Verständnis ihres Wesens und Verhaltens bedeuten!

Schon vor langer Zeit, als es noch keine biotechnologischen Forschungsmöglichkeiten gab, haben namhafte Kynologen, wie Beckmann,  Strebel und Prof. Dr. Studer, die Feststellung gemacht, dass es den Do-Khyi als einen „Schlanktyp“ und einen schwereren „Rumpftyp“ in Tibet gibt.
Strebel merkte dazu an;  „dass er im Schlanktyp das Bestreben sieht zur ursprünglicheren, ersten Form zurück zu kehren….“

Do-Khyi Rumpftyp, Bylandt 1875

Do-Khyi Rumpftyp, Bylandt 1875

Und heute stellen wir fest, dass es auch in der biotechnologischen Studie wie oben erwähnt zwei Haplotypen (Nr.44, Nr.45) von Do-Khyi gibt. Es dürfte sich um den Schlanktyp und den Rumpftyp der frühen Kynologen handeln. Nun wissen wir den Hintergrund. Es ist eine Evolutionsstufe dazwischen – aber sie liegen dicht in ihrer Darstellung und Entwicklung in der benannten Studie beieinander!

Do-Khyi Schlanktyp, Fehringer 1955

Do-Khyi Schlanktyp, Fehringer 1955

Für frühe Züchter waren die Schlanktypen, die „schlechteren Typen“.  Dem „Rasse-Ideal“ in westlichen Zuchtvorstellungen, welches nur und allein das Aussehen zu einem Attribut erklärt, nicht nahe genug.  Nicht möglich war es in der Zucht in diesem Typ und Haplotyp 44 den ursprünglicheren und somit „älteren“ Do.Khyi wahr zu nehmen.

Lieber hat sich die Zucht genetisch bis zur Bewegungslosigkeit eingeengt, als den vorliegenden Wert dieser „schlechteren Typen“ zu erkennen.

Es wird Zeit den wirklichen Wert und die tatsächlichen Besonderheiten des Do-Khyi zu benennen!
Diese Hunderasse ist geeignet uns einen kleinen, wertvollen Blick zu gönnen.

Der Do-Khyi zeigt Wesenseigenschaften welche uns einen selbstständig in seinen Aufgaben aufgehenden Hund bei einem vertrauten Umgang des Hundes mit uns, dem Menschen, aufzeigen können. Er gönnt uns einen Blick zurück.

Zurück in die Zeit und auf das wirklich ursprüngliche Zusammenleben von Hund und Mensch!

©  http://www.tibimaxe.de

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Do Khyi Erziehung & Mythen

Was gibt es eigentlich im WWW über die Erziehung des Do Khyi zu finden?

Spärlich sind wirkliche Informationen in Rasseportraits und Rassebeschreibungen!

Ein Hund, der „ seinen eigenen Kopf hat und nicht geeignet ist zu >>irgendetwas<< abgerichtet zu werden“ Selbstverständlich fehlt nicht der Hinweis, dass es eine „starke Hand seines Besitzers braucht, wenn beide gut miteinander auskommen wollen“

Ist ein Do Khyi wirklich so kompliziert oder gar so dumm? Kann es sein, dass er nicht einmal >>irgendetwas<< kapiert?
Dieser Eindruck entsteht doch bei uns wenn wir solche Aussagen zu lesen bekommen!

Ist es also erforderlich ihn mit „starker Hand“ zu führen? Heißt das, dass man ihn immer hart anfassen und führen muss?

Schließlich findet man auch „…dass Bürsten nicht nur zur Zeit des Haarwechsels nötig ist, sondern dass man der Tibet Dogge beim regelmäßigen Bürsten auch gleich zeigen kann, wer der Boss im Haus ist – denn dabei muss sie sich dem Willen ihres Herren beugen…“

Über solche Aussagen kommen wir dann doch ins Grübeln. Ist Körperpflege wirklich nur als dominierende Handlung zu verstehen und…
… wie sieht denn dann diese Körperpflege aus? Können wir uns darunter eine wirklich der Art gerechte Handlung am Hund vorstellen?

Weshalb lieben denn unsere Hunde das Kämmen und Bürsten und schlafen entspannt dabei?

Ist der Do Khyi wirklich so absolut „Ausbildungs- und Erziehungsunwillig“?

Oder ist das einfach nur eine Ausrede für nicht angepasste und nicht erzogene, sprich nicht „ausgebildete“ Hunde?

Kann man sich mit einem solchen Hundetyp tatsächlich in unserer zivilisierten Welt draußen bewegen? Wie machen das dann die Halter von diesen Hunden?

Wie muss sich denn ein Do Khyi – Welpe fühlen, dem aufgrund solcher Vorstellungen von seinem neuen Halter nichts beigebracht wird!   Der hoffnungsfroh und neugierig im Wesen, sofort mit starker, harter Hand Korrektur erfährt und sich beim Bürsten „unterwerfen“ soll?

Ist das wirklich die passende Beziehung zwischen einem intelligenten, selbständigen Herdenschutzhund und seinem „Herren – Menschen“?

Kann eine solche Hund – Halter Beziehung auf Dauer überhaupt ein gutes Ende für beide Seiten finden?

Was ist denn überhaupt so Besonderes, anders an diesen Do Khyi im Vergleich zu anderen Herdenschutzhund – Rassen, dass man ihnen nichts beibringen könnte?

Einem Hund der gerade in jungen Jahren umwerfend neugierig ist und der etwas lernen möchte!

Nun lesen wir weiter, „…dass der Do Khyi langsame Bewegungen bevorzugt“… und

dass „…sein Verhalten gegenüber anderen Hunden je nach Situation vom hoheitsvollen Ignorieren bis hin zum >>kräftigem Anfauchen << variiert“.

Da ist sie wieder – die Fabel des Aristoteles von der Kreuzung aus einem Hund und Katze, als welche Mancher ja den Do Khyi verstehen möchte!
Biologisch unmöglich aber dennoch gerne gewählt um Herdenschutzhund – Verhalten nicht deutlicher zu schildern!

Weshalb wird dieses „kräftige Anfauchen“ denn nicht beschrieben als das was es ist?

Schließlich wehrt ein solcher Do Khyi deutlich, kräftig, laut werdend etwas ab, das ihm und seinem Anvertrauten zu nahe getreten ist.
Wohlbemerkt: Dieses Verhalten kann selbst einen ausgewachsenen Mann aus den Schuhen heben!

Die Sozialisierung und Erziehung, sowie verantwortungsvolle Führung der Tibet Dogge muss doch darauf abzielen solches Verhalten erst gar nicht entstehen zu lassen. Warum wird es dann als „rassetypisch hinzunehmen“ angeführt?

Kombiniert damit, dass man beim Do Khyi seinen Willen nicht  „bilden“ kann.

„…Ein Do-Khyi mit gebrochenem Willen verkümmert an Leib und Seele…“
Ist denn Erziehung beim Do Khyi mit “ Willen brechen “ gleichzusetzen?

Geht das überhaupt? Einem Do Khyi den „Willen zu brechen“? Oder was wird darunter verstanden?

Ein Do Khyi der „mit harter Hand angefasst wird und der sich permanent unterwerfen lassen soll“ – so wie oben beschrieben?

Sicher ist nur eines:  Ein in dieser Art behandelter Do Khyi wird mit Sicherheit im Verhalten auffällig und problematisch werden. Nicht nur für seine Halter!

Wie wäre es denn wenn einfach einmal zum Thema Do Khyi die wirklich ausführlich vorliegende Fachliteratur zur Haltung und Erziehung wie auch zur Führung von Herdenschutzhunden empfohlen würde?
Wäre das nicht die passende Vorbereitung für jeden künftigen Halter?

Wird wirklich jeder Do Khyi „… nur selten böse und wenn, dann nur wenn er einen triftigen Grund hat“? Ist das ein Automatismus für jeden Rassevertreter der erwartet werden kann?
Und was dann?   Weil er doch nicht zu >>irgendetwas>> ausgebildet werden konnte!

Nun immerhin finden wir doch noch, „…dass man die Bereitschaft braucht die Tibet Dogge mit Konsequenz und Herz und Verstand zu erziehen…“.  Aber gleich darauf leider auch; „…dass der Do Khyi das Tempo bestimmt mit dem gelernt wird“.

Wie lange wird ein derart Informierter denn brauchen bis er überhaupt zu einer Erziehung kommt? Der Misserfolg ist bei einem Do Khyi mit dieser Grund – Einstellung doch schon vorprogrammiert!

Kein Wort darüber, dass ein Do Khyi unter den vielen verschiedenen Hundetypen einer ist der besonders schnell lernt, aber eben auch die Eigenschaft hat sich geistig mit seinem „Ausbilder“ zu messen. Ein Hund der aus eigener Anschauung lernen möchte!

Das ist wichtig für Do Khyi – Interessierte zu wissen!

Diese Eigenschaft ist es welche ihn „ …als starke Persönlichkeit erscheinen lässt, welche sich nicht gängeln lassen möchte“

Ist das wirklich so?
Ist eine dem Do Khyi entsprechende Erziehung mit „gängeln“ gleichzusetzen?

Ein Do Khyi zeigt einige Besonderheiten im Wesen und Verhalten auf die es einzugehen gilt! Er muss selbstständig aus eigenem Antrieb heraus Situationen und Dinge die ihm fremd sind erkunden und abwägen können und sich eine eigene Meinung bilden. Auffallend ist sein dazu passendes ausgeprägtes Neugierdeverhalten , was ihn oft scheinbar „entweichen“ lässt, um erst danach zurück zu kehren.

Dabei kommt seine hohe Problemlösungskompetenz zum Tragen, aber auch seine überdurchschnittliche Intelligenz, was seine Erziehung und Ausbildung nicht einfach macht.

Genau dieses Intelligenzmessen mit seinem Menschen wird im WWW wie folgt geschildert. „…lässt sie als etwas schwer von Begriff erscheinen, aber der Hund will damit nur sagen, dass er gerade etwas besseres zu tun hat als zu gehorchen“

Und dann? Soll man das hinnehmen weil es für die Rasse als „typisch“ beschrieben ist?

Wer einen Do Khyi möchte, welcher ihn auch „draußen“ begleiten kann so dass ein Spaziergang mit Do Khyi eine Freude ist, sollte sich schnell von solchen Beschreibungen trennen und sich mit dem tatsächlichen Verhalten von Herdenschutzhunden beschäftigen!

Ein Do Khyi „faucht niemanden an“, sondern in einem solchen Fall verwandelt sich ein ruhiger, stoischer Hund in einen Kugelblitz.
Das – und so deutlich muss das jeder Do Khyi Halter wissen, um solche Situationen vorab zu erkennen, um sich richtig zu verhalten, um genau dieses Verhalten zu unterbinden!

Wo steht es also geschrieben im WWW, dass man noch bevor der Do Khyi Welpe ins Haus kommt eine wirklich sachkundige Welpenprägestunde gebucht haben sollte, deren Betreuer wirkliches Wissen um Herdenschutzhunde – Verhalten haben sollten?

Um das „Anbrüllen“ und „Anfahren“ von anderen Hunden zu verhindern, muss ein Do Khyi in seinen Kindertagen möglichst viele, verschiedene Hundetypen und deren Verhaltensweisen kennen gelernt haben.
Positiv natürlich, was denn sonst?

Nun gibt es Regionen, in welchen man derartige Angebote nicht findet und es wird erforderlich auch weite Wege mit dem Welpen zu fahren, will man später einen zuverlässigen Begleiter haben, der es gelernt hat „hoheitsvoll zu ignorieren“.

Dazu braucht es einen Halter, welcher Situationen erkennt und der sich auch nicht zu schade ist im Ernstfall mit seinem Do Khyi auch einmal auszuweichen!

Ist dann automatisch, wie im WWW geschildert, der Do Khyi ein Hundetyp welcher für den gerade „…speziell Hundeanfänger…“ geeignet erscheint?  Man sollte prüfen in welcher Funktion jemand spricht der solche Art  „Informationen“ verbreitet!

Jede normale Hundeschule mit ihren ständig wiederholten Motivationsübungen können Sie bei einen Do Khyi vergessen!

Er lernt schneller als andere Hunde was er bei einer Übung ausführen soll und wird frustriert von ständigen Wiederholungen!

Ein Do Khyi ist bereit bei einem verständnisvollen Miteinander seinem Menschen zuliebe Erlerntes auch zu zeigen. Nur, dass er anders als viele andere Hunde, den Sinn einer Übung hinterfragt und ob das auch heute wieder gelten soll.
Die Kunst seiner Erziehung ist also das konsequente und geduldige Durchsetzungsvermögen seines Halters, welcher dabei noch die Art der Einforderung von „Gehorsam“ vielfältig variieren können sollte!
Ein gegenseitiges Lernvergnügen!

Diese Art der Ausbildung ist auf jedem „normalen Hundeschulplatz“ ein Fremdkörper und stört den Ablauf der Ausbildungsstunden für andere Hunde und deren Halter.

Das bedeutet also auch für seine Ausbildung eine Hundeschule, die Herdenschutzhund – Erfahrung hat aufzusuchen. Was wenn sich derartiges nicht in der Nähe befindet?
Dann fährt man wieder lange Strecken!

Ist es reell den Eindruck zu erwecken, dass ein Do Khyi zufrieden ist wenn er nur auf seinem Grundstück auf einem Hügel ruhen kann? Gelegentliche Ausgänge und fertig?

Was, wenn im ländlichen oder vorstädtischen Bereich die häufig zu findende Vorschrift herrscht auf Zäune zu verzichten oder den Zaun um den Garten auf maximal 50 cm zu begrenzen?
Folgt dann die Anbindehaltung?

Schließlich wird ja zutreffend im WWW beschrieben „… denn die Tibet Dogge reißt gerne einmal aus und zieht allein durch die Gegend…“

Was tut sie denn da?

Fremdes wehren, Abwechslung suchen, weil ihr zu wenig Abwechslung auf gemeinsamen Ausgängen geboten wird? Was wenn sie auf Wild treffen sollte? Dazu lesen wir keine Beschreibungen!

Ein Do Khyi ist in der Lage erfolgreich zu jagen. Neigt er dann wirklich wie beschrieben nur zu „…langsamen Bewegungen“?

Können Sie einen Do Khyi in wildreichem Gelände denn überhaupt frei laufen lassen?

Er muss also lernen sich an einer Leine sicher und manierlich zusammen mit seinem Halter im Gelände und in der Zivilisation zu bewegen!

Der Do Khyi reißt auch aus um seine Neugierde zu befriedigen. Kann man einen solchen Hund wirklich mit „… Versteckspielchen das Nachfolgen beibringen…“? So, dass es sicher abrufbar ist?

Wenn ein Do Khyi Jagdtrieb hat, kann man das getrost vergessen!

Sicher ist aber Eins:  Reißt ein Do Khyi aus, sollte er anders als im WWW beschrieben; „…das sieht anders aus wenn es um Artgenossen geht, denn die Tibet Dogge ist ein äußerst dominanter Hund…“ ein gutes Verhältnis mit anderen Hunden haben!

Ist der Do Khyi wirklich so „dominant“ – im Umgang mit Artgenossen? Wie wird denn bei solchen Beschreibungen dominantes Verhalten verstanden?
Hat das nicht auch etwas mit einer isolierten Aufzucht zu tun, mit mangelnder Sozialisierung und der Haltung oft nur auf dem eigenen Grundstück? Denn „dominant-wehrend“ sind gut gehaltene Do Khyi nur dort wo sie ihre territoriale Herdenschutzhund – Veranlagung ausleben.

Erfährt ein Do Khyi eine sachkundige Haltung, Beschäftigung, Führung und Erziehung dann ist er ein angenehmer Begleiter und dennoch muss ein künftiger Halter um die Herdenschutzhund – Eigenschaften seines Do Khyi wissen!

Nur einen „…ein bisschen unangepassten…“ Hund zu bevorzugen, das ist oft der Weg der zur Abgabe eines Do Khyi führen kann!
Die umfassende Information muss VOR einer Anschaffung stehen und das Medium WWW gibt leider nur sehr wenig brauchbare Informationen dazu!

Nachtrag 08.06.09:

Erziehungstipps?  Über einen oder diesen Blog im WWW?

Jeder Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt ist individuell verschieden. Jeder hat ihm eigene, oft sehr unterschiedliche Vorbedingungen durch die sensible Phase bei seinem Züchter und danach durch die Sozialisierungs- Umwelterfahrungen bei seinem Halter. Um Tipps zu geben welche wirklichen Sinn erfüllen muss man einen Hund in seinem Umgang mit Mensch, Halter wie Fremden, sowie Tieren und Umwelt persönlich betrachten.
Kein Blog und keine Internetseite ersetzt persönliche Einsichtnahme und Beratung und damit auch keine spezialisierte Hundeschule!

Man soll keinen Hund einfach nur pauschalisiert betrachten. Es gibt keine fernmündliche Erziehungsberatung, keine fernmündliche Beratung zu Erkrankungs- und Gesundheitsfragen durch wirklich fachlich versierte Spezialisten und also auch keine „Rundum-Beratung“ über Seiten im Internet und/oder dort vertretene „Liebhaber“ welche einprüfbares „Renommee“ haben könnte!

Wir sehen uns gerne Hunde an – in ihrem Wesen und Verhalten – lernen diese gerne als Persönlichkeiten kennen und freuen uns daran. Das was uns in jeder Beziehung als Besonderheit auffällt sprechen wir gerne offen an. Wir stellen gerne Fragen, welche zum Nachdenken anregen können!

Weshalb sollte man dann nicht das Erarbeiten von Erziehung dem verantwortungsbewussten Halter und wirklich ausgebildeten und mit Herdenschutzhunden erfahrenen Spezialisten überlassen?
Immer noch ist das, im Jahr 2003, von uns zur Verfügung gestellte zur Erziehung des Do Khyi aktuell!

© http://www.tibimaxe.de

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