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Archive for the ‘Rassebeschreibung’ Category

Wie ist die Welt mit Hund doch schön wenn man als Hundehalter lediglich durch Felder, Wiesen und Wälder spaziert, der Hund funktioniert und auch keine Erkrankungssorgen weder Hund noch Halter plagen.
So war das einmal, weit liegt es zurück im Vergangenen…

Für jeden Hundehalter – oder jenen welcher das einmal werden möchte – ist heute ständige Information zu Neuerungen in der Gesellschaft für Hund und Hundehaltung angesagt.

Schon bei der Anschaffung eines Hundes ist Information, Liebe zum Hund bei der Auswahl, der Wunsch nach Atmen, Laufen, Hören und Sehen können bei einem Hund – und nicht nur das Verlangen nach einem exzentrischen Statussymbol gefragt. Ist nun schon Bewegung in die Welt der Hundehalter und vor allem der Rassehundehalter gekommen?

Die Übertragung beim Fernsehsender RTL mit Stern TV scheint anderes vermuten zu lassen. Beweglichkeit wird in der Wirtschaftswelt nur duch gewandelte Nachfage, Fortschritt und geänderte Bedingungen beobachtet. Für die Interessen von Wirtschaftsunternehmen ist Beweglichkeit essentiell. Ist es wirklich die Nachfrage durch Hundehalter welche Beweglichkeit in der Welt des Hundes behindert? Müssen die Liebhaber von einigen, verschiedenen – übertriebenen Hunderassen ein „Quo Vadis Rassehund“ – ja eventuell auch eine andere Betrachtungsweise als Halter eines „Qualzuchthundes“  durch die öffentliche Gesellschaft – befürchten?

Nun scheint es als gäbe es ja schon Reformationsbedarf und Komplikationen genug. Weit gefehlt nicht nebenbei, sondern aufgrund des Zwanges „irgend etwas unternehmen zu müssen“, gleich ob dieses nun Fehlentwicklungen aufhalten oder rückläufig entwickeln kann oder nicht – hierfür steht derzeit in und für die Hundehalterwelt – die Politik.
Gleich ob tragische Todesfälle durch Hunde in unserer Gesellschaft durch gesellschaftliche Brennpunkte ausgelöst werden oder nicht – im Bundesland Thüringen wird die Politik handeln. Eine neue Gefahrhundeverordnung ist angedacht, welche alle Hunde, gleich und unberücksichtigt von deren Individualität, sowie jene der Zuverlässigkeit des  Halters, ab einer gewissen Größe und ab einem gewissen Gewicht – für gefährlich erklärt.

Auch der Do-Khyi und jeder Golden Retriever,  jeder Herdenschutzhund und auch Sporthunde wie Border Collie ist betroffen!
Die Forderung an alle Verantwortlichen ein Rasseportrait realistisch anzulegen, keine Schönmalerei zu betreiben ist für den Hund und auch dessen Halter einer jeden Rasse esentiell!

Weiterhin werden Präventivmaßnahmen, welche der Gesellschaft tatsächlich Vorsorge bieten könnten nicht in Erwägung gezogen. Ausbaden werden das alle Hundehalter nicht nur bei einer weiter zunehmenden „Unsicherheit der Gesellschaft“ gegenüber dem Hund an sich. Natürlich erstrecken sich Vorurteile welche ausgesprochen werden können dann nicht nur auf den Hund, sondern auch auf die Hundehalter.

Bereits heute sind nicht wenige Hundehalter zum Beispiel beim Wunsch nach einer Hundehaftplicht betroffen! Solche Listen werden in Zukunft wohl eher zu- denn abnehmen in der Aufzählung von Hunderassen. Aber auch eine Regelung Hund, durch die Steuerpflicht mittels solcher Listen ist bis heute nicht sicher auszuschließen!
Nachdem auch der Do-Khyi dort Erwähnung findet, sollte das Menschen welche Verantwortung tragen und bereit sind eine solche zu übernehmen auch einmal aufmerksam werden lassen.
Braucht unsere Gesellschaft wirklich immer größer gezüchtete „Übergiganten“? Ein Weg welchen ja gerade eben die Rasse Do-Khyi zu gehen droht!

Die Welt der Hundehalter im Internet:  Der gemütliche Plausch mit anderen, Gleichgesinnten. Ist das Realität oder steckt bei manchen Angeboten noch etwas anderes dahinter?
Wer sich in der Welt der Hundeforen, Rasseforen und Hundeplattformen für Chat und Diskussion von Neuheiten und allerlei bewegt sollte sich vorab Gedanken machen. Bislang ist jedes kostenlose Angebot nicht selten auch mit Absatzambitionen verbunden. Die Internetwelt wird mehr und mehr zu einem Tummelplatz von vielerlei anderen Gedanken, welche nicht immer nur einer schnellen Information und Hilfe eines Nutzers dienen können.

Für jeden, der sich für Veränderungen in der Welt der Rassehunde für diese Hunde interessiert, jene möchten wir dazu aufrufen Unterstützung auszudrücken:

Unterstützt den Dortmunder Appell für eine Wende in der Hundezucht!

Weshalb das immer noch, ja gerade noch dringender erforderlich ist, konnten alle Zuschauer in der vergangenen Stern TV Sendung mitverfolgen. Der offene Brief an den VDH Präsidenten gibt einen Einblick, dass Unterstützung für den Hund in der Rassehundezucht dringend geworden ist. Es ist notwendig für die Zukunft – wenn Massenzuchtpraktiken und Hundehandel glaubhaft angeklagt werden sollen – dass die Rassehundezucht nicht weiter an Glaubwürdigkeit – aus Versäumnissen in den eigenen Reihen – verliert!

@ Tibimaxe.de

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Der Do-Khyi – ein Herdenschutzhund – welchem manche Eigenschaften nachgesagt werden.

Das Thema Herdenschutzhund – Verhalten wird bisher von offizieller Seite, eher nebensächlich am Rande beschrieben. Rasseportraits, immer wieder einmal abgedruckt in Fachzeitschriften zum Thema Hund, scheinen sich seit den 1980er Jahren weniger den Kenntnissen der heutigen Zeit über das spezielle Verhalten und Eigenschaften der Hirtenhunde der Tibetischen Nomaden zu widmen. Fast wirkt die Erwähnung des Ursprungs als ein Herdengebrauchshund Tibets ein wenig, als ob man die Funktion als Wachhund von Herde und Menschen nur ungern anmerken würde.

Nahezu alle Herdengebrauchshunde sind noch sehr variabel, wie bei allen Hunden, angepasst in der Erziehung und Förderung an deren speziellen Eigenschaften, mit einer guten Hand, Kenntnis ob der rassetypischen Eigenschaften und mit Verstehen wie Konsequnz gut formbar und zu erziehen. Das ist wichtig zu wissen. Die Auswahl eines Welpen und der Blick auf seine Vorbereitung ins künftige Leben bei einem Züchter ist dabei sehr wichtig.

Wir haben ein Rasseportrait für den Do-Khyi veröffentlicht, welches über alle Facetten dieser Hunderasse und Notwendigkeiten zur Auswahl offen informiert.

Jeden Hundeliebhaber – auch wenn er kein Hundehalter sein sollte – möchten wir dazu aufrufen die Petition beim Deutschen Bundestag „Verbot des gewerbsmäßigen Handels mit Hundewelpen“ zu zeichnen. Es ist dazu nur erforderlich sich auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages anzumelden. Die Zeichnung ist einfach.

Wir haben uns bereits in mehreren Beiträgen bereits zum Thema Handel mit Hundewelpen, ja leider auch Do-Khyi – Welpen gegen den gewinnorientierten Verkauf/Handel, die „Produktion“ von Hunden und Welpen ausgesprochen.

https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2010/01/23/do-khyi-ein-objekt-beim-hundehandel/
http://dokhyimaxe.blogspot.com/search/label/Do%20Khyi%20Kauf
http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/02/do-khyi-der-weg-zum-wuhltischwelpen.html
http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/09/do-khyi-welpen-zu-verkaufen.html

Jeder Hund ist, wenn die Voraussetzungen stimmen, ein Familienhund. Ein angenehmer Begleiter des und seiner Menschen. Das bedingt Kenntnis beim Halter aber auch beim Hundezüchter. Der Begriff „Familienhund“ wird nun inzwischen leider auch Auflagensteigernd in der Presse erwähnt. Dieses wird weder dem Hund noch seiner Stellung in unserer Gesellschaft gerecht. Der Missbrauch aber liegt nicht selten in der Kenntnislosigkeit, Ausnutzung des Hundes als Objekt und an der mangelnden Information des Menschen. Dieses Thema, über welches wir vor einiger Zeit geschrieben haben ist leider immer noch aktuell.

Jeder Hundehalter ist in Zukunft im Bundesland Thüringen angesprochen. Der neueste Gesetzesentwurf zur Definierung gefährlicher Hunde ist gerade eben bekannt geworden!
In Zukunft werden dort alle Hunde welche nicht gerade Kleinhunde sind, über 40 cm und über 20 kg Gewicht in Kürze mittels Gesetz als „gefährliche Hunde“ definiert. Es werden dort in Zukunft alle Hunde und Halter (ausgenommen nur Kleinhunde) für das verantwortungslose Verhalten von einigen wenigen „in Haftung genommen und pauschal bestraft“

Es wird Zeit, dass sich die „Hundewelt“ besinnt und endlich etwas gegen derartige Gesetzeswerke, welche keinen einzigen Unfall mit Hund verhindern können, unternimmt. Es ist ein von Menschen gemachtes Problem wenn Hunde gefährlich werden und beim Menschen, seiner Verantwortung beim Verkauf, bei der Haltung von Tieren, sollte auch endlich der Ansatz zur wirksamen Vorbeugung gefunden werden! Man sollte Proteste nicht nur allein bei den betroffenen Hundehaltern von Border Collies, Schäferhunden, Boxern, Sennenhunden u.v.m. belassen.

@ Tibimaxe.de

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In ein paar wenigen Monaten hat sich einiges bewegt in der Hundewelt. Mancher hat es nicht glauben wollen. Doch die Aktivitäten des Dortmunder Appell sind bei jenen, welche für die Zukunft etwas bewegen wollen auch angekommen.

In den letzten Wochen haben wir darüber gerne Informationen weitergegeben und es ist feststellbar, dass das Thema erbliche Gendefekte auch in der Fachpresse für den Hundehalter angekommen ist. Zutreffende Information für Halter von Rassehunden und Mischlingshunden, zum Wohl derer Hunde, ist notwendig und die Notwendigkeit zu einer unbeschönigenden Information ist bei den entsprechenden Stellen erkannt und umgesetzt worden.

So ist inzwischen auch etwas mehr über den Merlefaktor beim Hund zu finden welcher nicht nur eine aparte Farbstellung des Hundes ist. Information darf nicht nur von einer Seite, der von Zuchtvereinen kommen. Wissen an die Halter von Hunden vermitteln ist unter anderem auch eine gesellschaftliche Aufgabe, oder es sollte eine gesellschaftliche Aufgabe werden! Die Presse ist als Organ dazu eigentlich vorgesehen. Aus dieser Sicht sind Reaktionen mancher Rassezuchtvereine einfach unglaublich, wie wir finden. Der Sache der Rassehundezucht wird, auf solche Weise durch Rassezuchtvereine, womöglich weniger ein Dienst erwiesen.

Ebenfalls einen informativen Einblick haben wir zur Zuchtpraxis, unter anderem – oder erscheint das speziell – für den Do-Khyi oder Tibetan Mastiff geben können. Es ist die Sache der Do-Khyi – Halter ob diese in Zukunft derartige Praktika bei der Zucht unterstützen oder dulden wollen. Die Information sollte durchaus zur Verfügung stehen, für jeden der sich für die Rasse interessiert.

Natürlich ist auch ein Einblick in das Qualitätsmanagement von Rassezuchtvereinen interessant und es wäre notwendig ein solches für alle im Hundemarkt Aktiven, nachdem es weiterhin fehlt, zu schaffen!

Aufgrund eines aktuellen Artikels in der Zeitschrift Spiegel haben wir auch einmal hinter Ernährungstipps welche gerne im Internet ebenfalls speziell für den Do-Khyi ausgesprochen werden geblickt.

Schon einmal haben wir ausführlich über die Bewerbung von Rassehunden (auch den Do Khyi) mit dem Begriff „Familienhund“ geschrieben. Wie die Bezeichnung Familienhund für Werbezwecke missverständlich verwendet wird und an das Verantwortungsbewusstsein von Rassezuchtvereinen appelliert. Inzwischen ist leider das unvorstellbar Schlimmste wieder geschehen und wird, wie wir meinen, durch die übliche Prozedur der Erweiterung von Rasselisten nicht sicher verhindert werden können. Die Hundewelt müsste sich ändern.

Womit wir dann wieder beim Do-Khyi wären. Ist es wirklich rassetypisch, wenn ein paar wenige Rassevertreter, dank des Fleißes ihrer Besitzer dann eine Rettungshunde-Ausbildung, Einsatz als Therapiebegleiter als Mentrailing-dog oder als Agilityhund finden?  Kann sich ein vom Hundesport begeisterter wirklich auf solche als „Rassetypisch geschilderten Eigenschaften“ verlassen?    Bei einem Herdenschutzhund?

Welpenverkauf in Deutschland war ein Dokumentationsbeitrag im Fernsehen vor Kurzem – Auch der Do-Khyi ist betroffen und wir geben einen kleinen Einblick zur Information wie man einen verantwortungsvollen Do-Khyi – Züchter finden könnte:  Do-Khyi Welpen zu verkaufen. Hier meinen wir, dass Information für Do-Khyi – Halter speziell in Deutschland wichtig ist.

@Tibimaxe.de

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Es ist fünf vor zwölf in der Rassehundezucht…

…so betitelt die Fachzeitschrift WUFF einen Beitrag von Dr. Hellmuth Wachtel. Es ist fünf vor zwölf – so findet der Interessierte, unter genau dieser Überschrift, seit längerem einen Beitrag im Internet welcher die Rassehundezucht mittels anonymisierter Do-Khyi Ahnentafeln bis weit über die 5. Generation zeigt…

Zufall?

Der Do-Khyi als ein Anschauungsmodell moderner Hundezucht. Dieser Text findet sich in dem Buch „Unsere Stimmen für den Hund

Der Artikel in der WUFF Ausgabe 03/10 erscheint in zwei Teilen. Er beschreibt im ersten Teil sehr schön das Problem im Zucht-System welches den heutigen Zustand der Rassehundezucht verantwortet und begleitet. Er geht auf die Selektionskriterien ein welche bestimmend sind für Rassehunde:

Aussehen alleiniger Selektionsfaktor (neben den wenigen reinen Gebrauchshunden); war und ist gerade beim Do-Khyi der Faktor für die heutige Situation.  Der Artikel geht auch ein auf die Möglichkeiten von genetischen Tests um mit diesen in absehbarer Zukunft eine wie der Autor sagt  „Flut von Erbkrankheiten“ beherrschen zu können…

Dabei sagt der Autor deutlich,  dass „dabei vergessen wird, dass immer neue Erbkrankheiten auftreten werden, wenn sich nichts Grundsätzliches in der Zucht ändert…

Auffallend, dass nicht nur mehr die Übertreibungen hin zu extremsten Übertreibungen (Qualzucht), sondern inzwischen auch die Erberkrankungen und die engste Linienzucht (Inzucht) in den einzelnen Rassen als eines der großen Probleme in der Rassehundezucht Erwähnung finden.

Den Artikel möchten wir jedem Do-Khyi – Liebhaber empfehlen. Der zweite Teil verspricht spannend zu werden!

@Tibimaxe.de

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Do Khyi Humor bei der Erziehung

Nach so viel bürokratischem Lesestoff auf unseren letzten Seiten haben wir etwas humorvolles für jeden Do-Khyi – Leinenhalter gefunden…

Langenscheidt Hund - Deutsch, Deutsch - Hund mit Martin Rütter

Langenscheidt Fremdsprachen: Hund - Deutsch, Deutsch - Hund

Es ist ja so, dass Hundehalter oft die Wesenszüge ihrer Hunde mit welchen sie sich umgeben annehmen sollen…
Von daher wissen wir, dass jeder Do-Khyi – Halter ein humorvoller, offener Leinenhalter ist.   Auch etwas Heimatverbunden und oft mit einer gewissen Art Ignoranz bis Sturheit gegenüber dem Getue von weniger Wichtigem ausgestattet. Sollte das in Einzelfällen nicht so sein – passt er nicht zum Hund.
Aber wie bei seinem Hund, – dem Do-Khyi, erhalten kleine Geschenke welche die gutmütige Gesinnung eines Gastes erkennen lassen,  der das eigene Heim des Leinenhalters betreten möchte,  – die Freundschaft…

Für diesen Zweck ist dieser Langenscheidt geeignet:
Endlich ein Langenscheidt für eine der wenigen weltweit gesprochenen Fremdsprachen!

Hund – Deutsch, Deutsch – Hund

Eine kleine Übersetzungshilfe zum vergnügten Nachlesen. Mit viel Humor geschrieben, was einen erfahrenen Do-Khyi – Halter sicher zum Schmunzeln veranlassen könnte. In keinem Bücherregal sollte er fehlen.
Kommt er vom Nachbarn könnte man über einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl, – unseren Do-Khyi endlich zu erziehen, –  einmal nachdenken…

Ein wirklicher Ratgeber für Erziehungs- und Verhaltensprobleme ist das dünne Büchlein nicht!

Wir hatten hier bereits einmal über die Do-Khyi, – durch die Blume gesagt, – geschrieben welche wegen Verhaltensproblemen, durch fehlgeleitete Anschaffung, negative Frühesterfahrungen und fehlende Umwelterfahrung ihr Leben lassen mussten und eingeschläfert worden sind.

In solchen Fällen, wenn es schon zu Verhaltensproblemen kommt, hilft kein Verhaltensratgeber. Hier empfehlen wir generell Kontakt mit, – auf  das Herdenschutzhundverhalten, – spezialisierten Experten aufzunehmen.  Das sind nicht automatisch gleich Menschen aus der Do-Khyi – Züchterwelt. Hilfesuchende brauchen einen ausgebildeten Verhaltenstrainer. Ihrem Hund und sich selbst – dem Menschen zuliebe.

@Tibimaxe.de

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Ein Blick für den Do-Khyi in den CACIB – Showzirkus bei Twitter

Exklusiv für professionelle und unprofessionelle Dogshow – Hundeaussteller sind dank der BBC Berichterstattungssperre über Hundeausstellungen in England endlich tiefere Einblicke in das Geschehen des Showzirkus auch beim Do-Khyi möglich…

Logisch, dass wir für Euch auch einmal vergleichend in den Rassestandard – den gültigen – geblickt haben. Dabei fällt natürlich auch manches auf…

Unser Beitrag dazu ist getwittert worden. Schließlich sind derartige Filmvorführungen im Vergleich zum Standard ein Dokument. Nebenbei könnte man solche Videoaufzeichnungen auch als eine Art Kontrolle einführen…

Wenn man wollte…

@tibimaxe.de

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Stellen Sie sich vor – in näherer Zukunft dürften auf CACIB – Ausstellungen nur noch Titel und Anwartschaften an teilnehmende Do-Khyi vergeben werden welche auf drei Generationen in ihrer Ahnentafel keine Engzucht  (= Verwandtschaftszucht) aufweisen…(!)

Später würde das auf fünf (!) Generationen erhöht. Solche und ähnliche Vorschläge kommen von verschiedenen Seiten aus der Kynologie, von Genetikern und tiermedizinischen Wissenschaftlern um unseren Hunderassen das *Quo Vadis* ihres Fortbestandes zu ersparen…

Beim Do-Khyi und bei etlichen anderen Hunderassen wären damit die Messehallen der CACIB – Ausstellungen leer!
Wie einige andere exotische Hunderassen hat der Do-Khyi den Zenit der Engzuchtpraktiken, um immer *schönere Tiere* zu erhalten, schon lange überschritten…

Nach einer solchen Forderung wie oben hätte unsere Ambi sozusagen wirkliche Chancen auf einer Ausstellung einen Titel zu erringen (Nein wir haben keine Absichten).

Do Khyi Hündin Ambi, Winter 08/09 4 jährig

Do Khyi Hündin Ambi, Winter 08/09 4 jährig

Führt man die Anpassung des Schauwesens weiter und fordert, dass nur kontrolliert überprüfte, gesunde Rassehunde die höchsten Ausstellungstitel und Anwartschaften für ein Championtitel erringen könnten, dürfte man die Rasse Do-Khyi ab dort in den Ausstellungshallen auf der Welt vergeblich suchen!
Noch ist es nicht so weit. Aber so weit wird es kommen können!

Vor diesem Hintergrund wundern wir uns über das öffentliche Feiern von Ausstellungsergebnissen! Es ist doch schon lange offiziell, dass Titel und Anwartschaften fast nur über Engzuchtpraktiken in der Zucht der jeweiligen Hunderasse erreicht werden können!
Zum Begriff Engzuchtpraktiken kann man auch *enge Verwandtschaftszucht* sagen…

Nein – wir möchten keinem, der seinen Hund gerne in Konkurrenz mit anderen Hunden der jeweiligen Rasse zeigt, den Spaß an dieser – sagen wir einmal *Freizeitbeschäftigung* – verleiten!
Aber hier kommt einem schon der Gedanke: Wäre es nicht ehrlicher einfach Verkaufs-Messen für entsprechende Hersteller mit Hundeaufführungen in Leistung, wie Agility, Dog dancing, Rettungshunde und so weiter, anzubieten?

Ist die Zucht nach den Ergebnissen *der Besten* dieser Schönheitsausstellungen, quasi einer Art Heiratsmarkt für Hunde, eigentlich wirklich nach aller Erfahrung Erfolg für den Hund versprechend?
Oder ist das eher eine Art *Tanz um ein goldenes Kalb*? Der Hund an sich eine Nebensache der Veranstaltung…(?)

Von der ersten Rassehund – Ausstellung in 1859 bis heute haben sich fast alle Rassen unglaublich gewandelt – im Aussehen natürlich!
War es Anfangs noch notwendig dem aufgestellten Standard – zur Standardisierung des Aussehens – nachzueifern, so war das Ziel bereits um 1920 bis 1940 für viele Rassen bereits erreicht. Doch der *Showzirkus*, wie wir es nennen möchten, ging darüber hinaus und weiter…

So kam es zu Übertypisierungen, welche bis heute weiter geführt werden, obwohl wir schon lange wissen, dass Übertypisierungen nicht zu einem *Survival of the fittest* – dem Überleben des Gesündesten führen!
Eher führt das zur erzwungenen Erfüllung eines eventuell vorhandenen *Pflegetriebes* bei manchen der Hundebesitzer.
Vor allem bei den allein auf Schönheitsauslese (liegt in den Augen des Betrachters) gezüchteten Rassen (also keine einprüfbaren Arbeitsleistungen), welche nicht immer nur *Toy-Rassen* sein müssen…
Nun vielleicht völlig normal in einer Gesellschaft in welcher sich manche Menschen für Übertypisierungen (= Schönheitsideale) gleich selbst unter ein chirurgisches Messer legen…(!?)

Ob wir uns das in Zukunft beim Hund gesellschaftlich leisten können? Jedenfalls ist heute schon ein Trend im Tierschutz zu beobachten, dass gerade die Dauer – Pflege von Hunden dann zu einer Sache der Allgemeinheit und öffentlichen Hand werden könnte…

Aus dieser Sicht ist in Zukunft vielleicht auch eine Mitsprache der öffentlichen Hand bei der Hundezucht zu *erwarten* (?)

Nein – wir werten Niemanden und werfen nichts vor!
Gedanken über die Chancen, gesunde Hunde über derzeitige und künftige Schauzucht – Systeme zu erhalten, müssen Sie sich machen!

Kann ein Züchter der langjährige Erfahrung hat wirklich, wie wir immer wieder erklärt bekommen haben, durch Inzucht seine Zuchtlinien austesten und nur mit den gesunden Rassehunden *the fittest for survival* weiter züchten?
Erhält man so, neben dem sicheren Verlust von genetischer Varianz, sicher gesündere Rassehunde?

Auch ein erfahrener – oder sagen wir lang bei der Sache gebliebener Züchter – kann den wirklichen genetischen Zustand seiner Zuchthunde, beim Vorliegen von ca. 100 000 Genen nicht erkennen!
Vom genotypischen Zustand seines Zuchthundes wird er bei den vielen Allelen nichts wissen können. ►Auch wenn anders lautende Anpreisungen gerade beim Do-Khyi versuchen etwas anderes glauben zu lassen!

Welche Bedeutung haben also Ausstellungen für die Zielgruppe, den Welpen – Abnehmer, für welche sie scheinbar veranstaltet werden?

Hat ein Zuchthund wieder und wieder gute Nachkommengruppen im Wettbewerb, offenbart Erfolge für den Züchter in den Paarklassen – Wettbewerben, ist er nach heutigen Showanforderungen letztlich in seinen Nachkommen durch Engzucht vertreten. Das kann auch in der Linie seine Großeltern, Eltern oder deren Geschwister betreffen.
Das geht so weit, dass Sachverständige in der Kynologie den Paarklassen – Wettbewerb am liebsten abschaffen würden, weil solche Wettbewerbe die Engzuchtpraktiken fördern…

Wir haben diese Forderung beim Do-Khyi überprüft und siehe Gewinner dieser Sparte sind mindestens genetische Halbgeschwister…

Nun kann man im WWW auf Foren und anderen Seiten lesen, dass einige ausgezogen sind um daran etwas zu ändern…(?)
Noch immer erfolgt die Auslese von Spezialzuchtrichtern durch die Anforderung erfolgreich,  als Züchter, an diesem System erfolgreich mitgewirkt zu haben oder mitzuwirken. Es stört Niemanden, dass eigene Nachkommen oder Enkel der eigenen Zuchttiere beurteilt werden…
So schnell ändert sich nichts in der Hundewelt wenn es um Ausstellungserfolge geht…

Ob nun die gedachte Veränderung der Rasse – Ausstellungen in reine *Schönheitsausstellungen*, wie vor kurzem in einem Interview einer Hunde – Fachzeitschrift gelesen, etwas an der prekären Situation unseres Do-Khyi und vieler anderer Rassen ändern könnte?
Immerhin dürfte vielleicht der Begriff des Showzirkus für den unbeteiligten Interessenten *etwas ehrlicher* werden…

Bisher konnten auch nicht zur Zucht zugelassene Rassehunde nationale und internationale Titel erwerben. In Zukunft wird also genau dieses System erhalten bleiben (!)
Der Begriff der Rassehundeausstellung wird für Deutschland eben anders definiert…(!)

Begehrlichkeiten mit Titelträgern ohne Zuchteignung zu züchten, weil diese schön sind, werden wie bisher in Deutschland zwar erschwert…
Unmöglich aber wird solches Zuchtverhalten erst wenn alle Zuchtsysteme (Verbände) auf der Welt, im Bezug auf Kontrolle und kontrollierbare Auslese von Zuchttieren auf Vitalität und Gesundheit, nach demselben Schema verfahren!
Ein Ausweichen, zu diesem Zweck der Zucht, ins Ausland bleibt weiterhin möglich…

Fazit: Es wird sich außer einer etwas ehrlicheren Namensgebung des Showzirkus in Deutschland für Hunde und Halter nichts ändern!

Das ist der Grund weshalb wir Sie auch an dieser Stelle zur Teilnahme am Dortmunder Appell aufrufen.

Online Petition Dortmunder Appell

Appellieren Sie mit! – Unsere Hunde sind auf jede Stimme angewiesen!

150 Jahre Engzucht, durch reines Auslesen der Zuchthunde auf Schönheit und subjektive Schönheitsmerkmale mit allen bekannten Nebenwirkungen, sind genug!
Auslese auf Vitalität, gesellschaftsfähige Eigenschaften und Gesundheit *Survival of the fittest* haben unsere Hunde über tausende von Jahren erhalten!  Wir sollten endlich wieder auf bewährte Auslesemerkmale setzen!
Moderne, wissenschaftliche Möglichkeiten werden Züchtern, die mit Herz bei der Sache sind, diesen Weg leichter machen können!

© http://www.tibimaxe.de

Auszug Quelle:  Wachtel, H., Das Buch vom Hund

Am 10.März 1995 hat nun der Europarat in Straßbourg die „Multilaterale Konvention zum Schutz von Heimtieren“ in zwei Entschließungen verabschiedet, um solchen verhängnisvollen Entwicklungen in der Heimtierzucht entgegenzusteuern. Der erste betrifft das Verbot kosmetischer chirurgischer Operationen bei Heimtieren wie Kupieren von Ruten und Ohren und deren Streichung in Rassestandards.

In der zweiten Entschließung geht es um das Wohlbefinden der Heimtiere: Rassestandards, die zu seiner Beeinträchtigung führen können, sollen überarbeitet werden.

Bei der Zucht sollen, außer ästhetischen Kriterien, Verhaltensmerkmale und Fähigkeiten berücksichtigt werden. Durch Aufklärung von Züchtern und Richtern wären künftig Standards so zu interpretieren, dass der Entwicklung extremer Merkmale, die das Wohlbefinden der Tiere beeinträchtigen können, entgegengewirkt wird.
Ferner soll die Öffentlichkeit über Probleme aufgeklärt werden, die mit psychischen und physischen Merkmalen zusammenhängen. Wenn das nicht ausreicht, wäre ein Verbot der Zucht bestimmter Rassen und das Auslaufen des Verkaufs und der Ausstellung von Tieren mit schädlichen Defekten zu erwägen.

Der Anhang gibt Richtlinien über eine Revision der Zuchtpraktiken und empfiehlt unter anderem:

  • Höchst und Mindestgewichte für sehr große und sehr kleine Hunde, um Skelettprobleme zu vermeiden.
  • Maximalwerte für das Längen-Höhen-Verhältnis kurzläufiger Hunde gegen Wirbelsäulenschäden (betrifft   u.a. den Dachshund)
  • Minima für die Schädellänge zur Vermeidung von Atmungsproblemen und
  • Geburtshindernissen, wie man sie bei kurzköpfigen (brachyzephalen) Rassen
  • Findet, wie Mops, Bulldogge und Pekingese.
  • Vermeidung von Zucht mit Tieren mit Fontanellen, abnormen Stellungen von
  • Zähnen und Gliedmaßen, abnormen Größen und Formen von Augen und Lidern,
  • zu langen Ohren und starker Faltenbildung.(Offene Fontanellen findet man vor
  • allem bei Chihuahuas, besonders lange Ohren z.B. bei Spaniels, starke Falten beim
  • Shar Pei, Liddefekte bei zahlreichen Rassen)
  • Vermeidung schwerer Defekte, keine Zucht von Tieren mit seniletalen (die Sterblichkeit erhöhenden) Genfaktoren (z.B. Entlebucher Sennenhund), resessiven Defektgenen (zum Beispiel Hunde mit Merlefaktor, besonders Paarung Merle x Merle)

Zu den zu vermeidenden Defekten wird auch zu steile Winkelung gezählt, so bei den Spitzrassen Chow-Chow, Buhund, Schwedischen Lapphunden und Finnenspitz (Auch der Do Khyi würde fallweise dazu zählen). Dazu rechnen müsste man auch zu starke Überwinkelung wie beim modernen Deutschen (Schau-) Schäferhund.

Legende:

Dr. Fleig, D., Quo Vadis Canis, 2000 Kynos Verlag
Wachtel, H., Hundezucht 2000, 1998 Gollwitzer Verlag
Hunde Welt, Ausgabe 09/2009, TÜV fuer Hundezucht gefordert
Dr. Räber, H., Vom Wolf zum Rassehund, 1999 Kynos Verlag
Dr. Wegner, W., Kleine Kynologie, 1995 Terra Verlag 4. Auflage
Trumler, E., Hunde ernst genommen und weitere…

BBC-Reportage: „Pedigree dogs Exposed“

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