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Archive for the ‘Do Khyi HD – Auswertung’ Category

Das Thema Tierschutz, was Tiere empfinden und wie weit der Mensch bei Versuchen gehen kann, oder darf, kommt in den Schlagzeilen der renommierten Presse an: DIE ZEIT schreibt darin auch über die Rassehundezucht  http://www.zeit.divine.de//15/#top

Analog dazu, in gewisser Weise passend, ist der BBC Dokumetarfilm „Pedigree dogs exposed“ endlich auch in deutscher Sprachfassung online gegangen:   Do Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet


Die Links zu diesem erschütternden Dokument sind auch bei dem Petwatch Blog zu finden. Ebenso könnt Ihr Euch die Dokumentation auch über diese  Seite betrachten.

In etwa zeitgleich ist eine Dokumentation zur Do-Khyi – Zucht fertig geworden. In einem gewissen Sinn handelt es sich um dasselbe Thema, die Hundezucht und die Tätigkeiten von Züchtern.  In unserem Beitrag zu „pedigree dogs exposed“ in Deutsch haben wir es uns erlaubt zu diesem Thema eine kleine Vorankündigung zu machen… Do-Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet

In der Zwischenzeit ist ein Einblick möglich auf die Grenzen in der Hundezucht. Hier bildet es speziell die Rasse Do-Khyi ab. Einzig und allein im Hinblick auf die Vorgänge das Auftreten einer Augenerkrankung:   http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/04/do-khyi-pra-ein-blick.html

In diesem Artikel wird das erste Mal ein genauer optischer Einblick in die Tätigkeit von möglichen „Aus – Zuchtversuchen“ gezeigt.  Die Grafik ist hier seperat mit optimalen Möglichkeiten der Vergrößerung noch einmal abzurufen.
Der letzte „offiziell gemeldete Fall von PRA beim Do-Khyi in Deutschland“ wurde für den Zeitraum September 98 bis März 1999 gemeldet.  Auf der Grafik unter J-666 DE zu finden…

Es gibt Grenzen, es gibt Glauben und Zweifel Es mag zutreffend sein:  Die Realität leistet Widerstand

Wie einige derer, – die es in der Hand haben reagieren, das zeigt ganz deutlich eine Art alte Wagenburg – Mentalität.
Da werden informelle, kritische Berichte umgedeutet,
in eine angebliche Kampagne gegen die Rasse und die Rassezucht an sich…
Dass allenfalls umfassende Offenheit und schonungslose Selbstanalyse der Rasse Do-Khyi und mancher anderen eine züchterische Zukunft zurück bringen könnten, das scheint aber nicht allen klar!

@ Tibimaxe

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Do Khyi Wiegenlied

Schlaf, Kindlein schlaf!
Dein Mutter ist ein Schaf;
Dein Vater ist ein Trampeltier,
kann da aber nichts dafür.
Schlaf, Kindlein schlaf!

Wiegenlieder sind ein uraltes Hausmittel für guten Schlaf. Mediziner sagen, dass sie auch Kummer heilen – bei Kindern zwischen einem und neunundneunzig Jahren…

Das gute alte Wiegenlied wird gesungen um Kinder zu beruhigen und auf diese Weise in den Schlaf zu bringen.
Dabei ist es nebensächlich was genau im Text gesungen wird…

Maikäfer flieg!
Dein Vater ist im Krieg;
Dein Mutter ist im Pommernland,
Pommernland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg!

Glauben Kinder an die Worte in den Wiegenliedern oder ist nur die Melodie einschlaf fördernd?
Glauben alle Leser worüber diese in manchen Do-Khyi Blogs lesen können?

Geradezu Einschlaffördernd, beruhigend lesen sich refrainähnlich, gebetsmühlenartig vorgetragene Bemerkungen zur angeblichen Unterstützung von außerhalb des FCI und anderen Verbänden stehender Hundzüchter.
Es ist ja schließlich ziemlich einfach Hunde mit FCI Ahnentafeln zu züchten. Die Statuten des FCI geben einen klaren Rahmen vor, welcher Niemanden an einen Zuchtverein bindet! Lediglich den im Staat des Wohnsitzes üblichen Mindestbedingungen, für Gesundheitsuntersuchungen der Zuchthunde,  muss sich ein Züchter anschließen – Nichts weiter!

Die Vorschriften für Gesundheitsuntersuchungen und Kontrollen der Zuchthunde und Zuchtbetriebe in Deutschland sind nicht selten der Grund, weshalb manche Züchter sich den Statuten zwar nicht mehr unterwerfen wollen aber dennoch gerne mit den Vorteilen des FCI – den hochpreisigen Welpen – züchten würden.
Manche gehen den Weg und züchten außerhalb jeder geregelten und organisierten Kontrolle, welche diese als Vorschriften und Gängelei empfinden.
Ganz sicher ist es einfach für die Nachkommen eines Zuchtbetriebes FCI-Ahnentafeln zu erhalten – wenn man die Kontrollen zur Wurfeintragung, Gesundheitsüberwachung der Nachkommen, die Altersgrenzen für die Zuchttiere zu deren Schutz und die Kontrollen für den Zuchtbetrieb – welche ja nur den geringsten Anforderungen entsprechen und nicht auf der Höhe unserer Zeit sind – einhalten kann.

Im anderen Fall muss man auf die Hilfe von Wiegenliedern hoffen…

@tibimaxe.de

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Man möchte ja annehmen, dass so seltene und „exklusive“ Hunderassen, wie der Do-Khyi oder die Tibet-Dogge das Problem, an den Hundehandel zu geraten, gar nicht kennen…
Und so wähnen sich nicht wenige auf der sicheren Seite – nachdem man es sich nicht vorstellen kann, dass ein Do-Khyi – Welpe woanders, als bei einem liebevollen und engagierten Züchter, das Licht der Welt erblicken könnte…

Auf der anderen Seite kann man als erfahrener und aufgeklärter Hunde-Interessent Angebote, auch aktuell, entdecken welche eindeutig, unter anderen,  auf ein Angebot durch Vermehrer und Hundehandel hinweisen können.
Schon sehr früh,  kurz nach seinem Zuchtbeginn in Europa, ist der Do Khyi, damals noch Tibet Mastiff, Tibet Dogge genannt, bei den Vermehrern und Hundehändlern angekommen!

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Handel mit Do-Khyi – Welpen, in einer Art „Supermarkt“ für allerlei Rassehundewelpen, durch einen Artikel der Zeitschrift „Stern“ dann im Jahr 1996 bekannt!

Natürlich stellt sich gerade bei den eher seltenen, unbekannten und exotischen Hunderassen die Frage, wie denn rassereine Hunde, zu den Vermehrern und Hundehändlern überhaupt erst gelangen konnten.

Und so hat dieser Fall von zuletzt drei Do-Khyi – Welpen, angeboten in einer Art „Welpensupermarkt“ durch die Veröffentlichung einer Zeitschrift einen kleinen Einblick ermöglicht…

Do Khyi Aras So Tiang - Hundehandel

Do Khyi im Hundehandel

Zitat Stern 40/1996: „…Angelika Hofners hüftkranke Hunde aus Ammerreuth sind keine Einzelfälle. Dem STERN liegen die Krankheitsgeschichten von anderen HD-Hunden aus Strucks Produktion vor. Um ganz sicher zu gehen, ließ der STERN dort eine fünf Monate alte Tibetdogge für 1500 Mark kaufen. Das Tier mit dem wohlklingenden Namen »Aras So-Tiang« hockte apathisch in seiner Gitterbox und bewegte sich kaum. In der Chirurgischen Tierklinik der Universität München wurde Aras geröntgt. Diagnose von Professor Dr. Roberto Köstlin: »Hochgradige Hüftgelenkdysplasie beidseits.« Aras heißt jetzt Yogi und lebt in der Obhut eines Tierarztes und seiner Familie.

…“Angelika Hofners Schäferhündinnen, die Tibetdogge Aras und viele andere Hunde aus dem Zwinger von Ammerreuth stammen aus der Slowakei.“…

Es sind also Züchter aus zentral- und mitteleuropäischen Ländern – so auch Deutschland, welche Hundewelpen auch in, eindeutig für Vermehrung und Massenzucht bekannte, Osteuropäische Länder verkauft haben und verkaufen, welche ebenso nicht abgeneigt waren und sind – auch Zuchtrüden für das übliche Deckgeld zur Verfügung zu stellen.

Nicht selten kann man finden, dass zum Beispiel bei uns ausgediente Zuchthunde in gerade solche Staaten (LINK Polen Ungarn) noch verkauft werden und verkauft worden sind.

Deren Nachkommen werden dann, in einer Art „Reimport“, über verschiedenste Verkaufsplattformen, im Internet oder über Kleinanzeigeblätter der Presse,  auch heute bei uns angeboten.

Die Methoden sind „moderner“ und „flexibler“ geworden und so finden sich Do-Khyi – Welpen, womöglich ohne Mutter nach Deutschland transportiert, im Angebot der verschiedensten Arten, des Welpenhandels wieder.

Nicht selten wird auf schnellem Weg eine Internetseite zum „Angebot“ erstellt und ins Internet gestellt. Oft mit vielen Welpenbildern. Das soll den Eindruck einer Zuchtstätte passend zum Angebot erwecken. Man kann sich fast sicher sein, dass nach dem Abverkauf diese Seiten ebenso schnell wie der Anbieter verschwunden sein werden.

Nicht immer kann man derartige „Angebote“ allein über die Höhe des Verkaufspreises für die Welpen von eventuell seriösen Angeboten trennen und erkennen! Die Vermarktung, die Anpreisungen – sprich die Werbung kann in einem Do-Khyi – Interessenten viele „Illusionen“ wecken!

Vor diesem Hintergrund ist es für einen Do-Khyi – Interessenten grundlegend sich vor einer Anschaffung und auch schnellen Kaufentscheidung möglichst umfassendes Wissen zur gewählten Rasse, zur Auswahl seiner Zuchtstätte, seines Züchters und seines Welpen anzueignen. Wir geben mit diesen Artikeln die Möglichkeit dazu.

©  Tibimaxe.de

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Do Khyi – Augen auf beim Do-Khyi – Welpenkauf!

Es gibt tatsächlich verantwortungsbewusste Züchter/ Deckrüdenhalter!
Und so wollen wir helfen, dass jeder der einen Welpen sucht auch die Möglichkeit hat einen dieser wirklichen Züchter zu finden:

Natürlich sollte inzwischen überall bekannt sein, dass das Aussehen und Erscheinungsbild eines Do Khyi alleine nicht alles ist!
Seht Euch also den Züchter, die Zuchtstätte genau an!

Nehmt es für diese seltene Hunderasse Do Khyi hin, dass Ihr eventuell weit weg von Eurem Heim auf die Suche gehen müsst und dass ihr den wirklich geeigneten Züchter nicht unbedingt in Eurem Land finden könnt!

Ein Do Khyi Welpe Maxe 7.Woche

Do-Khyi - Welpe Maxe, 7 Wochen

Jedes Do-Khyi – Baby ist sicher hinreißend!
Aber goldig und wie ein Bärchen wirken alleine reicht nicht. Also macht Euch vor einer Entscheidung in Euren und dem Interesse Eures zukünftigen Do-Khyi kundig.
Seht nicht nur die Äußerlichkeiten, die Verpackung sondern die Zukunft von Euch und Eurem Hund!

Niemals aus Mitleid einen Do-Khyi – Welpen aus katastrophalen Verhältnissen kaufen!
Es ist besser – für alle diese Hunde –  den Tierschutz und den Amtveterinär zu verständigen.

Der angeschlossene Verein des „Züchters“ (in dieser Reihenfolge) alleine reicht für eine Benachrichtigung solcher Art nicht aus!
Nicht selten kann man in manchen Vereinen betreffende Züchter in verantwortlichen Positionen finden!

→ Nehmt diese Hilfe als eine Art Checkliste und geht eine besichtigte Zuchtstätte nach diesem Fragenkatalog durch
→ Lasst Euch, durch eine Art von scheinbar „entlarvenden Veröffentlichungen“ welche in Euch den Eindruck erwecken nur ein paar sehr, sehr Wenige würden „sichere Do-Khyi – Welpen“ züchten, nicht in die Irre führen. Solches ist kein Beweis für Sicherheit.

Lasst Euch nicht ablenken! Hinterfragt immer die Beweggründe und vor allem ob dann in einem solchen Fall auch wirklich ALLES gerade dort nachweislich kontrollierbar, sicher und vorzeigbar ist.

Beweggründe zur Zucht:
► Befragt den Züchter über die eventuell vorkommenden,  für die Rasse möglichen, Erkrankungen und wie er damit umgeht.
► Befragt den Züchter über seine Ziele und Beweggründe zur Zucht. Was er mit seiner Zucht erreichen möchte.

Hört man nun viel über Erkrankungen bei der Rasse Do-Khyi.  Sind Namensnennungen der Konkurrenz darunter. Einzelne genannte Namen von Do-Khyi, welche angeblich an dieser oder jener Krankheit erkrankt waren?
►Bittet in einem solchen Fall um die Einsicht in die medizinischen Befundsunterlagen der als Betroffen genannten. Ein solcher Züchter muss Einblick und Nachweis in seine gewonnenen Erkenntnisse gewähren können!

Es ist kein Einblick in Befunde möglich? Es liegen keine vor?  Macht Euch Gedanken, ob nicht eine Zuchtauswahl nach mündlich überlieferten Gerüchten innerhalb der „Szene“ vorliegen könnte. Einen Vertrauensaufbau sollte man überdenken.

► Werden Euch „eigene“ Erfahrungen des Züchters mitgeteilt gilt das oben angeführte. Nur der Einblick in offen vorgelegte medizinische Untersuchungsbefunde zeigt Euch das tatsächliche oder derartige Auftauchen von außergewöhnlichen Erkrankungen an.

Seht Euch den Züchter, die Zuchtstätte genau an.
Entdeckt Ihr in der Zuchtstätte Freiläufe in welchen die Hunde dauerhaft leben, oder Zwingeranlagen, könnt Ihr die Freilaufanlagen überhaupt automatisch alle besichtigen und wie ist der Zugang nach Eurer direkten Nachfrage?
Leben die Hunde zusammen mit den Menschen, oder nur im Freilauf oder gar in Zwingeranlagen oder in einer so genannten Art Zimmerhaltung?

Wie viele Hunde hält und versorgt der Züchter? Wie viele Personen sind daran beteiligt?
Erhalten die Hunde in der Zuchtstätte genug Kontakt zu den Menschen auch täglich? Leben die Hunde in Gruppen und haben generell familiären Umgang?
Alle miteinander? Oder getrennt? Getrennt warum?

► Wie sind die „Alten“ oder nicht tauglichen der Zuchthunde untergebracht? Leben sie mit in der Familie, könnt Ihr alle Hunde kennen lernen UND deren Unterbringung begutachten?
Wie viele „Ausgediente“ sind es denn und wie errechnet sich daraus die Menge der Würfe die dabei entstanden sind!
Sind ein bis drei Würfe im Jahr der Nachfrage nach der Rasse entsprechend. Oder werden zu viele Hunde angeboten?

Verhalten sich die Hunde in der Zuchtstätte rassetypisch in deren Territorium? Wie auf neutralem Gelände?

Es lohnt sich für Eure Information eine Rechnung aufzumachen.
Macht Euch dazu Gedanken ob diese Art der Haltung den Hunden gerecht wird. Ob ihr Euch ein Leben als Hund dort positiv vorstellen könntet, inwiefern das also ein Züchter Eures Vertrauens werden könnte.

Werden Euch die notwendigen Unterlagen für die verantwortungsvolle Zuchtvoraussetzung für die Eltern des Wurfes, in Ruhe einseh- und prüfbar, automatisch vorgezeigt?
Sind diese Unterlagen von einer fachlich renommierten, dritten und völlig unabhängigen Stelle (Tieruniversität, Auswertungsstelle namhaft und nachvollziehbar) eingesehen und deutlich erkenntlich bestätigt?
Mit Auswertungsbögen und Eintragungen?

Erforderlich sind für beide Eltern:

HD-Untersuchung UND HD-Auswertung deutlich erkenntlich mit Ergebnis und Befund (beide eingetragen in einer anerkannten Ahnentafel) von zwei voneinander unabhängigen in der Tiermedizin anerkannten Stellen (siehe oben).
Wird mit HD-C ausgewerteten Hunden noch gezüchtet und wenn ja, wie und warum?
Augenuntersuchungsbefund nur mit Nachweis der einzelnen Untersuchungspunkte für die verschiedenen Augenerkrankungen von einer in Deutschland der DOK angeschlossenen Stelle.
(auch im Ausland gibt es offizielle Augenuntersuchungsstellen nach DOK, das wird auf dem Befundbogen deutlich ausgewiesen!)
Achtet auf das Datum: Maximal 6 Monate vor der Zeugung der Welpen
Zuchtzulassung für beide Elterntiere. Eingetragen auf einer anerkannten Ahnentafel
►Wenn vorliegend nehmt Einblick in die beiden Schilddrüsenuntersuchungen für beide Elterntiere! Achtet auf das Anfertigungsdatum. Maximal 6 Monate vor der Zeugung der Welpen!
Liegt solches überhaupt nicht vor, denkt über das Vertrauen zu dem Züchter nach!
Lasst euch im Kaufvertrag schriftlich bestätigen, dass die Elterntiere kein Schilddrüsenhormon erhalten oder verabreicht bekommen haben.

Achtet darauf wie Euch die Schilddrüsenfunktionsuntersuchung erklärt wird! Wird es als eine sichere Vorsorge bezeichnet macht Euch Gedanken zum Vertrauensaufbau…

► Lasst Euch die Unterlagen zur Teilnahme der beiden Elterntiere an der bisher einzigen molekulargenetischen Studie zum Entwickeln eines Gentests *Idiopatische Epilepsie bei der Tibet Dogge (Do Khyi)“ für die Rasse Do Khyi bei der TiHo Hannover vorlegen.
Sicher kann auch Einsicht in dieselben Unterlagen der anderen, in der Zuchtstätte lebenden Do-Khyi gewährt werden.

Es liegt keine Teilnahme vor? Überdenkt Euren Vertrauensaufbau auch im Bezug auf die Beweggründe zur Zucht überhaupt!
Egal ob es ein oder zwei direkte Studien zur Entwicklung eines Gentestes für die Rasse Do-Khyi sind. Ein wirklicher Züchter wird sich sicher an beiden beteiligen.
Achtet also genau auf die vorgelegten Unterlagen!

► Lasst Euch die Wurfabnahmeprotokolle aller gefallenen Würfe zeigen!
Darin könnt Ihr die Welpensterblichkeit und Mängel und vieles mehr nachlesen. Natürlich sollte der Züchter gerade auch, unter anderem die aktuellen, neuesten Wurfabnahmeprotokolle zeigen wollen. Und nicht nur diese!

►Lasst Euch Einblick geben in die Zwinger-/ Deckbücher!
Jeder Züchter/ Deckrüdenhalter muss ein Zwingerbuch führen. Hat ein Züchter nichts zu verbergen lässt er den Welpeninteressenten gerne in das Zwingerbuch Einblick nehmen.
Ist dieses mit kontrollierten Wurfabnahmen gepflegt könnt Ihr darin nachlesen z.B. wie oft die Hündin in vergangenen Hitzen gedeckt wurde, mit welchem Erfolg, welche Erholungsabstände zwischen den Würfen ihr gewährt wurden.

Berücksichtigt dabei, dass eine Do-Khyi – Hündin nur einmal alle 11 – 12 Monate fortpflanzungsfähig ist!
Ihr könnt darin nachlesen wie viele Kaiserschnittentbindungen eine Hündin eventuell hatte, wie oft sie erfolgreich oder weniger erfolgreich gedeckt worden ist.

Wenn ein Züchter einen Einblick in seine Zwingerbücher/ Deckbücher und Wurfabnahmeprotokolle ablehnt macht Euch Eure Gedanken! Er führt gar keine Solchen? Beides ist ein Grund einen Vertrauensaufbau genauestens zu überdenken!

Werden Euch die Unterlagen, für einen unabhängig geführten Nachweis der Abstammung, der Eltern automatisch vorgezeigt?

► Könnt Ihr Einblick nehmen in weltweit bei allen Zuchtorganisationen zugelassene Ahnentafeln beider Eltern?
Lasst Euch verbindlich erklären ob die Welpen genau solche zugelassenen Ahnentafeln erhalten werden.
Ist das eventuell der Abdruck einer, in einem selbst organisierten Verein angefertigten, PC-Datei? Bitte überdenkt Euer grundsätzliches Vertrauen, nicht nur im Hinblick mit einer solchen Praxis Möglichkeiten einer genetisch zu engen Rasse noch zusätzlich beschränken.

Ein Züchter Eures Vertrauens wird Euch automatisch auch in den Zuchtaufbau seines geplanten oder geborenen Wurfes weit über die dritte Generation hinaus Einblick geben wollen.

Wie wird die Doppelung oder Vervielfältigung von gemeinsamen Ahnen in zweiter, dritter, vierter oder fünfter Generation vom Züchter erklärt?
Als Auszüchten von Erkrankungen? Oder verursacht durch das Ausschließen von „Trägern“ für vermutete erbliche Erkrankungen?
Lasst Euch erklären wie das mit den Eltern, Großeltern und Urgroßeltern bis hin zu den Ur- Urgroßeltern eines „Trägers“ aussieht.  Wird Euch absolute Sicherheit versprochen?
Solche Angaben des Züchters sollten Euch vor einem Vertrauensaufbau zu denken geben!

Do Khyi - Welpe Ambi, 10. Woche

Ein Do-Khyi - Welpe, Ambi 10. Woche

Natürlich sind Do-Khyi – Welpen einfach umwerfend.

Sicher ist eines:   Es gibt ziemlich viele davon!
Für einen Do Khyi von einem verantwortungsvollen Züchter müsst Ihr ganze Arbeit leisten und eventuell Reisen….
Möglich, dass es im eigenen Land keinen gibt…

Bei aller Vorsicht beim Welpenkauf vergesst nicht, dass auch Do-Khyi – Welpen keine DIN Norm haben.
Auch bei aller Sorgfalt und gesundheitlicher Überprüfung von Ahnen und Eltern gibt es keine 100% ige Garantie!

Wird von Euch verlangt, um einen Welpen zu erhalten, einem Zuchtverein beizutreten?
… eventuell selbst einmal zu züchten?

Das vertrauensvolle Verhältnis ist ein Verhältnis zwischen verantwortungsvollem Züchter und Halter.
Zuchtvereine sind keine Institution für Do-Khyi – Halter! Also auch in dem Fall müsst ihr Euch über Beweggründe, etwas binden zu wollen, Gedanken machen…

Natürlich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass der Kaufvertrag ein paar Wochen vor dem Kauf oder schon bei der Zuchtstättenbesichtigung ausgehändigt wird. Im Fall einer positiven Entscheidung schon Wochen vor dem Abholtermin des Welpen zwecks Überprüfung (auch rechtlich) zur Verfügung vorliegen wird. Andernfalls ist es ein Grund für Euch eine Vertrauensbildung noch einmal…zu überdenken.

Natürlich erwirbt man mit einem handelsüblichen Preis, der mitunter bis zu 400 €uro variieren kann (Preishöhe ist keine Garantie für Gesundheit), auch die vollen Rechte am Hund…(!)

Ja, es gibt sie – die verantwortungsvollen Züchter/ Deckrüdenhalter. Man muss sie nur finden. Wir haben bei Zweien von unseren drei Do-Khyi völlig gesunde und vitale Hunde erhalten! Bei unserem Dritten waren wir uns des Risikos bewusst. Auch wenn wir nicht direkt vom Züchter darauf hingewiesen wurden!

Wir möchten, dass Züchter und Welpenkäufer ein, auch nach dem Welpenkauf, optimales Vertrauensverhältnis zueinander haben können.
So, dass sich auch nach Jahren der Eine auf den Anderen verlassen kann!

© Tibimaxe.de

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Do Khyi Universum der Illusionen – Willkommen im Leben!

Der Do-Khyi Maxe passt auf...

Do Khyi Maxe passt auf...

Die elektronischen Medien locken uns in eine Scheinwelt, die unsere Wirklichkeit gefährdet…

Der an der Rasse Do-Khyi Interessierte findet im WWW wieder und wieder Stimmen, welche Ausführungen zu, angeblich für diese Rasse typische, vorkommende Erkrankungen machen.

Ist das eine Art der Information und Aufklärung der Wirklichkeit entsprechend?

Manch einer mag sich durch die eine oder andere Art der Darstellung im WWW in scheinbare Wege der Meinungsbildung führen lassen. Die eine oder andere Meinung, geäußert im Internet, deutet vielleicht darauf hin.

Willkommen im Leben!

Do Khyi - Information ist Alles - Ambi

Do Khyi - eigene Information ist Alles - Ambi


Das WWW bietet für jeden von uns Möglichkeiten, sich zutreffend zu informieren.

Auffallend, dass professionelle, seriöse Informationen nicht durch die Nennung von Namen, und Personen Betroffener eine These oder Theorie untermauern müssen!

Ergebnisse, Wissen und Gesetzmäßigkeiten sind sicher nicht abhängig von derartigen, zum Do Khyi im WWW zu findenden, durch fehlende Befunde auffallenden „Beweisen“ (!)

Thesen und Theorien, Nachreden und Hörensagen, sind keine Grundlage um daraufhin Rassehunde, wie den Do-Khyi, „Erfolg versprechender“ zu züchten.

So krankt die Gesundheit von Rassehunden, gerade bei eher seltenen, mit einem kleinem genetischen Hintergrund ausgestatteten Hunderassen, also auch dem Do-Khyi, nicht selten daran, dass unhinterfragt Zuchthunde aus einer Angst heraus, aufgrund von bloßen Vermutungen aus der Zucht genommen werden und genommen wurden.

Was es für Auswirkungen hat, ohne professionelle fachliche Abklärung, aufgrund von Vermutungen Zuchttiere und deren Nachkommen aus einer Rassezucht zu selektieren, darüber möchten wir hier informieren.

Bei keiner uns bekannten Rasse – außer dem Do-Khyi- wird so sehr in der Öffentlichkeit die Erblichkeit des Auftretens von Erkrankungen beschworen und zeitgleich unter der Nennung von Namen, ohne jeden Nachweis eines Befundes (Namen mit welchem der normale Hundekäufer und – Interessent gar nichts anfangen kann), eine Art „Fachlichkeit“ versucht unter Beweis zu stellen.

In keiner anderen Rasse wird so viel öffentlich über „Träger“ und „Trägerfreie“ Zuchthunde geschrieben.

Entsteht auf diese Weise nicht erst der irreführende Eindruck, dass ein Züchter durch die Kenntnis der „Träger – Zuchthunde“ die Möglichkeit hätte völlig gesunde Do-Khyi zu züchten?
Das ist also ähnlich wie im Beispiel einer menschlichen Familie: Der Filius und Sohn eines Ehepaares hat etwas Schlimmes angestellt…

Wer kennt das nicht. Bringt der Sohn beste Noten und Belobigungen nachhause, so ist es sicher das Erbe der Mutter/ des Vaters. Im Fall von problematischem Verhalten oder gesundheitlicher Anfälligkeit wird im Familienkreis dann schon die Frage gestellt „von wem der Kleine das wohl in die Wiege gelegt bekommen haben könnte. Also von wem stammen negative Eigenschaften….

Die Suche nach solcher Art Schuldzuweisungen ist also nur zu menschlich!

Macht man sich aber die Sache nicht zu leicht und übersieht unsere heutigen, modernen Erkenntnisse und Wissen um die Zucht, die Fortpflanzung und die genetischen Regeln welche diese für jedes Lebewesen ausmachen?

Kann jemand überhaupt, bei auftretenden Erkrankungen, so einfach „gemutmaßte Träger“, weil diese zufällig auf Seiten des Vaters und der Mutter auftauchen, identifizieren?

Gerade bei der Rasse Do Khyi sind sämtliche Zuchttiere des Rasseaufbaues, aufgrund der engen genetischen Varianz sowieso auf Seiten des Vaters und der Mutter immer mehrfach und in ihren Vorfahren multipliziert zu finden.

Wie darf ein Laie dann also solche namentliche Nennungen von „Trägern“ verstehen?

Nur für Negatives, wie eine oder mehrere Erkrankungen? Oder gibt es auch Träger für Positives. Wie zum Beispiel eine lange Lebenserwartung oder das Fehlen anderer bekannter Erkrankungen bei einem Tier. Eventuell ein ganz besonders liebreizendes und umgängliches Wesen…

Gehören nach den Gesetzmäßigkeiten der Vererbung nicht immer mindestens zwei Zuchttiere, oder im Fall des Menschen – Eltern, zur Vererbung von Eigenschaften welche wieder weiter vererbt werden können?

Wie ist das also zu verstehen, wenn nur ein Zuchttier als Träger öffentlich bekannt gegeben wird?
Was ist überhaupt davon zu halten, wenn zum Beispiel mutmaßliche, an PRA (Progressive Retina Atrophie) oder Linsentrübung (vermuteter Katerakt) erkrankte, oder vermeintliche „Träger“ als Do Khyi-Namen genannt werden.

Die nachweislichen Befunde wird man vergeblich suchen…
Was halten Sie davon, wenn Sie erfahren, dass ausgerechnet die mit Befund und offiziell veröffentlichten, an PRA erkrankten Do Khyi, speziell nicht auf im WWW veröffentlichten Listen  aufgeführt werden?

Wird ein an der Rasse Do-Khyi Interessierter auf solche Weise tatsächlich aufgeklärt und kann sich eine zutreffende Meinung bilden?

Dürfen Sie ausgerechnet Glauben an die Urheber solcher Veröffentlichungen haben?

Was ist eigentlich mit gezüchteten Augenanomalien, deren Bilder wir betrachten können, welche eindeutig sind in der Erblichkeit, durch ein lang schon wissenschaftlich analysiertes defektes Gen, in unserer Rasse?

Sollen Namensnennungen und scheinbare Aktivitäten hinsichtlich lang bekannter Augenerkrankungen, welche beim Do Khyi schon langjährig vor einem Zuchteinsatz untersucht werden, nicht von eigentlich neu in der Rasse aufgefallenen Augendeformationen ablenken?

Vor dem Nennen und züchterischen „Selektieren“, und sei es nur durch einen negativen Ruf welcher auf solche Weise vergeben wird, ist in erster Linie die genaue Erkennung und Diagnose einer Erkrankung erforderlich.

Wurden im WWW, von manchen derjenigen welche „Träger“ benennen, überhaupt je einmal Einsichten in Diagnosen veterinärmedizinischer Spezialisten gewährt?
Zum Beispiel in die eigenen, vorliegenden Untersuchungsbefunde offiziell bekannt gewordener, erkrankter Hunde?(!)

Man kann eine Erkrankung durch fehlenden Befund bei einem „Erbträger“ nur und ausschließlich durch einen funktionierenden genetischen Test erkennen.

Für die Rasse Do Khyi existiert bis heute kein einziger Gentest, welcher auch nur eine der möglichen Erkrankungen im Erbgut anzeigen würde.
Darf man dann überhaupt von „Erb-Trägern“ sprechen?

Welche Vorteile werden durch derartige „Informationen“ eigentlich erworben?

Ist ein Zusammenhang zu erkennen, wenn einige dieser „Informanten“ klar zuzuordnende, beim Zuchtverantwortlichen veröffentlichte, erkrankte Hunde und deren Eltern als Träger dann nicht benennen und „scheinbar vergessen“ haben?

Bis heute haben wir keinerlei offizielle Diagnosen als Hintergrund mancher Nennungen im WWW finden können.

Fazit: Es fehlen leider generell gesicherte Quellen als Nachweis.
Ohne eine Diagnose gibt es aber auch keine sichere Zuordnung der durch Erkrankung bedingten Abweichungen in der Rasse.

Für jeden Laien ist es wichtig zu wissen, dass es viele, unterschiedlichste Möglichkeiten der Weitergabe von erblich bedingten Erkrankungen gibt.

Im Falle eines einzigen „Trägers“ von Genen, welche eine Erkrankung erscheinen lassen, würde dieses „Träger – Zuchttier“ eine Erkrankung, Abweichung oder erwünschte Eigenschaften ja direkt erkennbar an seine Nachkommen weiter geben.

Solche „dominant“ genannten Erbgänge sind für Züchter sofort und direkt bei den Nachkommen festzustellen. Es ist einfach, für den Züchter, eine Selektion (Auslese) solcher Eigenschaften vorzunehmen.
Verdeckt erbliche Weitergabe von Erkrankungen kann viele verschiedene Erbgänge haben. So werden nicht wenige dieser Erkrankungen „multifaktoriell“ (auf mehreren Genen und Genomen liegend) weiter gegeben, von Eltern an deren Kinder und Kindeskinder.

Diesen Vorgang müssen Sie sich als Laie wie einen Schlüssel und das dazu passende Schloss vorstellen. Erst wenn sämtliche 12 Passungen eines Schlüssels zum Schloss passen kann dieser aufschließen…

Genauso werden bei „multifaktoriellen“ Erbgängen erst Nachkommen erkranken, wenn diese durch Eltern, Großeltern und Urgroßeltern genügend „Passungen zum Entwickeln der Erkrankung“ erblich mitbekommen haben…

Ist es dann, wenn keinerlei Zuordnung der Erbgänge beim Do Khyi bis heute vorliegt, überhaupt möglich für Irgendjemanden „Träger von scheinbar erblichen Erkrankungen“ zu benennen?

Die Nennung von Trägern im Internet ist also eine auf einen speziellen Zweck gerichtete…
Sie müssen sich Gedanken machen auf wessen *Desinformation* derartiges ausgerichtet sein könnte…(!)

Lesen Sie mehr dazu wie tatsächliche Diagnosen, Untersuchungsbefunde und Entwicklungen neuer diagnostische Methoden, von scheinbar um Rassegesundheit besorgten „Do-Khyi – Verantwortlichen“, tatsächlich gesehen und „gefördert“ werden:

Das Buch dazu:
oder weitere Bezugsquelle:

© Tibimaxe.de

Bitte helft mit! Wer dem Do-Khyi wirklich helfen möchte und einen Do-Khyi mit angeborenen Augenanomalien hat beteiligt sich mit den Untersuchungsergenissen und einer kleinen Blutprobe seines Hundes:
Hier wird für Hund und Halter anonymisiert Geforscht:
Das Ziel: genomische Selektion = Erkennen von Zuchttieren durch Gentests um die Enstehung von weiteren Betroffenen zu verhindern.

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Do Khyi Zuchtversprechen!

Wenn es um die Versprechen zur Zucht von allein und ausschließlich nur gesunden Do Khyi geht…. ist es etwas „ruhiger“ geworden im WWW.

Einige auffallende Seiten und Texte sind inzwischen „verschwunden“!

Werden diese nun der Vergessenheit im kollektiven Gedächtnis übergeben?

Andererseits finden wir immer noch – die „Informationen“ welche den sicheren Erwerb von vollkommen und ausschließlich nur dort zu 100% gesund gezüchteten Do Khyi Welpen versprechen wollen!

Oft unterlegt mit kleinen, einsehbaren Statistiken über positive Ergebnisse bei den heute als „Mindeststandard“ erwarteten Gesundheitskontrollen vor einer Zucht!

Aber auch auf anderen Seiten im Netz werden solche Vorsorgeuntersuchungen, scheinbar offen werbend, als Voraussetzung präsentiert. Nun fragt man sich – was ist mit den negativen Erkenntnissen?
Warum werden diese nicht allen Interessierten ebenso offen präsentiert? Würde darunter realistisch vielleicht ein positiv bemühtes Bild der einen oder anderen Zuchtstätte leiden?

Welche Methoden werden hier genutzt, um ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens bei den Liebhabern des Do Khyi zu erwecken?
Wie realistisch wird denn tatsächlich bei den so offenen scheinenden „Referenz – Seiten“ zum Do Khyi „aufgeklärt“?

Werden Gesundheitsuntersuchungen nicht bei dieser Gelegenheit auch „zweckentfremdet“ verwendet?

Arunja Yarlung Shan!

Ist es korrekt, wie in Beschreibungen zur Rasse im WWW zu lesen – im Stil einer Art Interview – dass nahezu 90% der gezüchteten Hunde bisher völlig frei von Hüftgelenksdysplasie gewesen wären?

Sind Seiten im WWW zur „Aufklärung über Hunderassen“ wirklich nur noch als eine Art Vermarktungsinstrument zu betrachten? Wo kann denn ein wirklich an der Tibet Dogge Interessierter noch Sinnvolles und Informatives zu „seiner Hunderasse“ erfahren?

Wie weit sind denn solche Zuchtversprechen im WWW tatsächlich realistisch?

Kann man, wenn zum Beispiel cirka 40 % der gezüchteten Nachkommen auf Gesundheit vorsorgend untersucht sind, von annähernd 90% gesunden Nachkommen sprechen? Was ist dann mit den restlichen Tieren?

Werden wirklich nur Statistiken gezeigt, welche selbst gefertigt sind?

Wird den Interessenten damit tatsächlich, ohne jede Aufforderung, das „offizielle“ Gesundheitsgutachten für beide Elternzuchttiere einsehbar vorgelegt?
Überhaupt irgendetwas?

Oder streift man einfach verbal das Thema gesunde Zucht und geht dann zu anderen Themen über?

Wer aber erstellt denn ein Gutachten über ein Hüftgelenk und ist dieses wirklich – wie von kynologischen Spezialisten gefordert – durch zwei voneinander unabhängige, medizinische „Fachleute“ entstanden?
Gibt es also eine wirklich unabhängige Kontrolle, auf welche man sich verlassen kann?

Oder geht das nach dem Schema … „ Wohl dem der eine eigene Auswertungsstelle aufweisen kann“…?
Sind das die Fragen welchen sich ein Liebhaber auch noch widmen muss?

Wie so etwas vor sich geht, durften wir, wenn auch schon so erwartet, in der Zwischenzeit offiziell erfahren!

Für unsere Do Khyi Hündin – Arunja Yarlung Shan – haben wir beim Fertigen der Röntgenaufnahmen zwei qualitativ sehr gute und gleichwertige Röntgen-Aufnahmen ihrer Hüfte anfertigen lassen. Diese beiden wurden eingesandt bei zwei dafür genannten medizinischen Auswertungsstellen unterschiedlicher Zuchtvereine.
Eigens dazu beauftragte Fachleute welche über den Befund für künftige und aktive Zuchthunde und so also auch Zulassungen zur Zucht ihr fachliches Urteil abgeben sollen.

Das Ergebnis kam für uns nicht völlig unerwartet!
Es ist nicht der erste Rassehund, welchen wir bei einem in dieser Sache erfahrenen Tierarzt auf Hüftgelenksdysplasie haben röntgen lassen!

Oder sollte unser langjähriger „Spezialist“ keinerlei Erfahrung in der Beurteilung von Röntgenbildern haben?

Ist unser Eindruck angesichts der Bilder „als medizinische Laien“, welche schon häufiger vor solchen Aufnahmen gestanden haben, wirklich nebensächlich? So etwas oder ähnliches in dieser Richtung wurde vorausgesetzt. Das war unser Eindruck den wir gewonnen haben!

Auf diese Weise erhielten wir eine für uns sehr überraschend positive Auswertung der Hüftgelenke und später eine Zuchtzulassung für unsere Hündin durch den einen Verein, was uns ja eigentlich in Freude versetzen sollte.
Das Ergebnis möchte ich hier veröffentlichen:

HD Auswertung eines Zuchtvereins Arunja Yarlung Shan

HD Auswertung eines Zuchtvereins Arunja Yarlung Shan

Die HD Auswertung bei einem Verein

Hätten wir uns nicht wundern müssen über die medizinische Einschätzung der anderen „offiziellen“ Anlaufstelle, welche etwas völlig anderes auszusagen schien?

Ja was denn nun?
Eine Hüfte von einem identischen Hund (Chipnummer auf dem Röntgenbild) auf zwei gleichermaßen guten Bildern.
Gibt es dabei gleich so deutliche medizinische Anschauungsunterschiede?

Hat der Hund nun eine leichte Dysplasie der Hüftgelenke, was man ja vor einem eventuellen Zuchteinsatz zwecks Auswahl des passenden Zuchtpartners wissen sollte, oder ist er völlig gesund auf der Hüfte?

Können, nein dürfen auswertende Stellen so irren?

Wollte man mir „eine Freude machen“?
Ist das wirklich entsprechend dem Zuchtversprechen eines Vereines hinsichtlich der Vorsorge für gesunde direkte Nachkommen und vor allem Enkel eines Hundes?
Kann man auf diese Weise die Rasse Do Khyi, wie ja eben von dieser Seite im WWW beworben wird, für explizit ausgesuchte Abnehmer endlich wieder gesund werden lassen?

Kann ich mich, wenn ich mit einer solchen Hündin züchten sollte, für den weiter „vernünftigen“ Zuchteinsatz der Nachkommen und Enkel mit dieser Erfahrung bei solchen „Rassespezialisten“ verbürgen?

Kurz, um jeden Zweifel auszuräumen, haben wir einen weiteren medizinischen, sehr offiziellen Spezialisten über neu angefertigte und genau vorgeschriebene, verschiedene Aufnahmen der Hüfte unserer Hündin
– Arunja Yarlung Shan – blicken lassen!
Diese wurden angefertigt bei gleichfalls medizinischen Spezialisten beim Hund, gerade für diese orthopädische Fachrichtung!

Wieder zwei voneinander unabhängige, medizinische Experten für die Beurteilung normaler oder nicht normal ausgebildeter Hüftgelenke!

Das Ergebnis war nun noch deutlicher als erwartet!

Wir hätten, nach den Auswertungen eines im WWW so für die Rassegesundheit der Tibetdogge werbenden Vereines, mit einem Hund welcher Hüftgelenksdysplasie hat züchten sollen!

Das Ergebnis der Untersuchungen um das Bild abzurunden ist hier zu finden:
http://www.tibethunde-ktr.de/download/hd-ergebnisse/2009_febmaer.pdf

Was ist denn dann mit anderen, dort bei der „Positivstelle“ als HD-leicht (C) ausgewerteten Hunden? Muss man nicht annehmen, dass dann solches insgesamt „… als etwas weniger schlimm“… gesehen wird? Würde dann mit Tieren, welche eine schwere HD aufweisen, gezüchtet?
Wer kann sich dafür, dass dieses nicht geschieht, bei solchen nachweislichen Fehlergebnissen verbürgen?

Distanzierung:
Für HD Auswertungen, welche innerhalb der Zeit meiner damaligen Mitgliedschaft entstanden sind, kann ich mich nach dieser Erfahrung leider nicht verwenden!

Gibt es wirklich „sichere“ Gesundheitsatteste beim Do Khyi aufgrund von derlei Zuchtversprechen im Internet?

Ist es realistisch und wirklich nachvollziehbar, wenn Auswertungen vom „Anfertigendem“ selbst eingesehen und ausgewertet werden? Wenn kein zweiter Fachmann, davon völlig unabhängig, je einen Einblick auf die Ergebnisse hat?

Wieso also hat ein Idealist einfach den Idealismus aufgegeben? Ist es möglich, dass das Realismus ist?

Wie glaubhaft sind also präsentierte Statistiken über Gesundheit beim Do Khyi auf Seiten mancher Züchter im Internet?

http://www.do-khyi-news.de/gesund.htm

Wir konnten unsere Hündin – Arunja Yarlung Shan – über zwei Jahre, samt deren Geschwister als völlig „gesund – speziell die Hüfte HD-A“ auf einschlägigen Seiten selbst in Ungarn (!) finden!

Nachtrag 19.05.09: Nachdem die dargestellte Seite im Netz abgeändert wurde, binden wir den von uns gefertigten, gesicherten Screenshot hier ein.

HD Ambi und Schwester b.DK news

HD Ambi und Schwester b.DK news

Wem sollte denn eine solche Darstellung einen Nutzen bringen?
Wurde man dazu gefragt, bevor derartiges veröffentlicht wird? Ein unbedarfter Leser wird das annehmen wollen!

Wie soll das denn auf den an der Rasse Interessierten wirken? Ist diesem im Regelfall die Möglichkeit gegeben, in die „eventuell“ vorliegenden, fachlich versierten Befunde vor Ort Einsicht zu nehmen?

Wundert sich bei solchen Praktiken noch jemand darüber, dass es bei der Rasse Do Khyi wieder und wieder schwer an Hüftgelenkdysplasie erkrankte Nachkommen gibt? Ist eine Auslese auf Gesundheit an einigen Anlaufstellen bei derartigen Zuchtversprechen darüber hinaus überhaupt zu erwarten?

Gibt es eine medizinische Möglichkeit, jung zur Zucht eingesetzte Zuchthunde noch vor dem Ausbrechen einer Erkrankung vorbeugend auf eben diese Erkrankung zu untersuchen? Warum wird derartiges von der Schilddrüse des Do Khyi behauptet?

Sind jährlich wiederholende Vorbeugeuntersuchungen bei den Zuchthunden bis ins Alter überhaupt vorgesehen in einer Zuchtordnung? Können Sie als Interessent eine Zuchtordnung – einsehbar – überhaupt entdecken?

Werden Sie wirklich aufgeklärt durch werbetechnisch genannte und angepriesene Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen?
Wer prüft denn das, was da im WWW geschrieben steht?

Es ist für jeden wichtig, alle Zuchtversprechen immer kritisch zu hinterfragen! Züchterische Erfahrung, welche in verborgene Erbgänge hinein blicken kann… ?? (!)

Wir alle haben bei vielen Produkten gelernt, Werbeaussagen von Firmen durch kritisches Hinterfragen und Einfordern auch durchzusetzen!

Was ist dann mit werbewirksamen Aussagen über Do Khyi Zucht und Welpen im Internet?
Sind aus diesem Grund manche Webseiten und Textausführungen aus dem WWW „verschwunden“?

Erfahrung in der Zucht, die im hohen Prozentsatz, angesichts verdeckter Erbgänge, nur gesunde Do Khyi schafft…..

Wird solches zum Do Khyi versprochen, sollte man den zu lesenden Text im WWW, auf Hundeforen und Internetseiten, auf deren Vermarktung und Marktstrategien hinterfragen!

© http://www.tibimaxe.de

Nachgetragen am 04.05.09  17,51h

Wir möchten nicht zu Unklarheiten beitragen. Deshalb dieser bildliche Nachtrag.

Die Röntgenaufnahme für das Einsenden bei zwei verschiedenen Auswertungsstellen wurde am selben Tag angefertigt!

Also ein Mal Röntgentermin für unser Mädel und zwei verschiedene Vereins-Auswertungsstellen. Einmal beim die Rasse betreuenden Verein beim VDH, einmal bei der verbandsfreien Konkurrenz, welche sich für die Rasse verwenden möchte.

Dieses ist das Formular mit HD-A (HD frei) Bewertung !

HD-Auswertung Datum Anfertigung Aufnahme

HD-Auswertung Datum Anfertigung Aufnahme

Dieses ist das das Formular mit HD-C (leichte HD) Bewertung!

HDAuswertungFormularVDHFertigungsdatum

HDAuswertungFormularVDHFertigungsdatum

Gerne stellen wir auch weitere Formulare zwecks deutlichem Erkennen worum es hier geht zur Verfügung!

Nachtrag… 13.05.09

Warum ich hier erscheine?
Vielleicht ist mir ja vertraglich ein wirklich umwerfendes Mädel, welches ich geholfen habe aufzuziehen „versprochen“ worden? Ob deswegen…..  ??  Nein, diesen Gedanken denken wir nicht zu Ende…

Do Khyi Tibimaxe alias Maxe am 05-Mai-09

Do Khyi Tibimaxe alias Maxe am 05-Mai-09

©  http://www.tibimaxe.de


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Do Khyi HD – Auswertungen
Die Hüftgelenksdysplasie (HD) und wie die Vorsorge verkauft wird…

Der Do-Khyi war in der Öffentlichkeit, in allen Rasse-Beschreibungen, ein gesunder, langlebiger Hund…
Viele der ersten Zuchthunde, die Importe aus Nordindien und Nepal waren, werden heute noch gerühmt für ihre Vitalität und das sagenhafte Alter welches manche davon tatsächlich erreicht haben. Erkrankungen, für diese Rasse typisch, wurden keine genannt…

Nein! Dieser Beitrag soll den Do-Khyi als Rasse nicht in einem schlechten Licht darstellen!
Es geht darum überzogene Gesundheits-Erwartungen auf einen realistischen Boden zu stellen!

Ab ca. 1985 wurde, nach cirka 6 Jahren Zucht, in Deutschland die Auswertung auf Hüftgelenksdysplasie beim Do-Khyi eingeführt. Bis dahin aber war natürlich jeder Do-Khyi gesund nachdem ja keine Röntgenaufnahmen ausgewertet wurden…
Nur wenige der Do-Khyi, welche die Rasse gründeten, waren nachträglich auf HD ausgewertet worden.
Das Ergebnis der nun eingeführten HD – Untersuchungen beim Do-Khyi war mehr als ernüchternd!

Nachdem wir eindeutige Erfahrungen mit dem Verfahren der Röntgenaufnahme zur Fehlbildung (Dysplasie) der Hüftgelenke, in der Auswertung bei verschiedenen Stellen gemacht haben, interessiert uns natürlich besonders das System der HD-Untersuchungen bei den verschiedenen Stellen, die sich für den Do-Khyi verantwortlich bezeichnen…

Aber vor allem möchten wir darüber aufklären, woran man erkennen kann, ob Do-Khyi – Zuchthunde bei wirklich versierten und unabhängigen tiermedizinischen Stellen, im Bezug auf die Gesundheit ihrer Hüftgelenke und/oder Fehlbildungen, ausgewertet worden sind.
Es macht keinen Sinn, bei der Gesundheitsvorsorge in der Do-Khyi – Zucht, eine mit A (normal, keine HD) bewertete Hüfte in irgendwelchen Unterlagen zu bescheinigen und in Wirklichkeit mit Do-Khyi, welche eine HD haben, zu züchten…(!)

Andere Verfahren, als das HD-Verfahren des Hohenheimer Kreises, sollten Sie, wenn Sie bereit sind den geforderten Kaufpreis für einen Welpen zu zahlen, getrost vergessen. Die Rechnung könnte später eventuell, für Sie als Halter und für Ihren Hund, einmal höher ausfallen!

Sind also, wie im WWW zum Do-Khyi gefunden, alle HD-Untersuchungen die auf einer irgendwie gedruckten Ahnentafel eingetragen wurden, für Sie als Käufer und Kunde, als ein Zertifikat, als besondere Bemühungen für eine Zucht von gesunden Welpen und Hunden zu werten?

In unserem Gemeinwesen ist es relativ einfach, und jedem möglich, einen Verein zu gründen und diesen bei einem Amtsgericht eintragen zu lassen. Es genügt die geforderten sieben Gründungsmitglieder zur Unterschrift zusammen zu bekommen…
Hat man eine ausreichend große Familie, oder einen netten Freundeskreis, ist diese Hürde schnell genommen. Es genügt, daran anschließend, ein simples EDV Programm wie MS WORD und ein guter Drucker um in Zukunft Ahnentafeln drucken zu können.
Ob dann dahinter ein vollkommen unabhängiges, über einen Verband kontrolliert geführtes Zuchtbuch steht, in welches akribisch alle Besonderheiten – jederzeit und für immer nachvollziehbar – eintragen wird…(?)
► diese Gedanken möchten wir dem Betrachter überlassen.

►►Es ist ziemlich einfach Hunde zu züchten. Höhere Erlöse erzielt man mit Ahnentafeln…(!)

Natürlich hat ein Rasseinteressent großes Interesse daran einen Do-Khyi zu erwerben auf dessen Vorsorgeuntersuchungen er sich vollkommen verlassen kann…
Die Erwartungen der Welpenkäufer sind leider oft zu idealistisch. Unter anderem auch wenn es um den gesunden Aufbau der Hüftgelenke geht!

Erste Regel: Kein Züchter, auch nicht der welcher ehrlich untersuchen lässt, kann in die erbliche Zukunftserwartung seiner gezüchteten Welpen schauen!
Das bedeutet, dass er Ihnen solches auch nicht versprechen würde. Er kann ihnen erklären welche kontrollierten Vorsorgeuntersuchungen er vertritt und wird versuchen Sie darauf einzustimmen ebenfalls Ihren Hund vorbeugend untersuchen und auswerten zu lassen – Egal was das Ergebnis ergibt!

Zweite Regel: Das System der HD-Auswertungen darf nicht so undurchsichtig und uneinsehbar sein wie seine Züchter.
Das bedeutet der Züchter, Ihrer Wahl, lässt Sie bereitwillig in seine Karten schauen und erzählt Ihnen nicht nur von den Erfolgen, von ca. 10% der Nachkommen, aus seiner Zucht. Er ist ehrlich und versteckt negativ verlaufene Ergebnisse nicht!

Nur wenn neben Positiv- auch Negativergebnisse, für den Großteil der gezüchteten Hunde, bekannt sind und laufend bekannt werden, kann ein Züchter seine Zucht vorbeugend auf das Merkmal gesunde Hüftgelenke planen.
Das geht nicht wenn nur 11 – 18% der insgesamt gezüchteten Do-Khyi überhaupt einer HD-Auswertung zugeführt werden. Es wird also zu wenig über diese Erkrankung in der Rasse für Züchter und Halter überhaupt bekannt.
Das bedeutet aber nicht – wie der Eindruck entstehen kann, dass die Rasse Do-Khyi weniger Probleme bei Hüftgelenkserkrankungen hätte als andere große Hunderassen!

In wenigen Ländern wird genauer ausgewertet, offener gemeldet und die Ergebnisse veröffentlicht. Hier kann man dann sehen wie es, auch bei uns, um die Hüftgelenke der Rasse Do-Khyi tatsächlich aussehen könnte.
Merke: Alle Do-Khyi, egal aus welchem Land, sind durch den Rasseaufbau verwandt. Es sind also ähnliche Gesundheitsdaten zu erwarten!

Der Do Khyi und seine HD Statistik im Vergleich mit anderen Rassen

Der Do Khyi und seine HD Statistik im Vergleich mit anderen Rassen

Die Darstellungen von HD-Auswertungen, auf manchen Webseiten, dürfen Sie nur als das ansehen was diese sind:  Kurze Einblicke, als eine Art Werbemaßnahme, welche Vertrauen erwecken sollen um Interesse an einer Zuchtstätte zu wecken…
Der wichtigste Punkt dabei scheint zu sein mit ursprünglicher Gesundheit und Bemühungen um die Gesundheit zu werben. Ob das aber – nachvollziehbar – wirklich geschieht kann man nicht an den Werbeaussagen erkennen.

Genauere Einblicke, wie es um gesunde Knochen und Hüftgelenke in einer Rasse bestellt ist, erhalten Sie nur durch Einblick in die gesamten HD-Auswertungen, welche allgemein offen zugänglich, zur Verfügung gestellt werden sollten. Hier können Sie erkennen ob ein Züchter bemüht ist, so viele Daten wie möglich, aus seiner Zucht, öffentlich anderen Züchtern zur Verfügung zu stellen.
Nun gibt es aber noch eine Möglichkeit anscheinend nach erwartetem Mindeststandard durchgeführte HD- Auswertungen auch nur *vorzutäuschen*
Nicht jedem sind die Ausführungsbestimmungen einer HD-Untersuchung bekannt…

Achten Sie auf den korrekten Eintrag in den beiden vorgelegten Ahnentafeln der Eltern!
Ist der jeweilige Zuchthund, also Mutter und Vater eines Wurfes, nach dem beim VDH üblichen, Mindeststandard geröntgt?
In diesem Fall finden Sie einen Stempel des Tierarztes, welcher die HD – Röntgenaufnahme für die Auswertung angefertigt hat, mit Angabe seines Namens, des Datums und seiner Unterschrift auf der Ahnentafel. Darüber hinaus finden Sie einen Stempel, einer von den Züchtern unabhängigen Stelle, mit dem Eintrag des Ergebnisses der Auswertungsstelle. Wieder unterschrieben, Namensangabe, Datum. Nun brauchen Sie sich nur noch nach der Auswertungsstelle des Zuchtvereines erkundigen…

Wenn der, die Röntgenaufnahme, anfertigende Tierarzt gleichzeitig die HD – Auswertungsstelle ist, können Sie den Aussagegehalt und eine Unabhängigkeit, also die Forderung nach einem mindesten Standard auf HD – Auswertung gleich vergessen!
Die Unabhängigkeit einer zweiten Fachmeinung muss gewährleistet sein!

Suchen Sie sich einen Züchter, welcher sich wirklichen Kontrollen, nach der Methode des Hohenheimer Kreises stellt, wenn Sie einigermaßen Sicherheit für eine achtsame Zucht auf Hunde ohne Hüftgelenkerkrankungen haben wollen!

Ein Züchter der Do-Khyi mit Herz und Verstand züchtet wird sich jederzeit zu einem Mindeststandard und zur Veröffentlichung aller seiner Zucht – Ergebnisse bekennen können!

Aber auch die Ausführungsempfehlungen für die korrekt durchgeführte Röntgenaufnahme der Hüftgelenke können immer noch unterlaufen werden! Um eine wirklich aussagefähige Röntgenaufnahme zu erhalten ist eine vollständige Sedierung (Narkose) bis zur völligen Muskel- und Bändererschlaffung vorgeschrieben.
Im anderen Fall würden Muskeln und Bänder eine zutreffende Beurteilung der Knochen- und Gelenkstellung verfälschen! Es genügt also ein nicht für diesen Zweck geeignetes Narkosemittel zu verwenden…(!)

Auf diese Art angefertigte Röntgenaufnahmen können bis zu zwei Gradeinteilungen *günstiger* ausfallen. Das heißt ein Hund, welcher eine C-Hüfte (leichte HD) gehabt hätte, könnte bei der Auswerterstelle eine HD-A (normale Hüfte) bescheinigt bekommen.
Dieses Verfahren können weder Sie, noch der Zuchtverein, noch die Auswertungsstelle kontrollieren!
Lediglich könnte es auffallen, dass von einem Züchter gezüchtete Hunde und deren Halter zu immer wieder demselben, ganz speziellen Tierarzt zwecks Erstellung der Röntgenaufnahme für die HD-Auswertung geschickt werden…(!)

Lassen Sie sich vor einem Kauf unterschiedliche Ahnentafelkopien zeigen… Nein nicht nur der ausgewerteten Eltern ihres Welpenaspiranten, sondern auch von möglichst vielen Nachkommen, welche schon vorher gezüchtet und auf HD ausgewertet wurden…
Kann es sein, dass Sie dann keinen Welpen vom Züchter mehr bekommen wenn Sie derartige Bitten äußern?
Den Kaufpreis für einen halben Kleinwagen zahlen Sie ja auch erst nach einem offenen Einblick in die technischen Daten!

Nun zu den vielen Legenden die um die Entstehung von Hüftdysplasie beim Do-Khyi immer noch gerne erzählt und weiter gegeben werden….Gerne wird dem Halter die alleinige Zuständigkeit für die Ausbildung der Hüftgelenke zugeschrieben….
Die Aufzucht – Bedingungen eines Do-Khyi – Welpen werden in diesem Zusammenhang überbetont. Warum das so ist möchten wir gerne an einem Beispiel erklären:

Es war im Dezember 2000…. Damals haben wir unsere Do-Khyi Hündin Nala von ihrem Erstbesitzer übernommen. Sie war fast genau fünf Jahre alt – Also *ausgewachsen*!
Bei 63 cm Schulterhöhe wog sie nur noch 17,8 kg…..
Das heißt Nala war verhungert und es war sehr fraglich ob wir sie mit Hilfe der Tierärzte am Leben halten können.

Zirka ein halbes Jahr später, mit fünfeinhalb Jahren (!), haben wir Nala röntgen lassen: Unter anderem auch die Hüftgelenke zur HD – Auswertung.
Dass die Hündin extrem unterernährt aufgezogen wurde sah man auf den Röntgenaufnahmen. Die Wachstumsfugen der Knochen waren nicht geschlossen – so wie das bis spätestens zum 12 Lebensmonat bei jedem Hund geschieht….(!)
Was wir von den oft genannten Ursachen für eine Hüftgelenkserkrankung halten?

Oft werden ja Mangelernährung, Fehlernährung, falsches Futter, zu viel/ zu wenig Bewegung und Unfälle als Ursache für Hüftgelenkserkrankungen genannt…

Nach all unserer Erfahrung wissen wir, dass solche Erklärungen nur eines aussagen:
Dass derjenige, welcher solches erzählen möchte von der Knochenentwicklung und den Diagnoseverfahren durch Röntgenaufnahmen wenig bis gar keine Kenntnis haben kann…
Nein, andere Beweggründe möchten wir nicht unterstellen!

Unsere *verhungerte Nala* mit den nicht geschlossenen Wachstumsfugen, bedingt durch Mangel- und Minderernährung, hatte eine völlig gesund ausgebildete Hüfte auf beiden Seiten… Sie war also HD-A (HD frei/normal) Das Ergebnis der Auswertung kann man heute noch offen einsehen!

Lassen Sie sich also nicht irgendeinen Bären aufbinden! Bewegung und Ernährung spielen eine kleine, zu vernachlässigende Rolle bei Hunden welche sowieso eine Hüftgelenkserkrankung entwickelt hätten…
Auch das Alter, wann eine Röntgenaufnahme angefertigt wird, ist nicht verantwortlich für gute oder schlechte Ergebnisse bei der HD – Auswertung!
Unsere Nala war auch bei ihrem nächsten Röntgentermin mit 10 Jahren noch völlig gesund auf den Hüftgelenken. Eine Arthrose entwickelt sich nicht aufgrund des Alters sondern nur wenn von Anbeginn an eine Hüfterkrankung vorliegt oder eben veranlagt sein sollte!

Menschen, welche Ihnen derartiges erzählen, haben sich mit der Materie und den Erkrankungen beim Hund, hier der Hüftgelenksdysplasie, nicht ausreichend beschult und beschäftigt oder haben Beschulung wieder vergessen…

Es besteht wenig Hoffnung, dass ausgerechnet dort gesunde Do-Khyi, ohne Hüfterkrankungen, gezüchtet werden… (!)

© http://www.tibimaxe.de

HD-Grad Einteilung;
HD A = HD normal, frei von Hüftdysplasie
HD B = HD fast normal, geringfügige Abweichungen
HD C = HD leichte, leichte Hüftdysplasie
HD D = HD mittlere, mittlere Hüftsysplasie, mittelschwere Abweichungen
HD E = HD schwer, schwere Hüftdysplasie, schwere dysplastische Erkrankung, fehlende Hüftpfannen etc.

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