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Archive for the ‘Ahnentafeln’ Category

Das Thema Tierschutz, was Tiere empfinden und wie weit der Mensch bei Versuchen gehen kann, oder darf, kommt in den Schlagzeilen der renommierten Presse an: DIE ZEIT schreibt darin auch über die Rassehundezucht  http://www.zeit.divine.de//15/#top

Analog dazu, in gewisser Weise passend, ist der BBC Dokumetarfilm „Pedigree dogs exposed“ endlich auch in deutscher Sprachfassung online gegangen:   Do Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet


Die Links zu diesem erschütternden Dokument sind auch bei dem Petwatch Blog zu finden. Ebenso könnt Ihr Euch die Dokumentation auch über diese  Seite betrachten.

In etwa zeitgleich ist eine Dokumentation zur Do-Khyi – Zucht fertig geworden. In einem gewissen Sinn handelt es sich um dasselbe Thema, die Hundezucht und die Tätigkeiten von Züchtern.  In unserem Beitrag zu „pedigree dogs exposed“ in Deutsch haben wir es uns erlaubt zu diesem Thema eine kleine Vorankündigung zu machen… Do-Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet

In der Zwischenzeit ist ein Einblick möglich auf die Grenzen in der Hundezucht. Hier bildet es speziell die Rasse Do-Khyi ab. Einzig und allein im Hinblick auf die Vorgänge das Auftreten einer Augenerkrankung:   http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/04/do-khyi-pra-ein-blick.html

In diesem Artikel wird das erste Mal ein genauer optischer Einblick in die Tätigkeit von möglichen „Aus – Zuchtversuchen“ gezeigt.  Die Grafik ist hier seperat mit optimalen Möglichkeiten der Vergrößerung noch einmal abzurufen.
Der letzte „offiziell gemeldete Fall von PRA beim Do-Khyi in Deutschland“ wurde für den Zeitraum September 98 bis März 1999 gemeldet.  Auf der Grafik unter J-666 DE zu finden…

Es gibt Grenzen, es gibt Glauben und Zweifel Es mag zutreffend sein:  Die Realität leistet Widerstand

Wie einige derer, – die es in der Hand haben reagieren, das zeigt ganz deutlich eine Art alte Wagenburg – Mentalität.
Da werden informelle, kritische Berichte umgedeutet,
in eine angebliche Kampagne gegen die Rasse und die Rassezucht an sich…
Dass allenfalls umfassende Offenheit und schonungslose Selbstanalyse der Rasse Do-Khyi und mancher anderen eine züchterische Zukunft zurück bringen könnten, das scheint aber nicht allen klar!

@ Tibimaxe

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Do-Khyi Conversation – Mitreden können!

Nicht selten ist man als Do-Khyi – Liebhaber in einer Art Idealismus bereit einem Zuchtverein als Mitglied beizutreten oder diesen gar zu gründen. In jedem Fall gehört dazu Conversation, das Mitreden und die entsprechende Information dazu!

Wir geben Euch mit diesem Beitrag einen kleinen, leicht verständlichen Einblick in das tatsächliche, rechtliche Vereinsgeschehen:

Die Gründung eines Vereines bedeutet viel Bürokratie. Ein Verein ist schnell gegründet – sollte man meinen:  Ein paar Gleichgesinnte zusammengetrommelt und los geht´s?

Denkste: Hier ein kleiner Einblick auf grundlegendes Wissen das jedes einfache Vereinsmitglied haben sollte:

Einen Verein gründen kann grundsätzlich jeder. Es ist aber wichtig, ob es zum Beispiel ein Kaninchenzüchter-, ein Hundezüchter- oder ein Angler- oder Sportverein ist. Der Zweck muss nämlich genau schriftlich in einer Satzung festgeschrieben werden.

In diesem Schriftstück müssen einige Punkte zwingend genannt werden, zum Beispiel der Name des Vereines, sein Sitz, der Zweck, wie sich die Vorstandschaft zusammensetzt, wie die Versammlungen geregelt werden und so weiter. Im Vereinsregister des Amtsgerichtes gibt es dafür auch Mustersatzungen, die der Verein nur noch an sich anpassen muss.

Um einen eingetragenen Verein, also einen „e. V.“ zu gründen, braucht es insgesamt 7 Mitglieder. Bei einem „nicht- e. V. – Verein“ reichen dazu theoretisch schon zwei Personen aus. Jedoch ist dann der Verein keine juristische (rechtliche) Person, sondern braucht einen juristischen Vertreter – in der Regel den Vorsitzenden als „Eigentümer“ -, der für den Verein haftet. Übrigens auch mit seinem Privatvermögen und für jede Unterschrift die er im Namen des Vereines tätigt.

Um diese Haftung vom Vorsitzenden des Vereines abzuwenden wird nicht selten die Eintragung des Vereines als „e. V.“ angestrebt. Beim e.V. ist der Verein die juristische (rechtliche) Person. Für die Unterschriften der Vorstandschaft haftet dann der Verein – mit allen seinen Mitgliedern. Die Last wird auf alle Schultern verteilt zu gleichen Teilen – es sei denn es wird grob fahrlässig oder illegal gehandelt.

Haben die Vereinsmitglieder ihre Gründungsversammlung abgehalten und dort eine Vorstandschaft gewählt, sowie ihre Satzung zu ihren ausschließlichem Zweck verabschiedet, gehen sie mit dem Protokoll der Sitzung zum Amtsgericht. Dieses leitet dieses weiter zum Notar, der alles nochmals rechtlich prüft und eine Eintragung bei dem Amtsgericht beantragt – fertig ist der eingetragene Verein „e. V.“

Die rechtlich geprüften, teils auch rechtlich fest vorgeschriebenen „Statuten“ in der Satzung des Vereines müssen im Rahmen der verabschiedeten Satzung eingehalten werden. Einschließlich fest vorgeschriebener Prüfungen, wie zum Beispiel Einsatz und Verwendungszweck von Geldern, der ordnungsmäßigen Führung der Finanzen und der Tätigkeiten des Vorstandes zum Erreichen des Vereinszweckes im Rahmen der vorliegenden Satzung.

Dieses geschieht in der Regel einmal im Jahr durch die versammelten Mitglieder des Vereines – welche ja auch dafür haften!
Zu diesem Zweck der Einsichtnahme durch die Mitglieder, der Offenlegung der stattgefundenen, – dem eingetragenen Zeck dienenden Aktivitäten und der dafür verwendeten und hoffentlich ordnungsgemäß verbuchten finanziellen Einnahmen und Aufwendungen werden diese auf der „Hauptjahresversammlung“ für alle Mitglieder offen ausgelegt. Die Kasse wurde geprüft durch zwei von der Vorstandschaft unabhängige von den Mitgliedern zu bestimmende Kassenprüfer.

Danach können die Mitglieder durch Abstimmung entscheiden ob sie hinsichtlich ihrer persönlichen Haftung die Vorstandschaft rechtlich entlasten.

Jede Tätigkeit und Aktivität des Vereines außerhalb der festgelegten und auf dem Amtsgericht genehmigten Satzung des Vereines – hinsichtlich dem Zweck des Vereines – muss durch eine Satzungsänderung welcher die Mitglieder, – nach der rechtzeitigen Vorlage (in der Regel zwei Wochen) der Satzungsänderung, zustimmen müssen wiederum beim Amtsgericht zur Prüfung vorgelegt und damit zur Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht genehmigt werden.

Die Kontrolle des Vereines geschieht also durch die einfachen Mitglieder, nachdem diese auch die Haftung übernehmen.

Ob das alle Mitglieder von Hundezuchtvereinen auch immer wissen???
Selbstherrliche Entscheidungen von Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern haben in unserem Rechtssystem einen sicheren Platz bei der Arbeitsbeschaffung: Für Rechtsanwälte, Richter und Gerichte.

Es ist also wichtig einem integren Vorsitzenden und Vorstand – über allen Zweifel erhaben – die Verantwortungswahrnehmung zu übertragen.

@tibimaxe.de

Quelle: Jedes für das Vereinsrecht zuständige Amtsgericht
NN, 02-03-2010

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Ein Blick für den Do-Khyi in den CACIB – Showzirkus bei Twitter

Exklusiv für professionelle und unprofessionelle Dogshow – Hundeaussteller sind dank der BBC Berichterstattungssperre über Hundeausstellungen in England endlich tiefere Einblicke in das Geschehen des Showzirkus auch beim Do-Khyi möglich…

Logisch, dass wir für Euch auch einmal vergleichend in den Rassestandard – den gültigen – geblickt haben. Dabei fällt natürlich auch manches auf…

Unser Beitrag dazu ist getwittert worden. Schließlich sind derartige Filmvorführungen im Vergleich zum Standard ein Dokument. Nebenbei könnte man solche Videoaufzeichnungen auch als eine Art Kontrolle einführen…

Wenn man wollte…

@tibimaxe.de

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Do Khyi Wiegenlied

Schlaf, Kindlein schlaf!
Dein Mutter ist ein Schaf;
Dein Vater ist ein Trampeltier,
kann da aber nichts dafür.
Schlaf, Kindlein schlaf!

Wiegenlieder sind ein uraltes Hausmittel für guten Schlaf. Mediziner sagen, dass sie auch Kummer heilen – bei Kindern zwischen einem und neunundneunzig Jahren…

Das gute alte Wiegenlied wird gesungen um Kinder zu beruhigen und auf diese Weise in den Schlaf zu bringen.
Dabei ist es nebensächlich was genau im Text gesungen wird…

Maikäfer flieg!
Dein Vater ist im Krieg;
Dein Mutter ist im Pommernland,
Pommernland ist abgebrannt.
Maikäfer flieg!

Glauben Kinder an die Worte in den Wiegenliedern oder ist nur die Melodie einschlaf fördernd?
Glauben alle Leser worüber diese in manchen Do-Khyi Blogs lesen können?

Geradezu Einschlaffördernd, beruhigend lesen sich refrainähnlich, gebetsmühlenartig vorgetragene Bemerkungen zur angeblichen Unterstützung von außerhalb des FCI und anderen Verbänden stehender Hundzüchter.
Es ist ja schließlich ziemlich einfach Hunde mit FCI Ahnentafeln zu züchten. Die Statuten des FCI geben einen klaren Rahmen vor, welcher Niemanden an einen Zuchtverein bindet! Lediglich den im Staat des Wohnsitzes üblichen Mindestbedingungen, für Gesundheitsuntersuchungen der Zuchthunde,  muss sich ein Züchter anschließen – Nichts weiter!

Die Vorschriften für Gesundheitsuntersuchungen und Kontrollen der Zuchthunde und Zuchtbetriebe in Deutschland sind nicht selten der Grund, weshalb manche Züchter sich den Statuten zwar nicht mehr unterwerfen wollen aber dennoch gerne mit den Vorteilen des FCI – den hochpreisigen Welpen – züchten würden.
Manche gehen den Weg und züchten außerhalb jeder geregelten und organisierten Kontrolle, welche diese als Vorschriften und Gängelei empfinden.
Ganz sicher ist es einfach für die Nachkommen eines Zuchtbetriebes FCI-Ahnentafeln zu erhalten – wenn man die Kontrollen zur Wurfeintragung, Gesundheitsüberwachung der Nachkommen, die Altersgrenzen für die Zuchttiere zu deren Schutz und die Kontrollen für den Zuchtbetrieb – welche ja nur den geringsten Anforderungen entsprechen und nicht auf der Höhe unserer Zeit sind – einhalten kann.

Im anderen Fall muss man auf die Hilfe von Wiegenliedern hoffen…

@tibimaxe.de

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Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund

Schwarzbuch Hund

Die Menschen und ihr bester Freund – Der Hund.
Oder doch eher anders herum? Die Hunde und ihr bester Freund – der Mensch. Ist er das wirklich?

Dieses Buch gestattet uns Lesern einen tiefen, alles umfassenden Einblick. Offen, unaufgeregt, flüssig und spannend wird der Leser – ob Hundefreund oder auch Nichthundehalter in das Leben des Menschen mit seinem Hund eingeführt.
Der Faden ist die gemeinsame Geschichte von Hund und Mensch. Der Leser erhält einen zeitgemäßen Einblick, ohne abenteuerliche Schönmalerei, in die gemeinsame geschichtliche Entwicklung. Es werden schlüssig die gemeinsamen Wechselbeziehungen dieser beiden Freunde aufgezeigt. Nur was hat es dem Hund gebracht?

Offen und mit nachvollziehbaren Fakten dargestellt wird umfassend der heutige gesellschaftliche Nutzen des Freundes Hund erklärt. Dabei ist es dem Autor gelungen nicht mit Statistiken zu langweilen sondern diesen Lesestoff spannend, wie einen Kriminalroman, zu gestalten.
Schwarzbuch Hund ist derart sorgfältig recherchiert und umfassend in seiner Einführung in „die heutige Hundewelt des Menschen“, dass es einem Neuhundehalter, welcher diese Welt erst kennen lernen wird, Einblicke aus langer Erfahrung gewährt.
Die Situation in welcher sich der Hund, als Menschenbegleiter von der Frühzeit bis heute, neben uns aktuell befindet wird eindrücklich beleuchtet. Seit Horst Sterns Buch „Du armer Hund“ hat es keinen umfassenderen Einblick in das Geschäftsleben mit dem Hund und den Handel um den Hund mehr gegeben. Schwarzbuch Hund war aus dieser Sicht gesehen schon lange überfällig.

Mit diesem Buch ist es dem Autoren gelungen die Liebe zum Hund auszudrücken. Verständnis für die Notwendigkeit der Hundehaltung, als Hinwendung zur Ursprünglichkeit und Natur, in unserer Gesellschaft zu wecken. Es ist nicht nur Anachronismus einen Hund haben zu wollen sondern Bedürfnis des Menschen. Auf diese Weise wird Schwarzbuch Hund auch zu einer interessanten Einführung für Menschen welche den Hund als ein überflüssiges Übel in unserer Gesellschaft betrachten. Dieses Buch liefert Denkanstöße für uns alle – zugunsten des Hundes.

Es ist lesenswert und gehört wie Sterns Du armer Hund zu den gesellschaftkritischen Hundebüchern welche uns unsere gesellschaftliche Zweideutigkeit, in der Nutzung unseres Haustieres dem Hund, erklären. Ein Buch für den Hund und – für den Menschen.

Für unsere Do-Khyi Leser: Als ein Beispiel von vielen hat auch der Do Khyi seine Entsprechung gefunden. Die Möglichkeiten, Risiken und Chancen heutiger Forschung werden umfassend beschrieben.

Tibimaxe.de

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Man möchte ja annehmen, dass so seltene und „exklusive“ Hunderassen, wie der Do-Khyi oder die Tibet-Dogge das Problem, an den Hundehandel zu geraten, gar nicht kennen…
Und so wähnen sich nicht wenige auf der sicheren Seite – nachdem man es sich nicht vorstellen kann, dass ein Do-Khyi – Welpe woanders, als bei einem liebevollen und engagierten Züchter, das Licht der Welt erblicken könnte…

Auf der anderen Seite kann man als erfahrener und aufgeklärter Hunde-Interessent Angebote, auch aktuell, entdecken welche eindeutig, unter anderen,  auf ein Angebot durch Vermehrer und Hundehandel hinweisen können.
Schon sehr früh,  kurz nach seinem Zuchtbeginn in Europa, ist der Do Khyi, damals noch Tibet Mastiff, Tibet Dogge genannt, bei den Vermehrern und Hundehändlern angekommen!

Der breiten Öffentlichkeit wurde der Handel mit Do-Khyi – Welpen, in einer Art „Supermarkt“ für allerlei Rassehundewelpen, durch einen Artikel der Zeitschrift „Stern“ dann im Jahr 1996 bekannt!

Natürlich stellt sich gerade bei den eher seltenen, unbekannten und exotischen Hunderassen die Frage, wie denn rassereine Hunde, zu den Vermehrern und Hundehändlern überhaupt erst gelangen konnten.

Und so hat dieser Fall von zuletzt drei Do-Khyi – Welpen, angeboten in einer Art „Welpensupermarkt“ durch die Veröffentlichung einer Zeitschrift einen kleinen Einblick ermöglicht…

Do Khyi Aras So Tiang - Hundehandel

Do Khyi im Hundehandel

Zitat Stern 40/1996: „…Angelika Hofners hüftkranke Hunde aus Ammerreuth sind keine Einzelfälle. Dem STERN liegen die Krankheitsgeschichten von anderen HD-Hunden aus Strucks Produktion vor. Um ganz sicher zu gehen, ließ der STERN dort eine fünf Monate alte Tibetdogge für 1500 Mark kaufen. Das Tier mit dem wohlklingenden Namen »Aras So-Tiang« hockte apathisch in seiner Gitterbox und bewegte sich kaum. In der Chirurgischen Tierklinik der Universität München wurde Aras geröntgt. Diagnose von Professor Dr. Roberto Köstlin: »Hochgradige Hüftgelenkdysplasie beidseits.« Aras heißt jetzt Yogi und lebt in der Obhut eines Tierarztes und seiner Familie.

…“Angelika Hofners Schäferhündinnen, die Tibetdogge Aras und viele andere Hunde aus dem Zwinger von Ammerreuth stammen aus der Slowakei.“…

Es sind also Züchter aus zentral- und mitteleuropäischen Ländern – so auch Deutschland, welche Hundewelpen auch in, eindeutig für Vermehrung und Massenzucht bekannte, Osteuropäische Länder verkauft haben und verkaufen, welche ebenso nicht abgeneigt waren und sind – auch Zuchtrüden für das übliche Deckgeld zur Verfügung zu stellen.

Nicht selten kann man finden, dass zum Beispiel bei uns ausgediente Zuchthunde in gerade solche Staaten (LINK Polen Ungarn) noch verkauft werden und verkauft worden sind.

Deren Nachkommen werden dann, in einer Art „Reimport“, über verschiedenste Verkaufsplattformen, im Internet oder über Kleinanzeigeblätter der Presse,  auch heute bei uns angeboten.

Die Methoden sind „moderner“ und „flexibler“ geworden und so finden sich Do-Khyi – Welpen, womöglich ohne Mutter nach Deutschland transportiert, im Angebot der verschiedensten Arten, des Welpenhandels wieder.

Nicht selten wird auf schnellem Weg eine Internetseite zum „Angebot“ erstellt und ins Internet gestellt. Oft mit vielen Welpenbildern. Das soll den Eindruck einer Zuchtstätte passend zum Angebot erwecken. Man kann sich fast sicher sein, dass nach dem Abverkauf diese Seiten ebenso schnell wie der Anbieter verschwunden sein werden.

Nicht immer kann man derartige „Angebote“ allein über die Höhe des Verkaufspreises für die Welpen von eventuell seriösen Angeboten trennen und erkennen! Die Vermarktung, die Anpreisungen – sprich die Werbung kann in einem Do-Khyi – Interessenten viele „Illusionen“ wecken!

Vor diesem Hintergrund ist es für einen Do-Khyi – Interessenten grundlegend sich vor einer Anschaffung und auch schnellen Kaufentscheidung möglichst umfassendes Wissen zur gewählten Rasse, zur Auswahl seiner Zuchtstätte, seines Züchters und seines Welpen anzueignen. Wir geben mit diesen Artikeln die Möglichkeit dazu.

©  Tibimaxe.de

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Es sind im WWW, der Welt der witzigsten Werbespots, als Information anmutende Aussagen zum Do-Khyi zu finden!

Wie der Zufall so will ist mir zu einem Thema, mit welchem sich einige beschäftigten, vor längerer Zeit etwas Informatives zugekommen. Was hat eigentlich der Do-Khyi mit dem Kartellamt zu tun?

Was es damit auf sich hat und seit wann definitiv fest steht, dass außerhalb des VDH und des FCI gezüchtete Rassehunde auf den CACIB Ausstellungen (Schönheitsausstellung) auch gezeigt, gemeldet und präsentiert werden dürfen, damit wollen wir uns in diesem Artikel beschäftigen.

Bei den Schweizern würde man nun sagen: Wer hat es erfunden?
Wie und von wem es heute im Sommerloch 2009 (!) als *Nachricht* verbreitet wird und mit welcher Schlagzeile, dazu kann eine ehemalige Nachricht nichts…

Brauchen also Do-Khyi *Zuchtvereine* wettbewerbsrechtliche Unterstützung vom Kartellamt, oder was genau soll einem Interessenten der Rasse im WWW vermittelt werden?

Zutreffend ist, dass bereits vor/im Jahr 2002 (!) – manchen Do-Khyi – Zuchtverein hat es damals im Ansatz nicht gegeben – einige Züchter und/oder Zuchtvereine/ -verbände, außerhalb des VDH die sich mit der Zucht von Rassehunden beschäftigen, beim Bundeskartellamt beschwert haben müssen.
Bereits im Jahr 2002 stand definitiv fest, dass außerhalb des VDH und FCI gezüchtete Rassehunde auf Schönheitsausstellungen der FCI (CACIB und CAC genannt) in Zukunft ihre Rassehunde ausgestellt werden dürfen.

Natürlich war der Schriftverkehr dazu, innerhalb der Hundezüchterwelt schnell überall verbreitet…

Auch die Einschränkung mancher VDH-Zuchtvereine untereinander, welche dieselbe Rasse betreuen, dass nur *Deckrüden* besser gesagt Zuchthunde ausschließlich innerhalb des jeweiligen Vereines eines Mitgliedes in der Zucht Verwendung finden sollten, welches den Austausch von VDH-Zuchthunden der verschiedenen VDH-Vereine untereinander blockierte. Aber auch die Mitgliedschaft in zweien, die Rasse betreuenden VDH-Zuchtvereinen (Doppelmitgliedschaft), wurde beanstandet und intern –geregelt!

Das Kartellamt hat dem Wunsch auf Teilnahme an CACIB- und CAC – Ausstellungen also im Jahr 2002 angesprochen und auch andere Wünsche sind nun schon lange geregelt.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass Rassehunde von Außenstehenden Züchtern oder Vereinen/ -verbänden welche für eine Rasse gemeldet werden einfach am Tag der Ausstellung teilnehmen können!

Die Voraussetzung muss sein, dass der gemeldete Hund im Fall z.B. unserer Rasse auch ein Do-Khyi ist und kein *Dobermann*!

Bevor also ein Rassehund gemeldet werden kann muss ein zuständiger Schaurichter über den Hund ein Gutachten abgeben, im Bezug auf die Rassezugehörigkeit, und erst danach wird der Hund in das Register eines Zuchtbuches (Lifre d´attende) eingetragen…
Dieses Verfahren nennt man *Phänotypbestimmung*

Soweit – So Gut! Der Hund kann nun ausgestellt werden…
In der Registerkarte (keine Ahnentafel wird angefertigt) stehen, bei der Nennung der Elterntiere, die Namen *Unbekannt*
Seit einigen Jahren schon wurden auf diese Weise Rassehunde ausgestellt – auch bei der Rasse Do-Khyi, noch vor scheinbaren Bemühungen mancher…
Die Sache Kartellamt ist also schon lange umgesetzt!

Wann könnte dann das *unbekannt* aus den Registerkarten (bitte nicht mit einer VDH Ahnentafel verwechseln, das ist etwas anderes!) der bei Vereinen und/ oder bei Einzelzüchtern außerhalb gezüchteten Rassehunde verschwinden?
Beziehungsweise gegen die Nennung derer Elterntiere ersetzt werden…(?)

Richtig: Wenn andere (Vereine oder Züchter außerhalb des VDH) nach den sachlich und fachlich völlig gleichen Bedingungen und Voraussetzungen züchten…

Das umschließt auch – speziell – eine vollkommen neutrale und kontrollierte Zuchtbuchführung, aber auch abwicklungstechnische, fachliche Mindeststandards bei gesundheitlichen Auswertungen der Zuchttiere (Augen, Hüfte, Patella, Blutprobensammlungen, u.v.m.).
Diesen Verfahren unterziehen sich auch für eine Rasse zuständige, unterschiedliche Zuchtvereine im VDH. Das Zuchtbuch führen diese nicht selbst…(!)

Ob nun Vereine und Einzelzüchter außerhalb, sachlich und fachlich gleichartige Standards darstellen können und bereit sind sich diesen anzuschließen?

Auffallend jedenfalls ist bei manchen (nicht allen) die Bemühung unbedingt in einem – sagen wir einmal Nebenteil – des zutreffenden VDH Zuchtbuches aufgenommen zu werden. Warum? Diese Frage muss sich der Leser beantworten…(!)

Der VDH indes lehnt eine Zurücknahme seiner Standards, auf diesem oft heute schon als zu niedrig empfundenen Niveau erst wieder in einem aktuellen Interview der Fachzeitschrift *Der Hund 09/2009*, ab…
…*Es ist ein Mindestschutz für unsere Rassehunde!*

Auffallend sind schon seit langer Zeit Bemühungen mancher Hundezüchter, mindeste Standards und auch sachlich, fachlich zutreffende, neutrale Kontrollmöglichkeiten zu unterlaufen… (!)

So hat bereits 1978 (!) in dem Buch *Du armer Hund* der Autor Heiko Gebhardt solchen Vorgängen ein ganzes Buch zur Aufklärung gewidmet.  Eine Passage bietet sich an, in diesem Zusammenhang,  zu zitieren:

…*Beispielhaft ist das Strickmuster eines „Internationalen Zuchtverbands“ im Ruhrgebiet. Präsident ist der Familienvater, seine Tochter fungiert als Zuchtbuchführerin, seine Frau kümmert sich um den Hundeverkauf. Und auf den Stammbäumen heißt es dann: „Achtung! Diese Ahnentafel ist eine Urkunde im juristischen Sinne… Es wird strafrechtlich gegen solche Personen vorgegangen, welche Ahnentafeln fälschen, ändern, unterschieben oder behaupten, unsere Ahnentafeln seien wertlos oder ungültig“…

Wir vermuten weder Ähnlichkeiten, aus diesem Zitat, im Bezug auf irgendwelches Geschehen in der Welt um die Rasse Do-Khyi, noch sagen wir damit aus, dass es Ähnlichkeiten geben könnte…
Jedermann sollte sich eigene Gedanken machen und eigene Betrachtungen anstellen.

Jedenfalls wird sich an der Praxis der Phänotypbestimmungen, für Rassehunde welche ausgestellt werden sollen, aber keinen fachlichen Standard zwecks Nachweis der Herkunft –und damit meinen wir einen sicher nachvollziehbaren, kontrollierbaren Nachweis- entsprechen, so bald nichts ändern.

Eines aber wird sich schon deutlich für alle erkennbar in Kürze ändern:
Die Ausstellung eines Rassehundes auf CACIB oder CAC – Ausstellungen wird in Zukunft bei keiner Rasse eine Zuchtzulassung ergeben!

Dafür werden und wurden schon andere Auslesemöglichkeiten eingeführt. Das bedeutet, dass ohne das Durchlaufen einer Zuchtzulassungs-Ausstellung (Körung) und verschiedener Standards vor einer Zuchtzulassung (neutrale HD-Auswertung, Genprobe/ Gendatenbank, verschiedene Untersuchungen vor der Zuchtzulassung u.s.w.) und einer Einschätzung des *Zuchtwertes* – für die Rasse – für jedes Einzeltier keine Zucht möglich wird. Beim VDH.

Eine Registerkarte als Nachweis des Eintrages in ein Register einer Rasse zu besitzen sagt nichts bis wenig darüber aus, ob die Standards eingehalten wurden um mit einem solchen Rassevertreter auch in Folge beim FCI /VDH züchten zu können!

Diese Neuerungen, welche wirkliche Nachrichten auch beim Do-Khyi bedeuten, wurden erst vor kurzem in einem Interview in der Fachzeitschrift *Der Hund, 09/2009* erläutert.

CACIB und CAC Ausstellungen sind nun das was diese schon seit langem sind:
Reine Schönheitswettbewerbe welche auch bei Siegern und Championtiteln von Junior bis zum Veteran nichts darüber aussagen, ob man mit einem solchen Tier auch wirklich züchten sollte!

Die wirklich interessanten Tiere für eine Zucht könnte man in Zukunft auf anderen Veranstaltungen finden…(!)
Warum aber Nachrichten, die selbst im 17. Jahrhundert aufgrund ihres Alters keine mehr gewesen wären, heute in einer Art *Aktualität* und *Aktivität* dargestellt werden…(?)

Aktuell alleine ist, dass Ausstellungserfolge selbst in der *Hundezuchtwelt* schon seit 2002/2003 nicht als ein Gütesiegel für mindeste Standards in der Hundezucht gelten!

© http://www.tibimaxe.de

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