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Posts Tagged ‘dokhyi-erziehung’

Es freut uns, dass unsere geschriebenen Artikel weiter getragen werden. Inzwischen haben wir eine interessierte Lesergemeinde, von überall aus der Welt der wirklichen Hundefreunde. Damit Beiträge leichter geteilt werden können haben wir in die Blogs eine „Share-Funktion“ für Twitter und Facebook eingebunden…    Hierzu ein Beispiel: http://twitter.com/luckylearn/statuses/10593962935 von inzwischen vielen.

Die einzelnen Artikel welche wir inzwischen geschrieben haben werden derzeit, nachdem diese sich alle in ihrem Informationsgehalt ergänzen (oder ergänzen werden), sinngemäß miteinander verbunden. So erhält der Leser in Zukunft einen umfassenden Informationsstand und einen zutreffenden Einblick. Damit ist es jedem neuen Leser möglich sich zu jedem Thema, wenn es interessiert, rundum zu informieren und auch die Zusammenhänge zu erfassen. Hier ist ein Beispiel dazu.

Tibet Dogge Blick und Erziehung...

Erziehung und Do Khyi Blick: Müssen wir wirklich schon einsteigen?

In der Zwischenzeit ist die Serie über die Besonderheiten in der Do-Khyi Welpenzeit und Welpenerziehung wieder ein klein wenig gewachsen. Diese Reihe wird fortgeführt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to3.html

Insbesondere auch wenn es um die Rechte von Hundehaltern geht werden wir unsere Leser auf Besonderheiten hinweisen. Das Thema Gesundheit und Zucht beim Do-Khyi wurde um weiteres Wissen ergänzt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-resuming-knowledge-pra.html

@ Tibimaxe

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Neue Meldungen zum Thema Do-Khyi

Zum Thema Do-Khyi und andere Rassen – das Recht des Käufers sind derzeit zwei Seiten zu finden:
http://dokhyiacky.wordpress.com/2010/03/01/do-khyi-und-andere-rassen-%E2%80%93-das-recht-des-kaufers/

http://dokhyi-epilepsie.blogspot.com/2010/03/do-khyi-und-andere-rassen-das-recht-des.html

Zeit dazu eine Anmerkung zu machen:
Wichtig:
Es ist für das Recht des Käufers dringend erforderlich eine Kopie der Verkaufsanzeige, zum Beispiel dhd24, oder Quoka.de und alle anderen auf welcher man seinen Verkäufer gefunden hat rechtlich verbindlich zu sichern!
Das dient dazu ein eventuell gewerbsmäßiges Auftreten nachzuweisen oder aber direkte Zusagen, welche nicht eingehalten worden sein sollten, – direkt nachzuweisen! Fertigt Euch einen Skreenshot an! Notiert Euch die Anzeigen-Nummer. Unterschreibt nicht jeden, gleich wie formulierten Kaufvertrag:
Zu dem Thema Kaufvertrag haben wir ausführlich etwas zur Information geschrieben!

Basiswissen Hundezuchtverein. Hier findet man die Zusammenfassung: http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-zuchtverein-basiswissen.html Eine notwendige Serie für Hundevereinsmitglieder und solche die es werden wollen…

Do-Khyi – Welpen:   How to educate your TM puppy  Los geht´s  – Die neuen Welpen sind da! Los geht es mit der Do-Khyi Welpenerziehung…
Der erste Teil erklärt manche Verhaltensbesonderheit eines Tibetischen Hirten-/ Herdenschutzhundes, Berghundes, Nomadenhundes und was es sonst noch für charmante Umschreibungen für einen sehr ursprünglichen Herdenschutzhund mit territorialen Eigenschaften gibt. http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-los-gehts-how-to1.html

Der zweite Teil erklärt die Notwendigkeit, auch wenn schon ein Hundekamerad in der Familie sein sollte, mit dem Do-Khyi – Welpen alleine loszuziehen und möglichst Kontakte zu vielen unterschiedlichen Umweltsituationen, zu Menschen und auch zu netten Hunden zu suchen. http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to2.html
Unter anderem grundlegende Tipps zu Hundeschulen und Welpenspielstunden…

Wir freuen uns, dass wir viele Leser aus dem Bereich Hund und Do-Khyi erreichen. Insgesamt hat einer unserer Beiträge die größte Aufmerksamkeit über die Suchmaschinen bis heute:
http://dokhyimaxe.blogspot.com/2009/08/do-khyi-schilddruesen-unterfunktion.html

Dicht gefolgt von:
https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2009/08/19/do-khyi-schilddruesen-unterfunktion-untersuchung-t4-und-andere-werte/

Das zweitgrößte Interesse gilt der Augenuntersuchung:
https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2009/08/05/do-khyi-augenuntersuchungen-pra-und-mehr/

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Blogs für eine vereinfachte Suche nach wirklich gewünschten und gesuchten Themen etwas umgestaltet und für beide ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis angelegt.
Hinzugefügt haben wir zum Thema Augen, Augenuntersuchungen und Augenerkrankungen einen neuen Beitrag über den Weg der erblichen PRA (Progressive Retina Athropie) bei der Tibet Dogge (Do-Khyi).

Do Khyi Fundamental knowledge PRA

Ähnlichkeiten zum Beginn und Start der Studie zur „idiopatischen Epilepsie bei der Tibet Dogge (Do Khyi)“ sind sicher nur zufällig.  Insgesamt aber ist es ein Einblick in das „moderne“ Zuchtsystem und weshalb der Do-Khyi als Rasse ein Anschauungsmodell sein könnte…

Anzeigen woher unsere Leser kommen – über die Verweise von unterschiedlichen Internet – Suchmaschinen zeigen, dass Informationsbedarf besteht und welche Themen wichtig sind… Wichtig sind Informationsmöglichkeiten für Halter und deren Hunde.

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Das meist besuchteste Bild:


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Der Do-Khyi ein Mitglied der Familie der Herdenschutz- oder Hirtenhunde

Noch immer ist der Do-Khyi einer der Kleinsten unter den Vertretern der Herdenschutzhunde. Seine Eigenschaften und seine Eigenheiten, die sich wahrscheinlich entwickeln werden,  sowie der Umgang mit ihm in der Erziehung und Haltung hängen von der Zugehörigkeit zu dieser spezialisierten Hundegruppe ab.

Das bedeutet nicht, dass Do-Khyi aufgrund der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe komplizierter oder gar schwieriger als andere Hunderassen wären. Es gibt mit Sicherheit immer wieder auch Einzeltiere dieser Rassen, welche sich für andere Bedingungen eignen. Insgesamt leben viele Do-Khyi und Herdenschutzhunde als gut integrierte Familienhunde, wenn man eben spezielle Eigenschaften welche diese zeigen können, beachtet.  Für eine Anschaffung ist Wissen und ein Einblick in die speziellen Eigenschaften diese Hundegruppe ein Vorteil um Missverständnisse vermeiden zu können. Um die Anforderungen zu prüfen welche ein Hund an seinen Menschen stellt…

Einen sehr interessanten Dokumentarfilm für alle Herdenschutzhundeliebhaber und sicher auch Do-Khyi – Liebhaber haben wir beim Schweizer Fernsehen gefunden…

Unter anderem auch ein Einblick in die ursprüngliche Arbeitsweise dieser Herdenschutzhunde.

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Es war einmal ein Hund von Vieh haltenden Nomaden in Tibet…

Kann es sein, dass wir vergessen haben –kollektiv- wie diese Hirtenhunde in Tibet oder im angrenzenden Nordindien, Ladakh, den Hochlagen Nepals usw. einmal ausgesehen haben?

Also arbeiten wir derzeit daran hier in Kürze über Quellenangabe, überprüfbare Dokumente von Do-Khyi aus dem ehemaligen, historischen Tibet zu zeigen.

Es hat den Anschein, als ob das heute selbst mit der Rasse lang erfahrene Menschen nicht mehr wüssten…

Dabei weisen wir gerne darauf hin, dass es *den Do-Khyi – Originaltyp* wie bei uns im Westen erzüchtet nicht unbedingt als historisch in Tibet in jedem Landstrich gegeben haben muss. Wir im Westen gehen nur nach Äußerlichkeiten. Diese waren dem Menschen in Tibet, welche ihre Hunde für das Überleben brauchten, eher fremd. Ein typischer Do-Khyi hat in seinem abstammungsgemäßen Arbeitsgebiet andere Bewertungskriterien. Diese sind sicher nicht in Äußerlichkeiten zu finden…

Aber: The business must go on!
Das heißt: Der Hund aus Tibet ist nicht nur in China zu einem „Business – Artikel“ geworden!
Die Bewerbungsmethoden sind different! Während die einen der „Do-Khyi Industry“ Schlagzeilen in großen angelsächsischen Zeitschriften haben…

… schreiben die anderen Beiträge und *Nachrichten*im Internet…
Das Ziel ist jeweils dasselbe. Lediglich der Erlös mag vielleicht anders aussehen. Aber wer weiß das schon?

Wann wird es zutreffende Informationen aus der Industry geben? Zu Produkteigenschaften und Gewährleistungspflichten, egal ob Käufer oder Verkäufer?

Tibet, Land fast nur auf den Hochebenen des Himalaya. Lebensbedingungen in Höhen über mindestens 4000 m ü NN. Temperaturen im Winter unter – 30°C bis unter – 50°C, Schneestürme, Sandstürme, im Sommer Temperaturen von – 15°C bis zu + 30°C in baumloser Steppenlandschaft des Hochgebirges. Arbeitsbedingungen für den Do Khyi oder Tibet Mastiff.
Je größer und länger die Ohren desto größer der Temperaturverlust. Hängelefzen, Hängelider, ständiges Sabbern im kalten Winter? Zu kurzes Haarkleid, Unterfunktion der Schilddrüse und vieles mehr…

Geben wir also einmal unsere, heute in Europa, Amerika und Asien gezüchteten Tibet Mastiff in die ursprüngliche Situation beim tibetischen Nomaden auf der Changtang-Hochebene und sehen wir dann was überlebt…(!)

Was nützt schon ehrliches Beweisen,

wenn der Beweis nicht interessiert.

Und Vorurteile niederreißen,

die viel zu fest schon zementiert?

Drum sag ich eben, was ich denke,

egal wie auch das Echo klingt.

Und hoffe heimlich auf die Wende,

die meiner Meinung Früchte bringt.

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Wer sich in der virtuellen Welt über den Do-Khyi informiert wird schnell auf die besondere Verwendung der Importe oder von Importhunden durch manche Seiten hingewiesen. Ob nun auf Rassebeschreibungen oder in Verkaufsanzeigen, Hundeforen oder Züchterseiten – auf einigen davon wird auf die außergewöhnliche Bemühung in einer Zucht mit dem Vermerk auf Importe hingewiesen.

Das liest sich, speziell für einen Unbedarften, wie eine Art Gütezeichen.

Wir fragen also: Ist es wirklich realistisch an einen, insbesondere für die Rasse, heil bringenden  Einfluss durch den Zuchteinsatz von Importhunden zu glauben? Wie können dann andere Rassen ganz ohne Importe gezüchtet werden? Und – sind die Do-Khyi damit im Vergleich gesünder?

Sind Ursachen für den Einsatz von importierten Hunden aus den Ursprungsländern der Rasse nicht eventuell auch andere, welche man nicht so offen nennen möchte?

Was ist von Aussagen zu halten, dass nur Importe mit Tibetischer Abstammung die besseren Importe wären? Sind andere Importe, wie der Eindruck entsteht, eher eine problematische Einführung in die Rasse gewesen? Kann und darf man das, im positiven Sinn für die Rasse angemerkt, so differenzieren und aus ungeteilter eigener Sicht für die gesamte Zucht der Rasse Do-Khyi betrachten?

Sind wirklich die Importe der Einen ein Garant für Gesundheit und hervorragendes Wesen und die anderen Importe, der Anderen, weniger? So wie wir das im WWW geschrieben finden können…(?)
Weshalb werden Do-Khyi, die keine Importe sind, nicht im gleichen Sinn erwähnt?

Wir fragen nach: Was ist dran an solchen Darstellungen im Internet für Leser, die Information suchen? Was ist in der Rasse Do-Khyi wirklich so wichtig im Bezug auf Importhunde?

Eigentlich ist ja gerade die Rasse Do-Khyi erst vor Kurzem, jeder einzelne Rassevertreter, aus ursprünglichen Importen entstanden (!)
… aus Importhunden Mitte der 1970er Jahre welche aus Nepal, Nordindien und Bhutan, also von der Südseite des Himalaya stammten.
Die Zuchtgeschichte des Do-Khyi ist also im Gesamten  eine Importgeschichte!

Während in den USA ab 1976 mit vier Do-Khyi – Importen aus Nepal die Zucht begann, welche kurz darauf um einen fünften Import aus einer östlicher liegenden Grenzregion aufgestockt wurde – standen  in Europa immerhin für den Beginn der Zucht acht Importe aus Nordindien und vier Importe aus Nepal  zur Verfügung.
Drei weitere Importe kamen aus den Vereinigten Staaten welche bereits Nachkommen des Zuchtbeginns in Amerika waren. Nur einer davon, eine Hündin, sollte über ihren Sohn mit eines der wichtigsten Gründertiere der europäischen Do-Khyi – Zucht werden.

Samdup mit Besitzer Alain Delon

Samdup mit Besitzer Alain Delon


Insgesamt standen in Europa also 15 Importhunde als Gründertiere zur Verfügung!
Waren diese nicht so sehr geeignet, wie uns mancher heutige Beitrag im Internet glauben lassen möchte? In der ersten *Pionierzeit*, zum Zuchtbeginn der Rasse, ging es um andere Werte als um die der bereits lange gezüchteten Rassen.
Der Do-Khyi musste erst *salonfähig* werden. Das Ziel war die Anerkennung als Rasse, der Gründertiere und deren Nachkommen.

Doch warum wurden nicht alle 15 Importe für den Zuchtaufbau der Rasse Do-Khyi in das Zuchtgeschehen genommen?

Früh schon bei Zuchtbeginn setzten, wie heute, Diskussionen ein. Über den korrekten Typ und korrektes Aussehen der Importhunde, je nach deren Herkunftsländern. Oft waren sie klein und entsprachen speziell in Größe und Masse nicht dem vorliegenden Standard, wie dieser Anfang des 19. Jh. in England festgeschrieben wurde.

Es kam zur getrennten und isolierten Zucht in den ersten Tagen.
In den USA getrennt nach Ost- und Westküste. In Europa getrennt nach Typ und Herkunft der jeweiligen Hunde. So wurden einige der *Urimporte*  sehr gehäuft und andere eher selten für den Rasseaufbau des Do-Khyi verwendet. Einige der ersten Importhunde wurden leider völlig aus der Zucht zurückgezogen.
So begann die Zucht in Europa hauptsächlich mit wenigen indischen Importen, wovon drei wiederum Geschwister waren.

Die Folgen des engen Rasseaufbaus haben die Züchter hüben wie drüben früh erfahren. Durch diese ersten Erfahrungen kurz nach Beginn der Do-Khyi – Zucht, war die Einsicht in die dringende Notwendigkeit entstanden die Rasse, unter Einbeziehung von weiteren Importen, in erweiterter Ahnen-Vielfalt weiter aufzubauen.
Es setzten zeitig Bemühungen ein Do-Khyi Nachkommen, durch rege Importtätigkeit, über den Ozean auszutauschen. Zu gleicher Zeit begannen die Bemühungen weitere, ursprüngliche Do-Khyi, aus den Ursprungsländern zu importieren und in die bestehende Zucht einzuführen.

Fast in jedem Zuchtbuch der frühen 1980er bis in die späten 1990er Jahre kann man noch weitere Import – Do-Khyi  aus den Ursprungsländern finden.
Als eine Einengung und Erschwernis sollte sich herausstellen, dass bereits die ersten, für den Zuchtbeginn importierten Gründertiere, sogar häufiger in ihrem Ursprungsländern nach westlicher Zuchtmethodik für den *Westen* vorgezüchtet waren.
Nicht selten durch Abgesandte welche in den Ländern des Himalaya als Entwicklungshelfer, Handelsmitarbeiter, medizinisches Personal oder ähnliches einige Zeit gelebt hatten.

Das bedeutet: Die Gründertiere im Westen und die später importierten Do-Khyi waren häufig miteinander verwandt. Diese Importhunde konnten keinen wirklichen Grundstock für eine Ausweitung des züchterischen Flaschenhalses bilden.
Damit deutet sich klar an, dass schon damals im Typ unverfälschte und mit anderen Rassen nicht verkreuzte Do-Khyi für den Import in den Westen nur sehr schwer zu finden waren!

Der von damals bis heute in der Zucht zu betrachtende Drang, nach immer weiteren, ursprünglichen Importen aus den Heimatländern, ist immer noch der Notwendigkeit durch den engen Aufbau der Rasse in der Zucht geschuldet Es ist in diesen cirka 30 Jahren (!) nicht gelungen oder versucht worden, aus den vielen nachträglich importierten Tieren, eine oder mehrere selbständige Blutlinien für die Do-Khyi – Zucht aufzubauen welche für die Rasse selbst eine dauerhafte Ausweitung der genetischen Enge hätte bedeuten können.

Wir fragen warum:
Waren wirklich die ersten Importe, wie im WWW zu entdecken; eher alle nicht geeignet, nicht gesund, nicht gut genug im Wesen, in der Vererbung?
Es ist vielmehr anzunehmen, dass die an den Zuchtbeginn anschließend sehr enge Zucht die Schwachpunkte bei allen Lebewesen, das Fehlen von *genetisch vollkommener Gesundheit* eher schonungslos offen legte!

Gibt es überhaupt nur Chancen durch Zucht mit ursprünglichen Importen oder gibt es nicht auch Risiken, welche nicht für alle Importe und deren Zuchteinführung im WWW erwähnt werden?

Inzwischen ist  der Eindruck entstanden, dass in der Zucht mit Importen generell nur Chancen sind. Ist dieser Eindruck, wie dargestellt, wirklich der Realität entsprechend?

Halten wir fest: Die Zucht mit Importhunden – ursprünglichen, nicht vorgezüchteten, welche noch alle Ahnen führen, ist nicht für einige ein Gütezeichen, sondern immer schon für alle eine Notwendigkeit gewesen!
Eine Notwendigkeit, schon früh erkannt, um deren Beachtung sich viele bemüht haben. Es ist also keine Erfindung von einigen wenigen, welche um ihrer Sache willen vielleicht einen Effekt erkannt haben wollen…

Das offen ausgesprochene Abgrenzen von Importhunden, nach Herkunft, Typ und leider nicht überprüfbarem Verhaltensmuster, wie es immer noch von Beginn der Zucht bis heute vorgetragen wird, ist in der Vergangenheit für den Aufbau insbesondere der Rasse nicht förderlich gewesen. Es wirkt bis heute erschwerend den engen Flaschenhals der Do-Khyi – Zucht auszuweiten.
Bei jeder Einkreuzung blutsfremder, ursprünglicher Arbeitshunde in unsere westliche, nach Ausstellungen selektierende Zucht, welche zudem enge Verwandtschaftsbeziehungen hat, ist eine Veränderung in Aussehen und Typ, sowie der arbeitenden Verhaltensmuster als ein *Risiko* (?) fest einzuplanen!

Sind  Importe direkt aus Tibet, wie der Eindruck entsteht wenn man manche Beiträge im WWW liest, von ihrer Erblichkeit her gesünder und in ihren Eigenschaften als Arbeitshund umgänglicher als solche die aus Nepal oder Nordindien stammen? Sind diese noch *unvermischter*  geblieben mit anderen, westlichen Hunderassen?

Kamen nicht mit den 1960er Jahren amerikanische, englische und holländische Staatsangehörige nach Nepal und Bhutan oder Nordindien, welche eigene, westliche Hunderassen mitbrachten?

Sind nicht in Tibet ab 1960 verstärkt Chinesen direkt und geplant eingewandert, so dass in Tibet die tibetische und ursprüngliche Bevölkerung eine Randgruppe wurde?  Auch diese Einwanderer, die bis heute in unvorstellbarer Zahl ankamen, haben ihre eigenen Hunde mitgebracht. Mit jedem Jahr ab 1960 schwanden die Chancen, dass überhaupt noch völlig unvermischte Do-Khyi – Importe zu erhalten wären!

Schon der Beginn der Do-Khyi – Zucht in den Ursprungsländern der Hunde für die ersten Import-Gründertiere des Westens weist auf diesen Engpass hin!

Neben der Chance, durch den Zuchteinsatz von Importen für eine größere Vielfalt an Ahnen um der zu engen Verwandtschaftszucht samt der Nebenwirkungen zu entfliehen, bringen Importe auch unbekannte Risiken. Das liegt in der Natur der Sache und jeder sollte das realistisch betrachten!

Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die durch den Zuchtbeginn fehlenden Ahnen wieder in die Rasse zu bekommen. Bis heute war der Einsatz von Importhunden leider eher ein Instrument einzelner Züchter. Kein nach der Art von Zoologen geplanter Aufbau einer stabilen Rasse, um diese zu erhalten.

Nun sind wir also bei den Risiken, neben der so dringenden Chance und Hoffnung für mehr Ahnenvielfalt, um die Rassegesundheit des Do-Khyi zu erhalten und um das neue Auftauchen von Krankheiten zu verhindern.

Veränderung von Typ, Aussehen und Rasse:
Unbekannt, bei jedem ursprünglichen Import, ist die Vermischung welche über lange Zeitläufe schon statt gefunden haben kann. Für jeden, der für die Zucht heute importiert oder früher importiert hat, ist der Import – Do-Khyi immer auch über seine Nachkommen eine Überraschung.

Züchter, welche mit ursprünglichen Importen auf diese eng verwandten europäischen und amerikanischen Zuchttiere in der Zucht arbeiten müssen, nehmen immer einen Verlust ihres gewohnten Rassetyps hin. Der bisher, durch die Bevorzugung einiger weniger Gründertiere,  erreichte Rassetyp kann sich bei Zuführung völlig fremden Blutes durch den Import im Aussehen verändern!
Oft wird dem begegnet, dass gleich nach der Auszüchtung wieder eng in die vorliegende Familie gezüchtet wird. Dies sorgt dafür, dass Vitalitätsgewinn durch höhere Ahnenvielfalt sofort wieder verloren geht. Die Suche nach dem nächsten Import beginnt!
Nun stellt sich die Frage woher diese immer wieder vielen benötigten Importe denn kommen sollen?

Veränderung im Verhalten durch Rückschlag auf ursprüngliche Wesens- und Arbeitseigenschaften:
Es muss auch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass sich Wesen und Verhalten, durch Einsatz eines Importtieres, wieder etwas ursprünglicher, in Richtung eines an der Herde im Ursprungsland arbeitenden Hundes entwickeln können. Derartige Nachzuchten gehören in die kundigen Hände verantwortungsvoller Halter, welche in der Lage sind solche Do-Khyi auch entsprechend zu halten, erziehen und auszulasten!

Durch enge Zucht und Auslese dürften sich die heutigen Nachkommen der ersten Gründertiere schon weit von den ursprünglichen Arbeits- und Verhaltenseigenschaften entfernt haben. Durch die fortlaufende Zucht mit Importhunden in der Rassegeschichte sind Do-Khyi, gerade deshalb, aber auch heute noch individuell sehr unterschiedlich in ihren Anforderungen welche sie stellen.
Die unterschiedlichsten Wesens- und Verhaltensbeschreibungen sprechen eine deutliche Sprache!
Veränderungen der Eigenschaften durch unbekannte, rassefremde Einflussnahme aufgrund eventueller Verkreuzungen können hier ebenfalls eine Rolle spielen!

Gesundheitliche Wagnisse durch weniger Kontrollmöglichkeiten:
Nicht selten fehlen bei ursprünglichen Importen, aber auch aus weltweiten Zuchten, die Möglichkeit von Einsichtnahme in Nachweise über lückenlose Gesundheitsdaten der Eltern und Ahnen des Hundes. Nur in sehr wenigen Ländern auf der Erde werden, wie zum Beispiel in Deutschland, umfassend Vorsorgeuntersuchungen auf bekannte Erkrankungen durchgeführt. Es bleibt auch für einen langjährig erfahrenen Züchter nur der Blick auf die sichtbare und überprüfbare Gesundheit dieses einen Importtieres.

Die Aufzucht eines für die Zucht importierten Welpen ist also mit einem Risiko verbunden ob der Hund überhaupt je zuchttauglich werden kann, und wenn, was genau er gesundheitlich gesehen, in dieser und jener Kombination in der Zucht an seine Nachkommen weiter geben wird…
Für die Beurteilung reicht es nicht aus einen Wurf mit fünf  bis zehn Nachkommen zu betrachten.
Lückenhafte Nachzuchtbetrachtungen sind bis heute leider nicht sicher auszuschließen.

Für die Zucht ist also der Einsatz von Importhunden, um die dringende Erweiterung der Zuchtbasis zu erreichen, auch mit Risiken verbunden, welche kein Züchter schon vor einer Wurfplanung erkennen und benennen kann.

Kein Leser im WWW sollte sich aufgrund der im Angebot befindlichen einseitigen Darstellungen einer Illusion hingeben und kein verantwortungsvoller Züchter wird Illusionen dieser Art unterstützen.
Umso wichtiger ist das Wissen und die Aufklärung über das ursprüngliche Wesen und Verhalten der Rassevertreter mit allen ihren Eigenschaften, auch im Arbeitsverhalten, beim Halter und für den Halter und bei dem, der Halter werden möchte.
Wichtig für den Do-Khyi sind Halter welche sich aufgeklärt und verantwortungsvoll um diese – ihre-  Rasse bemühen!

Überarbeitet am 23.07.09
… Importe aus Taiwan und China im Teil II

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Do-Khyi – Die moderne Legendenbildung

Sie interessieren sich für einen Do Khyi?

Sicher werden Sie sich versuchen im WWW zu informieren.

– in Ermangelung an deutschsprachigen Büchern über die Rasse die einzig scheinende, endlose Informationsquelle, welche auch gleich Kontakte vermitteln kann – und will.

Schon die Suchbegriffe zeigen ein Dilemma: Do Khyi, Dokhyi oder Do-Khyi. Aber auch Tibetdogge, Tibet Dogge oder Tibet-Dogge. Weiter führt die Suche dann über die Begriffe: Tibet-Mastiff, in allen Schreibweisen oder auch Tibetanischer Mastiff, Tibetischer Hirtenhund.

Um vollends Verwirrung zu verursachen, kann der Interessierte auch vom „Tsang Khyi“ und vom „Lion-type“ und „Tiger-Type“ lesen.

Gibt es eine andere Hunderasse bei welcher so viele unterschiedliche Begriffe verwendet werden?

Wie sieht es aus mit den Informationen, welche wir über diese vielen Bezeichnungen finden. Sind das realistische Informationen, welche dem Hund, der Rasse und späteren Haltern dienen?

Sind Do Khyi tatsächlich „ruhige, familienfreundliche“ Hunde, wie man es in Anzeigentexten im WWW finden kann?

Ist der Do Khyi ein „sehr wachsamer Familienhund“? Was bedeutet das? Er ist „ausgeglichen und ruhig“ kann man lesen, „ausgestattet mit vielen guten Vorzügen und Eigenschaften“

Man findet aber auch, dass der Do Khyi „sehr wachsam ist und seine Umgebung auch wenn er schläft nicht aus den Augen lässt“.

„Eignet sich als Familien- und Wachhund“ und dann erfährt man, „dass sein Ausdruck auch darüber hinweg täuschen kann, dass ihm nichts entgeht“…

Wie stellt man sich das vor, wenn man derartige Informationen liest, über einen Hund?

Welchen Eindruck über den Do Khyi bekommt man vermittelt wenn man entdeckt, dass er eine „tiefe und schallende Stimme hat, die er nur benutzt wenn es nötig ist“? Man entdeckt auch noch, dass ein Do Khyi „draußen auf seine ihm eigene Art aktiv ist, aber im Haus ruhig“

Ist der Do Khyi eine wirkliche Alternative zu anderen Hunderassen, wie Labrador, Golden Retriever, Berner Sennenhund oder Neufundländer. Eine Alternative im Sinne von Wechseln. Bietet er sich alternativ dazu an?

Ist ein Labrador „sehr wachsam bei Dämmerung und Nacht, wird dann ab und zu –lästig- und könnte damit die Nachbarn stören“

Mit was denn?

Das sind viele Umschreibungen für ein Verhalten eines Herdenschutzhundes. Warum nennt man den Do Khyi und sein Verhalten nicht beim Namen?

Ein Do Khyi ist ein Herdenschutzhund. Diese sind für Kinder nur „bedingt“ geeignet und diese sind territorial veranlagt.

Das heißt ihre Haupteigenschaft, für welche sie in Tibet und den angrenzenden Staaten entstanden sind und gehalten wurden ist die „Eigenschaft des Wachens, des lautstarken Meldens von allem was ihnen fremd ist, nicht zur Gruppe gehört, welche der Hund kennt und dieses Verhalten verstärkt sich ab Einbruch der Dämmerung noch.“

Kurz: Ein Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt – Bellt – und er bemerkt alles womit er nicht in seiner Welpen- und Jugendzeit vertraut gemacht wurde!

Wie es die Art der Herdenschutzhunde ist liegt er gerne an einem strategisch günstigen Platz, von welchem aus er alles in seinem Umfeld im Blick haben und überwachen kann.

Das kann auch ein Hügel sein. Nur, hat er etwas entdeckt – ist er ebenso schnell vor Ort, am hoffentlich vorhandenen stabilen und hohen, Zaun bellt weiter und wehrt…

Ruhig ist ein Do Khyi also nicht zu bezeichnen. Möglich, dass das eine hohe Duldsamkeit bezeichnet, eine hohe Reizschwelle, die diese Rasse unzweifelhaft auszeichnet, so wie alle Herdenschutzhunde.

Also doch für die Familie geeignet?

Duldet dieser Hund von Kindern alles, wie der Eindruck beim Informieren im WWW entstehen könnte?

Herdenschutzhunde sind für Familien mit Kindern „bedingt geeignet“; so wird das in der Fachlektüre, in vielen Büchern über Herdenschutzhunde, auch Hirtenhunde genannt beschrieben.

Warum bedingt?

Ein Herdenschutzhund und damit auch der Do Khyi ist loyal, vertraut nur mit seinen „innersten Familienmitgliedern“. Alles was für ihn fremd ist in der Familiengruppe, wird von ihm „geduldet“ aber nicht unbedingt bedingungslos akzeptiert und geliebt. Er rechnet zum Beispiel die Schwiegereltern nicht unbedingt mit zum inneren Bereich seiner Gruppe, nur weil er sie im Jahr ein paar Mal sieht.

Wollen Ihre Familienmitglieder einen Hund zum Spielen, wollen Ihre Kinder mit gleichaltrigen Kindern, welche zu Besuch kommen durch das Haus toben? Dafür ist ein Herdenschutzhund nur bedingt geeignet, schon aufgrund seiner Größe, seiner fehlenden Bereitschaft Ball- und Beutespiele auszuführen, für Raufspiele mit Kindern ist kein Hund geeignet.

Wie jeder andere Hund, muss auch ein Do Khyi und Kinder ständig beaufsichtigt werden. Ist Kinderbesuch im Haus, dann noch wesentlich aufmerksamer. Der Hund könnte bei Kinderstreitigkeiten zugunsten seines „inneren Rudelnachwuchses“ schlichtend bis erziehend dazwischen gehen. So muss man das sehen!

Für aufregende Kindergeburtstagsfeiern, Radtouren, Ausflüge mit Ziel, Badeaufenthalte und viele Familienaktivitäten welche Kinder benötigen ist ein Do Khyi nicht geeignet. Selbst Ball spielen kann man mit diesem Hundetyp vergessen.

Zweifelsohne aber ist der Do Khyi ein Hund, welcher immer mit enger, ständiger Anbindung an seine menschlichen Bezugspersonen (Begriff Familie?) leben sollte. Er ist also auch für eine ausschließliche Garten-/Grundstück- oder gar Zwingerhaltung, als Wachhund für gewerbliche Gelände ohne menschliche Aufsicht und Anbindung ungeeignet!

Er ist als Familienhund nur bedingt – und als ausschließlicher Wachhund – auch wenn manches was man im WWW so findet darauf vielleicht hindeutet – absolut nicht geeignet. Aber er wird Bellen!

YarlungTsangpo

© tibimaxe.de


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Nein der Do-Khyi Maxe gibt keinen Sexualkunde – Unterricht…
Eigentlich sagt die Überschrift bereits alles.  Do-Khyi Maxe klärt auf über seine Rasse. Das tut er seit April 2000, damals haben wir die Webseite Tibimaxe veröffentlicht. Viel über den Do Khyi – wirklich Wissenswertes – ist dort zu finden.

Do Khyi Maxe Klaert auf... (!)

Do Khyi Maxe Klaert auf... (!)

Inzwischen geben auch andere Do-Khyi Aufklärung und klären auf. Es ist in Teilen ein *anderes* Bild einer Rasse, welche nichts in dieser Art zu ihrer derartigen Darstellung beigetragen hat. In viele Darstellungen ist der Do-Khyi völlig unschuldig hinein geraten!

Solches aber könnte jederzeit jede andere Hunderasse auch betreffen!
Das sind keine hundlichen Verhaltensweisen. Es ist also für jeden, der eine Aufklärung und eine wirkliche Erklärung der Rasse sucht, notwendig die Fülle der „Aufklärungen“ sortieren und einordnen zu können. Es entsteht sonst ein vollkommen fehl geleitetes Bild.

Aufklärung zum Do-Khyi aber ist der zentrale Punkt, welchem wir unsere Seiten gewidmet haben. Dabei werden wir bleiben.

Es ist für passende Menschen eine Bereicherung mit einem Do-Khyi zusammen leben zu dürfen. Dessen Vertraulichkeit zu genießen und für seine Bedürfnisse sorgen zu können. Es ist ein Erlebnis diese Hunderasse als Familienmitglied begleiten zu können und von einem solchen Familienmitglied begleitet zu werden. Nicht selten hat man den Eindruck sie sind nicht von dieser Welt. Zu ihrem Verständnis gehört also Kenntnis für welche Welt die Do Khyi einmal geschaffen wurden.

Wie viele andere Hunderassen auch haben sie ihre Nachteile und Vorzüge – wenn man das so formulieren möchte. Wer weiß und gut informiert ist welches Hundewesen man sich mit einem Do-Khyi in seine Familie holt wird das weder als Vorteile noch als Nachteile empfinden, sondern einfach die Zeit mit seinem Do-Khyi genießen.

Es gibt keine einzige Hunderasse, welche nicht ihre speziellen Besonderheiten in der Erziehung und artgerechten Haltung fordert. Genauso ist das mit dem Do-Khyi auch. Man muss es nur vor einer Entscheidung wissen und dafür steht Maxes Aufklärung.
Wünsche die dem Wesen eines Do-Khyi nicht entsprechen werden sicher noch länger als „Aufklärung“ zum Do-Khyi im Internet verbreitet. Das ist kein Grund gute Informationen zur Rasse nicht heraus zu filtern!

© http://tibimaxe.de

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