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Posts Tagged ‘Hundewelt’

In ein paar wenigen Monaten hat sich einiges bewegt in der Hundewelt. Mancher hat es nicht glauben wollen. Doch die Aktivitäten des Dortmunder Appell sind bei jenen, welche für die Zukunft etwas bewegen wollen auch angekommen.

In den letzten Wochen haben wir darüber gerne Informationen weitergegeben und es ist feststellbar, dass das Thema erbliche Gendefekte auch in der Fachpresse für den Hundehalter angekommen ist. Zutreffende Information für Halter von Rassehunden und Mischlingshunden, zum Wohl derer Hunde, ist notwendig und die Notwendigkeit zu einer unbeschönigenden Information ist bei den entsprechenden Stellen erkannt und umgesetzt worden.

So ist inzwischen auch etwas mehr über den Merlefaktor beim Hund zu finden welcher nicht nur eine aparte Farbstellung des Hundes ist. Information darf nicht nur von einer Seite, der von Zuchtvereinen kommen. Wissen an die Halter von Hunden vermitteln ist unter anderem auch eine gesellschaftliche Aufgabe, oder es sollte eine gesellschaftliche Aufgabe werden! Die Presse ist als Organ dazu eigentlich vorgesehen. Aus dieser Sicht sind Reaktionen mancher Rassezuchtvereine einfach unglaublich, wie wir finden. Der Sache der Rassehundezucht wird, auf solche Weise durch Rassezuchtvereine, womöglich weniger ein Dienst erwiesen.

Ebenfalls einen informativen Einblick haben wir zur Zuchtpraxis, unter anderem – oder erscheint das speziell – für den Do-Khyi oder Tibetan Mastiff geben können. Es ist die Sache der Do-Khyi – Halter ob diese in Zukunft derartige Praktika bei der Zucht unterstützen oder dulden wollen. Die Information sollte durchaus zur Verfügung stehen, für jeden der sich für die Rasse interessiert.

Natürlich ist auch ein Einblick in das Qualitätsmanagement von Rassezuchtvereinen interessant und es wäre notwendig ein solches für alle im Hundemarkt Aktiven, nachdem es weiterhin fehlt, zu schaffen!

Aufgrund eines aktuellen Artikels in der Zeitschrift Spiegel haben wir auch einmal hinter Ernährungstipps welche gerne im Internet ebenfalls speziell für den Do-Khyi ausgesprochen werden geblickt.

Schon einmal haben wir ausführlich über die Bewerbung von Rassehunden (auch den Do Khyi) mit dem Begriff „Familienhund“ geschrieben. Wie die Bezeichnung Familienhund für Werbezwecke missverständlich verwendet wird und an das Verantwortungsbewusstsein von Rassezuchtvereinen appelliert. Inzwischen ist leider das unvorstellbar Schlimmste wieder geschehen und wird, wie wir meinen, durch die übliche Prozedur der Erweiterung von Rasselisten nicht sicher verhindert werden können. Die Hundewelt müsste sich ändern.

Womit wir dann wieder beim Do-Khyi wären. Ist es wirklich rassetypisch, wenn ein paar wenige Rassevertreter, dank des Fleißes ihrer Besitzer dann eine Rettungshunde-Ausbildung, Einsatz als Therapiebegleiter als Mentrailing-dog oder als Agilityhund finden?  Kann sich ein vom Hundesport begeisterter wirklich auf solche als „Rassetypisch geschilderten Eigenschaften“ verlassen?    Bei einem Herdenschutzhund?

Welpenverkauf in Deutschland war ein Dokumentationsbeitrag im Fernsehen vor Kurzem – Auch der Do-Khyi ist betroffen und wir geben einen kleinen Einblick zur Information wie man einen verantwortungsvollen Do-Khyi – Züchter finden könnte:  Do-Khyi Welpen zu verkaufen. Hier meinen wir, dass Information für Do-Khyi – Halter speziell in Deutschland wichtig ist.

@Tibimaxe.de

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Schwarzbuch Hund - Die Menschen und ihr bester Freund

Schwarzbuch Hund

Die Menschen und ihr bester Freund – Der Hund.
Oder doch eher anders herum? Die Hunde und ihr bester Freund – der Mensch. Ist er das wirklich?

Dieses Buch gestattet uns Lesern einen tiefen, alles umfassenden Einblick. Offen, unaufgeregt, flüssig und spannend wird der Leser – ob Hundefreund oder auch Nichthundehalter in das Leben des Menschen mit seinem Hund eingeführt.
Der Faden ist die gemeinsame Geschichte von Hund und Mensch. Der Leser erhält einen zeitgemäßen Einblick, ohne abenteuerliche Schönmalerei, in die gemeinsame geschichtliche Entwicklung. Es werden schlüssig die gemeinsamen Wechselbeziehungen dieser beiden Freunde aufgezeigt. Nur was hat es dem Hund gebracht?

Offen und mit nachvollziehbaren Fakten dargestellt wird umfassend der heutige gesellschaftliche Nutzen des Freundes Hund erklärt. Dabei ist es dem Autor gelungen nicht mit Statistiken zu langweilen sondern diesen Lesestoff spannend, wie einen Kriminalroman, zu gestalten.
Schwarzbuch Hund ist derart sorgfältig recherchiert und umfassend in seiner Einführung in „die heutige Hundewelt des Menschen“, dass es einem Neuhundehalter, welcher diese Welt erst kennen lernen wird, Einblicke aus langer Erfahrung gewährt.
Die Situation in welcher sich der Hund, als Menschenbegleiter von der Frühzeit bis heute, neben uns aktuell befindet wird eindrücklich beleuchtet. Seit Horst Sterns Buch „Du armer Hund“ hat es keinen umfassenderen Einblick in das Geschäftsleben mit dem Hund und den Handel um den Hund mehr gegeben. Schwarzbuch Hund war aus dieser Sicht gesehen schon lange überfällig.

Mit diesem Buch ist es dem Autoren gelungen die Liebe zum Hund auszudrücken. Verständnis für die Notwendigkeit der Hundehaltung, als Hinwendung zur Ursprünglichkeit und Natur, in unserer Gesellschaft zu wecken. Es ist nicht nur Anachronismus einen Hund haben zu wollen sondern Bedürfnis des Menschen. Auf diese Weise wird Schwarzbuch Hund auch zu einer interessanten Einführung für Menschen welche den Hund als ein überflüssiges Übel in unserer Gesellschaft betrachten. Dieses Buch liefert Denkanstöße für uns alle – zugunsten des Hundes.

Es ist lesenswert und gehört wie Sterns Du armer Hund zu den gesellschaftkritischen Hundebüchern welche uns unsere gesellschaftliche Zweideutigkeit, in der Nutzung unseres Haustieres dem Hund, erklären. Ein Buch für den Hund und – für den Menschen.

Für unsere Do-Khyi Leser: Als ein Beispiel von vielen hat auch der Do Khyi seine Entsprechung gefunden. Die Möglichkeiten, Risiken und Chancen heutiger Forschung werden umfassend beschrieben.

Tibimaxe.de

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