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Posts Tagged ‘tibet dogge haltung’

Neue Meldungen zum Thema Do-Khyi

Zum Thema Do-Khyi und andere Rassen – das Recht des Käufers sind derzeit zwei Seiten zu finden:
http://dokhyiacky.wordpress.com/2010/03/01/do-khyi-und-andere-rassen-%E2%80%93-das-recht-des-kaufers/

http://dokhyi-epilepsie.blogspot.com/2010/03/do-khyi-und-andere-rassen-das-recht-des.html

Zeit dazu eine Anmerkung zu machen:
Wichtig:
Es ist für das Recht des Käufers dringend erforderlich eine Kopie der Verkaufsanzeige, zum Beispiel dhd24, oder Quoka.de und alle anderen auf welcher man seinen Verkäufer gefunden hat rechtlich verbindlich zu sichern!
Das dient dazu ein eventuell gewerbsmäßiges Auftreten nachzuweisen oder aber direkte Zusagen, welche nicht eingehalten worden sein sollten, – direkt nachzuweisen! Fertigt Euch einen Skreenshot an! Notiert Euch die Anzeigen-Nummer. Unterschreibt nicht jeden, gleich wie formulierten Kaufvertrag:
Zu dem Thema Kaufvertrag haben wir ausführlich etwas zur Information geschrieben!

Basiswissen Hundezuchtverein. Hier findet man die Zusammenfassung: http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-zuchtverein-basiswissen.html Eine notwendige Serie für Hundevereinsmitglieder und solche die es werden wollen…

Do-Khyi – Welpen:   How to educate your TM puppy  Los geht´s  – Die neuen Welpen sind da! Los geht es mit der Do-Khyi Welpenerziehung…
Der erste Teil erklärt manche Verhaltensbesonderheit eines Tibetischen Hirten-/ Herdenschutzhundes, Berghundes, Nomadenhundes und was es sonst noch für charmante Umschreibungen für einen sehr ursprünglichen Herdenschutzhund mit territorialen Eigenschaften gibt. http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-los-gehts-how-to1.html

Der zweite Teil erklärt die Notwendigkeit, auch wenn schon ein Hundekamerad in der Familie sein sollte, mit dem Do-Khyi – Welpen alleine loszuziehen und möglichst Kontakte zu vielen unterschiedlichen Umweltsituationen, zu Menschen und auch zu netten Hunden zu suchen. http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to2.html
Unter anderem grundlegende Tipps zu Hundeschulen und Welpenspielstunden…

Wir freuen uns, dass wir viele Leser aus dem Bereich Hund und Do-Khyi erreichen. Insgesamt hat einer unserer Beiträge die größte Aufmerksamkeit über die Suchmaschinen bis heute:
http://dokhyimaxe.blogspot.com/2009/08/do-khyi-schilddruesen-unterfunktion.html

Dicht gefolgt von:
https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2009/08/19/do-khyi-schilddruesen-unterfunktion-untersuchung-t4-und-andere-werte/

Das zweitgrößte Interesse gilt der Augenuntersuchung:
https://dokhyimaxeblog.wordpress.com/2009/08/05/do-khyi-augenuntersuchungen-pra-und-mehr/

Vor diesem Hintergrund haben wir unsere Blogs für eine vereinfachte Suche nach wirklich gewünschten und gesuchten Themen etwas umgestaltet und für beide ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis angelegt.
Hinzugefügt haben wir zum Thema Augen, Augenuntersuchungen und Augenerkrankungen einen neuen Beitrag über den Weg der erblichen PRA (Progressive Retina Athropie) bei der Tibet Dogge (Do-Khyi).

Do Khyi Fundamental knowledge PRA

Ähnlichkeiten zum Beginn und Start der Studie zur „idiopatischen Epilepsie bei der Tibet Dogge (Do Khyi)“ sind sicher nur zufällig.  Insgesamt aber ist es ein Einblick in das „moderne“ Zuchtsystem und weshalb der Do-Khyi als Rasse ein Anschauungsmodell sein könnte…

Anzeigen woher unsere Leser kommen – über die Verweise von unterschiedlichen Internet – Suchmaschinen zeigen, dass Informationsbedarf besteht und welche Themen wichtig sind… Wichtig sind Informationsmöglichkeiten für Halter und deren Hunde.

@ Tibimaxe.de

Das meist besuchteste Bild:


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Der Do-Khyi ein Mitglied der Familie der Herdenschutz- oder Hirtenhunde

Noch immer ist der Do-Khyi einer der Kleinsten unter den Vertretern der Herdenschutzhunde. Seine Eigenschaften und seine Eigenheiten, die sich wahrscheinlich entwickeln werden,  sowie der Umgang mit ihm in der Erziehung und Haltung hängen von der Zugehörigkeit zu dieser spezialisierten Hundegruppe ab.

Das bedeutet nicht, dass Do-Khyi aufgrund der Zugehörigkeit zu dieser Gruppe komplizierter oder gar schwieriger als andere Hunderassen wären. Es gibt mit Sicherheit immer wieder auch Einzeltiere dieser Rassen, welche sich für andere Bedingungen eignen. Insgesamt leben viele Do-Khyi und Herdenschutzhunde als gut integrierte Familienhunde, wenn man eben spezielle Eigenschaften welche diese zeigen können, beachtet.  Für eine Anschaffung ist Wissen und ein Einblick in die speziellen Eigenschaften diese Hundegruppe ein Vorteil um Missverständnisse vermeiden zu können. Um die Anforderungen zu prüfen welche ein Hund an seinen Menschen stellt…

Einen sehr interessanten Dokumentarfilm für alle Herdenschutzhundeliebhaber und sicher auch Do-Khyi – Liebhaber haben wir beim Schweizer Fernsehen gefunden…

Unter anderem auch ein Einblick in die ursprüngliche Arbeitsweise dieser Herdenschutzhunde.

@Tibimaxe.de

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Do Khyi Humor bei der Erziehung

Nach so viel bürokratischem Lesestoff auf unseren letzten Seiten haben wir etwas humorvolles für jeden Do-Khyi – Leinenhalter gefunden…

Langenscheidt Hund - Deutsch, Deutsch - Hund mit Martin Rütter

Langenscheidt Fremdsprachen: Hund - Deutsch, Deutsch - Hund

Es ist ja so, dass Hundehalter oft die Wesenszüge ihrer Hunde mit welchen sie sich umgeben annehmen sollen…
Von daher wissen wir, dass jeder Do-Khyi – Halter ein humorvoller, offener Leinenhalter ist.   Auch etwas Heimatverbunden und oft mit einer gewissen Art Ignoranz bis Sturheit gegenüber dem Getue von weniger Wichtigem ausgestattet. Sollte das in Einzelfällen nicht so sein – passt er nicht zum Hund.
Aber wie bei seinem Hund, – dem Do-Khyi, erhalten kleine Geschenke welche die gutmütige Gesinnung eines Gastes erkennen lassen,  der das eigene Heim des Leinenhalters betreten möchte,  – die Freundschaft…

Für diesen Zweck ist dieser Langenscheidt geeignet:
Endlich ein Langenscheidt für eine der wenigen weltweit gesprochenen Fremdsprachen!

Hund – Deutsch, Deutsch – Hund

Eine kleine Übersetzungshilfe zum vergnügten Nachlesen. Mit viel Humor geschrieben, was einen erfahrenen Do-Khyi – Halter sicher zum Schmunzeln veranlassen könnte. In keinem Bücherregal sollte er fehlen.
Kommt er vom Nachbarn könnte man über einen kleinen Wink mit dem Zaunpfahl, – unseren Do-Khyi endlich zu erziehen, –  einmal nachdenken…

Ein wirklicher Ratgeber für Erziehungs- und Verhaltensprobleme ist das dünne Büchlein nicht!

Wir hatten hier bereits einmal über die Do-Khyi, – durch die Blume gesagt, – geschrieben welche wegen Verhaltensproblemen, durch fehlgeleitete Anschaffung, negative Frühesterfahrungen und fehlende Umwelterfahrung ihr Leben lassen mussten und eingeschläfert worden sind.

In solchen Fällen, wenn es schon zu Verhaltensproblemen kommt, hilft kein Verhaltensratgeber. Hier empfehlen wir generell Kontakt mit, – auf  das Herdenschutzhundverhalten, – spezialisierten Experten aufzunehmen.  Das sind nicht automatisch gleich Menschen aus der Do-Khyi – Züchterwelt. Hilfesuchende brauchen einen ausgebildeten Verhaltenstrainer. Ihrem Hund und sich selbst – dem Menschen zuliebe.

@Tibimaxe.de

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Do Khyi Zuchtversprechen!

Wenn es um die Versprechen zur Zucht von allein und ausschließlich nur gesunden Do Khyi geht…. ist es etwas „ruhiger“ geworden im WWW.

Einige auffallende Seiten und Texte sind inzwischen „verschwunden“!

Werden diese nun der Vergessenheit im kollektiven Gedächtnis übergeben?

Andererseits finden wir immer noch – die „Informationen“ welche den sicheren Erwerb von vollkommen und ausschließlich nur dort zu 100% gesund gezüchteten Do Khyi Welpen versprechen wollen!

Oft unterlegt mit kleinen, einsehbaren Statistiken über positive Ergebnisse bei den heute als „Mindeststandard“ erwarteten Gesundheitskontrollen vor einer Zucht!

Aber auch auf anderen Seiten im Netz werden solche Vorsorgeuntersuchungen, scheinbar offen werbend, als Voraussetzung präsentiert. Nun fragt man sich – was ist mit den negativen Erkenntnissen?
Warum werden diese nicht allen Interessierten ebenso offen präsentiert? Würde darunter realistisch vielleicht ein positiv bemühtes Bild der einen oder anderen Zuchtstätte leiden?

Welche Methoden werden hier genutzt, um ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens bei den Liebhabern des Do Khyi zu erwecken?
Wie realistisch wird denn tatsächlich bei den so offenen scheinenden „Referenz – Seiten“ zum Do Khyi „aufgeklärt“?

Werden Gesundheitsuntersuchungen nicht bei dieser Gelegenheit auch „zweckentfremdet“ verwendet?

Arunja Yarlung Shan!

Ist es korrekt, wie in Beschreibungen zur Rasse im WWW zu lesen – im Stil einer Art Interview – dass nahezu 90% der gezüchteten Hunde bisher völlig frei von Hüftgelenksdysplasie gewesen wären?

Sind Seiten im WWW zur „Aufklärung über Hunderassen“ wirklich nur noch als eine Art Vermarktungsinstrument zu betrachten? Wo kann denn ein wirklich an der Tibet Dogge Interessierter noch Sinnvolles und Informatives zu „seiner Hunderasse“ erfahren?

Wie weit sind denn solche Zuchtversprechen im WWW tatsächlich realistisch?

Kann man, wenn zum Beispiel cirka 40 % der gezüchteten Nachkommen auf Gesundheit vorsorgend untersucht sind, von annähernd 90% gesunden Nachkommen sprechen? Was ist dann mit den restlichen Tieren?

Werden wirklich nur Statistiken gezeigt, welche selbst gefertigt sind?

Wird den Interessenten damit tatsächlich, ohne jede Aufforderung, das „offizielle“ Gesundheitsgutachten für beide Elternzuchttiere einsehbar vorgelegt?
Überhaupt irgendetwas?

Oder streift man einfach verbal das Thema gesunde Zucht und geht dann zu anderen Themen über?

Wer aber erstellt denn ein Gutachten über ein Hüftgelenk und ist dieses wirklich – wie von kynologischen Spezialisten gefordert – durch zwei voneinander unabhängige, medizinische „Fachleute“ entstanden?
Gibt es also eine wirklich unabhängige Kontrolle, auf welche man sich verlassen kann?

Oder geht das nach dem Schema … „ Wohl dem der eine eigene Auswertungsstelle aufweisen kann“…?
Sind das die Fragen welchen sich ein Liebhaber auch noch widmen muss?

Wie so etwas vor sich geht, durften wir, wenn auch schon so erwartet, in der Zwischenzeit offiziell erfahren!

Für unsere Do Khyi Hündin – Arunja Yarlung Shan – haben wir beim Fertigen der Röntgenaufnahmen zwei qualitativ sehr gute und gleichwertige Röntgen-Aufnahmen ihrer Hüfte anfertigen lassen. Diese beiden wurden eingesandt bei zwei dafür genannten medizinischen Auswertungsstellen unterschiedlicher Zuchtvereine.
Eigens dazu beauftragte Fachleute welche über den Befund für künftige und aktive Zuchthunde und so also auch Zulassungen zur Zucht ihr fachliches Urteil abgeben sollen.

Das Ergebnis kam für uns nicht völlig unerwartet!
Es ist nicht der erste Rassehund, welchen wir bei einem in dieser Sache erfahrenen Tierarzt auf Hüftgelenksdysplasie haben röntgen lassen!

Oder sollte unser langjähriger „Spezialist“ keinerlei Erfahrung in der Beurteilung von Röntgenbildern haben?

Ist unser Eindruck angesichts der Bilder „als medizinische Laien“, welche schon häufiger vor solchen Aufnahmen gestanden haben, wirklich nebensächlich? So etwas oder ähnliches in dieser Richtung wurde vorausgesetzt. Das war unser Eindruck den wir gewonnen haben!

Auf diese Weise erhielten wir eine für uns sehr überraschend positive Auswertung der Hüftgelenke und später eine Zuchtzulassung für unsere Hündin durch den einen Verein, was uns ja eigentlich in Freude versetzen sollte.
Das Ergebnis möchte ich hier veröffentlichen:

HD Auswertung eines Zuchtvereins Arunja Yarlung Shan

HD Auswertung eines Zuchtvereins Arunja Yarlung Shan

Die HD Auswertung bei einem Verein

Hätten wir uns nicht wundern müssen über die medizinische Einschätzung der anderen „offiziellen“ Anlaufstelle, welche etwas völlig anderes auszusagen schien?

Ja was denn nun?
Eine Hüfte von einem identischen Hund (Chipnummer auf dem Röntgenbild) auf zwei gleichermaßen guten Bildern.
Gibt es dabei gleich so deutliche medizinische Anschauungsunterschiede?

Hat der Hund nun eine leichte Dysplasie der Hüftgelenke, was man ja vor einem eventuellen Zuchteinsatz zwecks Auswahl des passenden Zuchtpartners wissen sollte, oder ist er völlig gesund auf der Hüfte?

Können, nein dürfen auswertende Stellen so irren?

Wollte man mir „eine Freude machen“?
Ist das wirklich entsprechend dem Zuchtversprechen eines Vereines hinsichtlich der Vorsorge für gesunde direkte Nachkommen und vor allem Enkel eines Hundes?
Kann man auf diese Weise die Rasse Do Khyi, wie ja eben von dieser Seite im WWW beworben wird, für explizit ausgesuchte Abnehmer endlich wieder gesund werden lassen?

Kann ich mich, wenn ich mit einer solchen Hündin züchten sollte, für den weiter „vernünftigen“ Zuchteinsatz der Nachkommen und Enkel mit dieser Erfahrung bei solchen „Rassespezialisten“ verbürgen?

Kurz, um jeden Zweifel auszuräumen, haben wir einen weiteren medizinischen, sehr offiziellen Spezialisten über neu angefertigte und genau vorgeschriebene, verschiedene Aufnahmen der Hüfte unserer Hündin
– Arunja Yarlung Shan – blicken lassen!
Diese wurden angefertigt bei gleichfalls medizinischen Spezialisten beim Hund, gerade für diese orthopädische Fachrichtung!

Wieder zwei voneinander unabhängige, medizinische Experten für die Beurteilung normaler oder nicht normal ausgebildeter Hüftgelenke!

Das Ergebnis war nun noch deutlicher als erwartet!

Wir hätten, nach den Auswertungen eines im WWW so für die Rassegesundheit der Tibetdogge werbenden Vereines, mit einem Hund welcher Hüftgelenksdysplasie hat züchten sollen!

Das Ergebnis der Untersuchungen um das Bild abzurunden ist hier zu finden:
http://www.tibethunde-ktr.de/download/hd-ergebnisse/2009_febmaer.pdf

Was ist denn dann mit anderen, dort bei der „Positivstelle“ als HD-leicht (C) ausgewerteten Hunden? Muss man nicht annehmen, dass dann solches insgesamt „… als etwas weniger schlimm“… gesehen wird? Würde dann mit Tieren, welche eine schwere HD aufweisen, gezüchtet?
Wer kann sich dafür, dass dieses nicht geschieht, bei solchen nachweislichen Fehlergebnissen verbürgen?

Distanzierung:
Für HD Auswertungen, welche innerhalb der Zeit meiner damaligen Mitgliedschaft entstanden sind, kann ich mich nach dieser Erfahrung leider nicht verwenden!

Gibt es wirklich „sichere“ Gesundheitsatteste beim Do Khyi aufgrund von derlei Zuchtversprechen im Internet?

Ist es realistisch und wirklich nachvollziehbar, wenn Auswertungen vom „Anfertigendem“ selbst eingesehen und ausgewertet werden? Wenn kein zweiter Fachmann, davon völlig unabhängig, je einen Einblick auf die Ergebnisse hat?

Wieso also hat ein Idealist einfach den Idealismus aufgegeben? Ist es möglich, dass das Realismus ist?

Wie glaubhaft sind also präsentierte Statistiken über Gesundheit beim Do Khyi auf Seiten mancher Züchter im Internet?

http://www.do-khyi-news.de/gesund.htm

Wir konnten unsere Hündin – Arunja Yarlung Shan – über zwei Jahre, samt deren Geschwister als völlig „gesund – speziell die Hüfte HD-A“ auf einschlägigen Seiten selbst in Ungarn (!) finden!

Nachtrag 19.05.09: Nachdem die dargestellte Seite im Netz abgeändert wurde, binden wir den von uns gefertigten, gesicherten Screenshot hier ein.

HD Ambi und Schwester b.DK news

HD Ambi und Schwester b.DK news

Wem sollte denn eine solche Darstellung einen Nutzen bringen?
Wurde man dazu gefragt, bevor derartiges veröffentlicht wird? Ein unbedarfter Leser wird das annehmen wollen!

Wie soll das denn auf den an der Rasse Interessierten wirken? Ist diesem im Regelfall die Möglichkeit gegeben, in die „eventuell“ vorliegenden, fachlich versierten Befunde vor Ort Einsicht zu nehmen?

Wundert sich bei solchen Praktiken noch jemand darüber, dass es bei der Rasse Do Khyi wieder und wieder schwer an Hüftgelenkdysplasie erkrankte Nachkommen gibt? Ist eine Auslese auf Gesundheit an einigen Anlaufstellen bei derartigen Zuchtversprechen darüber hinaus überhaupt zu erwarten?

Gibt es eine medizinische Möglichkeit, jung zur Zucht eingesetzte Zuchthunde noch vor dem Ausbrechen einer Erkrankung vorbeugend auf eben diese Erkrankung zu untersuchen? Warum wird derartiges von der Schilddrüse des Do Khyi behauptet?

Sind jährlich wiederholende Vorbeugeuntersuchungen bei den Zuchthunden bis ins Alter überhaupt vorgesehen in einer Zuchtordnung? Können Sie als Interessent eine Zuchtordnung – einsehbar – überhaupt entdecken?

Werden Sie wirklich aufgeklärt durch werbetechnisch genannte und angepriesene Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen?
Wer prüft denn das, was da im WWW geschrieben steht?

Es ist für jeden wichtig, alle Zuchtversprechen immer kritisch zu hinterfragen! Züchterische Erfahrung, welche in verborgene Erbgänge hinein blicken kann… ?? (!)

Wir alle haben bei vielen Produkten gelernt, Werbeaussagen von Firmen durch kritisches Hinterfragen und Einfordern auch durchzusetzen!

Was ist dann mit werbewirksamen Aussagen über Do Khyi Zucht und Welpen im Internet?
Sind aus diesem Grund manche Webseiten und Textausführungen aus dem WWW „verschwunden“?

Erfahrung in der Zucht, die im hohen Prozentsatz, angesichts verdeckter Erbgänge, nur gesunde Do Khyi schafft…..

Wird solches zum Do Khyi versprochen, sollte man den zu lesenden Text im WWW, auf Hundeforen und Internetseiten, auf deren Vermarktung und Marktstrategien hinterfragen!

© http://www.tibimaxe.de

Nachgetragen am 04.05.09  17,51h

Wir möchten nicht zu Unklarheiten beitragen. Deshalb dieser bildliche Nachtrag.

Die Röntgenaufnahme für das Einsenden bei zwei verschiedenen Auswertungsstellen wurde am selben Tag angefertigt!

Also ein Mal Röntgentermin für unser Mädel und zwei verschiedene Vereins-Auswertungsstellen. Einmal beim die Rasse betreuenden Verein beim VDH, einmal bei der verbandsfreien Konkurrenz, welche sich für die Rasse verwenden möchte.

Dieses ist das Formular mit HD-A (HD frei) Bewertung !

HD-Auswertung Datum Anfertigung Aufnahme

HD-Auswertung Datum Anfertigung Aufnahme

Dieses ist das das Formular mit HD-C (leichte HD) Bewertung!

HDAuswertungFormularVDHFertigungsdatum

HDAuswertungFormularVDHFertigungsdatum

Gerne stellen wir auch weitere Formulare zwecks deutlichem Erkennen worum es hier geht zur Verfügung!

Nachtrag… 13.05.09

Warum ich hier erscheine?
Vielleicht ist mir ja vertraglich ein wirklich umwerfendes Mädel, welches ich geholfen habe aufzuziehen „versprochen“ worden? Ob deswegen…..  ??  Nein, diesen Gedanken denken wir nicht zu Ende…

Do Khyi Tibimaxe alias Maxe am 05-Mai-09

Do Khyi Tibimaxe alias Maxe am 05-Mai-09

©  http://www.tibimaxe.de


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Ist eigentlich ein Do-Khyi Welpenabnehmer gut beraten wenn er sich eine Laboruntersuchung der Schilddrüsenwerte von Do-Khyi Elterntieren vorlegen lässt?
So oder so ähnlich haben wir das in einigen *Verkaufsanzeigen* als eine Art Empfehlung gefunden…

Für sehr viele Hunderassen und auch deren Mischlingshunde ist die Unterfunktion der Schilddrüse in den medizinischen Fachbüchern ja eigentlich als eine Erkrankung des Hundes im Alter zu finden.
Bei manchen Do-Khyi kann es aber vorkommen, dass die Schilddrüse bereits im frühen Alter meist ab oder mit der Pubertät ihre Funktion verringert. Es entwickelt sich eine Schilddrüsenunterfunktion, auch Hypothyreose genannt.

Kann jeder Hundehalter, oder der welcher Do-Khyi Halter werden möchte, etwas mit dem Begriff Hypothyreose anfangen?

Es ist schon möglich, dass der eine oder andere Züchter, bevor er mit einem Do-Khyi einen Wurf Welpen züchtet, und sich dazu einen Zuchtpartner wählt, auf eine vorliegende Untersuchung der Schilddrüse achtet. Manch anderer Züchter schenkt dieser Tatsache in der Rasse, dass eine Unterfunktion der Schilddrüse schon in jungen Jahren vorliegen kann, eher weniger Beachtung…

Ist nun aber eine (1) Schilddrüsenuntersuchung in einem Labor tatsächlich eine Gewähr, so wie es beim Lesen im WWW verstanden werden kann, dass Do-Khyi Welpen aus untersuchten Eltern dann eher keine Unterfunktion der Schilddrüse bekommen?

Können nicht auch Do-Khyi Eltern die eine noch normal funktionierende Schilddrüse haben, dann später Nachkommen mit Unterfunktion der Schilddrüse ab der Pubertät bekommen?

Wir fragen einfach:
Warum wird der Fachbegriff für diese Krankheit, welche für betroffene Hunde lebenslänglich Geld kostende Medikamente bedeutet – Hypothyreose – einfach so, ohne verständliche Erklärung auf entsprechenden Seiten ins WWW gestellt?
Natürlich fehlt dabei nicht der Hinweis auf genetisch gesunde Eltern.
Weil Untersuchungsbefunde einer einzigen Laboruntersuchung auf Hypothyreose den Nachweis der *vollkommenen genetischen Gesundheit* von Do-Khyi Zuchthunden erklären sollen… (?)

Was genau sagt ein Laborbefund zu den Schilddrüsenwerten eines Hundes aus?
Zur Erklärung geben wir den Hinweis darauf, dass die Schilddrüse als eine Art Hormon gebende Drüse sehr viele lebenswichtige Funktionen im Stoffhaushalt und bei der Arbeit und Abstimmung der Organe steuert!
Ein an der Schilddrüse erkrankter Hund fühlt sich miserabel krank. Fehlt die Behandlung der Ursache, also der Schilddrüse, leiden darunter Organe und es können verschiedene schwere Erkrankungen entstehen, welche später irreparabel sind!

Das Heimtückische an der Schilddrüsenunterfunktion ist, dass diese schleichend und erst heimlich verläuft, oft werden andere Organe vermutet, bei den ersten Krankheitsanzeichen, welche keinen Befund zeigen müssen. Erst spät zeigen sich eindeutige klinische Anzeichen für eine Hypothyreose.

Bei nicht wenigen Do-Khyi wird die Hypothyreose erst dann erkannt und behandelt wenn diese zwei, drei oder vier Jahre alt sind…(!)

Nun kann es aber passieren, dass bei einem mittleren Durchschnittsalter von ca. 15 – 20 Monaten für den ersten Zuchteinsatz eines Do-Khyi, bei einer Laboranalyse, noch gar keine deutliche Unterfunktion der Schilddrüse zu erkennen ist. Klinische Anzeichen werden oft erst bis zum dritten oder vierten Lebensjahr entwickelt. Erkrankungsanzeichen werden oft erst dann erkannt.
Sind die Chancen der Welpen, gesünder an der Schilddrüse zu sein, dann deshalb höher als bei anderen Hunden, weil ein noch guter Laborbefund der Do-Khyi – Zuchteltern vorliegt, als diese 18 Monate alt waren?

Beschäftigen Sie sich also erst mit dieser Erkrankung beim Hund bevor Sie sich mit einigen nett präsentierten Fachbegriffen in Sicherheit *fühlen lassen*…(!)

Achten Sie auf das Ausfertigungsdatum einer Laboranalyse! Die Untersuchung sollte niemals älter als 6 Monate vor einem Zuchteinsatz sein aber auch nicht zu dicht an der Fortpflanzungsphase liegen!
Ist der Hund auf der Laborauswertung *identifiziert*? Verwechslungssicher?? Wird nur sein Rufname aufgeführt können Sie das getrost vergessen. Zur Identifikation ist die Zuchtbuchnummer und die Chipnummer erforderlich…

Ist ein vorgelegter Laborbefund für eine Schilddrüsenfunktion dann überhaupt eine Art Gütesiegel?
Reicht das wirklich aus, wenn der T4 bei 1,4 liegt? Wissen Sie etwas mit dieser Zahl anzufangen?
Was sind denn die anderen Werte auf dieser Laboranalyse? Der TSH und (f)T4/T3?

Weshalb untersucht man drei Werte und was sollen diese Werte aussagen?
Fehlt der (f)T4/T3 auf dem Laborbefund? Einen solchen Laborbefund können Sie sofort vergessen – er hat keinen Aussagewert! Auch nicht für einen Züchter, selbst wenn dieser es genau wissen wollte!
Was sind das also für Auswertungskriterien nach welchen mancher züchtet?

Möchte man in der Praxis eines Tierarztes genau wissen ob eine tatsächliche Unterfunktion vorliegt (bei zu niedrigem T4, bei gleichzeitig zu niedrigem (f)T4) müsste man einen Stimulationstest, bei dem Schilddrüsenhormon gegeben wird, durchführen und nach einigen Stunden erneut die Werte untersuchen… Eine Schilddrüse ist keine Hormoneinspritzmaschine… mit immer festen Konstanten!

Gibt es nicht auch Schwankungen über das Jahr? Es gibt Zeiten in Jahresablauf des Organismus, zum Beispiel die Fortpflanzungszeit in welchen Hunde deutlich erhöhte Schilddrüsenwerte, bei ein und demselben Hund, aufweisen können …
Ist dann ein Laborbefund in dieser Zeit überhaupt aussagekräftig über die Eignung eines Do-Khyi zur Zucht?
Überhaupt aussagekräftig für eine übergeordnete Zuchtkontrolle?

Sie sehen auch viele Möglichkeiten, wenn man es weiß, zu einigermaßen guten Schilddrüsenwerten über das Jahr zu kommen….(?)
Nein wir nehmen ausdrücklich nicht an, dass solches mehr als ein Versehen sein könnte…(!)

Sicher versteht es sich von selbst für einen mit Verantwortungsgefühl, Herz und Verstand arbeitenden Züchter mit einem Do Khyi – welcher bereits mit 12 Monaten eine klinisch deutlich feststellbare Unterfunktion der Schilddrüse haben sollte – nicht zu züchten…(!)

Was aber ist mit den anderen Do-Khyi, welche mit 2 Jahren schon in der Zucht waren und mit dem 3.Lebensjahr eine deutliche und behandlungsbedürftige Hypothyreose entwickeln…(?)

Natürlich muss für solche Hunde eine dauerhafte Therapie eingeleitet werden um gesundheitliche Schäden auf Dauer zu vermeiden. Der Hund wird eingestellt auf Schilddrüsenhormone. Die Einstellung wird in gewissen Abständen kontrolliert. Nach Einnahme der Schilddrüsenhormone muss der T4, der TSH und der (f)T4/T3 Wert auf dem immer wieder zur Kontrolle angefertigten Schilddrüsenprofil des Hundes im Normbereich liegen!

Praktisch nach dem Laborbefund ► eine gesunde Schilddrüse!
Natürlich nehmen wir an, dass alle die Ihnen Untersuchungsbefunde vorlegen ehrliche Hundezüchter sind!

Sicher – dass Sie sich nichts vormachen lassen?
Werden Ihnen Untersuchungen auf Erkrankungen beim Do-Khyi versprochen sollten Sie immer eine fachlich versierte Auswertung bei tiermedizinischen Spezialisten für den jeweiligen Fachbereich (hier Innere Medizin, Stoffwechsel) finden. Solches geht nicht – für eine nachprüfbare Zuchtauslese – ohne eine übergeordnete Auswertungsstelle!

Sicher ist jedenfalls, dass in Laufe seines Lebens jeder Do-Khyi beim leisesten, klinischen Verdacht auf eine Unterfunktion auf seine Schilddrüsenfunktion überprüft werden sollte! Etliche von ihnen werden im Laufe ihres Lebens eine Unterfunktion entwickeln…

Sicher wird jeder Do-Khyi – Züchter versuchen keine Nachkommen mit einer früh beginnenden Hypothyreose zu züchten. Eine Vorsorgeuntersuchung, jedenfalls für die Do-Khyi – Zuchttiere, ist bis heute nicht so einfach möglich…(!)
► Sie sollten sich, über Beweggründe solches druckreif im WWW anzupreisen, Gedanken machen…(!)

Es wäre möglich eine Untersuchung der Schilddrüse aller Zuchttiere beim Do-Khyi einzuführen. Allerdings müsste dabei zu 100% sicher und überprüfbar die Gabe von Schilddrüsenhormon ausgeschlossen werden. Vor einer Blutentnahme zum Schilddrüsenprofil…

Das würde bedeuten, dass der betreffende Do-Khyi an einer Tiermedizinischen Universität stationär für mindestens drei Tage aufgenommen wird – fern von jedem Besitzer und Halter – um kontrollierbar unbeeinflusst (!) eine Blutprobe ins Labor für einen Schilddrüsentest zu geben….
Einen Stimulationstest könnte man im Bedarfsfall auch gleich veranlassen….

Natürlich würde dieses Verfahren erhöhte Kosten für den Züchter von hochpreislichen Do-Khyi – Welpen bedeuten. Trennungsschmerz über ein paar Tage bei Hund und Halter. Möglich, dass dies in Zukunft bedeuten könnte, dass noch weniger Do-Khyi zuchttauglich gemeldet und der Zucht zur Verfügung gestellt werden. Weil Halter das ihren Do-Khyi nicht zumuten wollen…

Eine Untersuchung auf Hypothyreose wie derzeit in Verkaufsanzeigen und –Texten angepriesen, quasi *als rechtlich verbindliche Vorsorge, als eine Art Sicherheit und Gütesiegel* können Sie getrost vergessen…

Zum Schluss:
Quelle: Wachtel, H. *Hundezucht 2000* 1997
… „ darunter gilt die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) in USA heute schon als wichtigere Erbkrankheit als HD! Der Grund dafür mag auch darin liegen, dass Züchter betroffene Tiere einfach durch Gaben von Schilddrüsenhormon *zuchtfähig* machten und mit ihnen züchteten…
Auch Verhaltensstörungen, wie besonders Scheu, aber auch Aggressivität und Hyperaktivität können durch diese Krankheit bedingt sein…
Die Ursache für dieses Leiden kann allerdings auch eine Krankheit oder ein Medikament sein… Sie kommt in allen Rassen vor, *bevorzugt* jedoch große wie Golden Retriever, Irish Setter und Deutsche Doggen… Bei Scotch Terriern und Deerhounds wurde eine rezessive Vererbung nachgewiesen, die nicht ein Geschlechtshormon betrifft, also ein autosomaler Erbgang. Dies muss auf andere Rassen nicht zutreffen, denn Erbdefekte werden in verschiedenen Rassen oft durch ganz verschiedene Gene verursacht. Diese Krankheit kann wenigstens durch geeignete Behandlung – lebenslange Zufuhr von Schilddrüsenhormon – günstig beeinflusst werden…“

Wir vermissen aber, neben einschlägigem Marketing für die Rasse und für Rassewelpen, verantwortliche Aufklärung und Erklärung dieser nicht mehr seltenen Erkrankung bei Rassehunden für betroffene Hunde und deren Halter. Zum Glück wurde inzwischen von Pharmazie-Seite reagiert und ein genau für den, vom Menschen unterschiedlichen Stoffwechsel des Hundes, ein spezielles Schilddrüsenmedikament entwickelt. Diese Entwicklung mag helfen die früheren Pannen bei der Behandlung, in der Dosierung des Hormons, zu verhindern… (insofern stimmt der Link betreffend der Dosierung von L-Thyroxin nicht mehr!)
Diese Entwicklung weist aber deutlich auf die für Medikamente und deren Neuentwicklung erforderliche Wirtschaftlichkeit hin (!) Sie zeigt die Durchdringung und Häufigkeit der Schilddrüsen-Unterfunktion bei vielen Rassehunden und deren Mischungen.
Der Do-Khyi ist davon nicht ausgenommen!

© http://www.tibimaxe.de

Legende:
Willemse,T., Dermatologie Hund und Katze
Paterson,S., Hauterkrankungen des Hundes
Kraft, W., Geriatrie bei Hund und Katze

Appellieren Sie mit!
in Anlage zum Dortmunder Appell finden Sie hier die Links zu dem von BBC ausgestrahlten Film Pedigree dogs… Diese Dokumentation – nach deren Ausstrahlung der Britische Kennel Club seine Statuten, wie im Dortmunder Appell beschrieben, geändert hat – wurde in der Schweiz beim Sender SF1 zweimal in deutscher Übersetzung gezeigt und kann dort sicher als Mitschnitt erworben werden.

Pedigree dogs Part 1

Pedigree dogs Part 2

Pedigree dogs Part 3

Pedigree dogs Part 4

Pedigree dogs Part 5

Pedigree dogs Part 6

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Wer sich in der virtuellen Welt über den Do-Khyi informiert wird schnell auf die besondere Verwendung der Importe oder von Importhunden durch manche Seiten hingewiesen. Ob nun auf Rassebeschreibungen oder in Verkaufsanzeigen, Hundeforen oder Züchterseiten – auf einigen davon wird auf die außergewöhnliche Bemühung in einer Zucht mit dem Vermerk auf Importe hingewiesen.

Das liest sich, speziell für einen Unbedarften, wie eine Art Gütezeichen.

Wir fragen also: Ist es wirklich realistisch an einen, insbesondere für die Rasse, heil bringenden  Einfluss durch den Zuchteinsatz von Importhunden zu glauben? Wie können dann andere Rassen ganz ohne Importe gezüchtet werden? Und – sind die Do-Khyi damit im Vergleich gesünder?

Sind Ursachen für den Einsatz von importierten Hunden aus den Ursprungsländern der Rasse nicht eventuell auch andere, welche man nicht so offen nennen möchte?

Was ist von Aussagen zu halten, dass nur Importe mit Tibetischer Abstammung die besseren Importe wären? Sind andere Importe, wie der Eindruck entsteht, eher eine problematische Einführung in die Rasse gewesen? Kann und darf man das, im positiven Sinn für die Rasse angemerkt, so differenzieren und aus ungeteilter eigener Sicht für die gesamte Zucht der Rasse Do-Khyi betrachten?

Sind wirklich die Importe der Einen ein Garant für Gesundheit und hervorragendes Wesen und die anderen Importe, der Anderen, weniger? So wie wir das im WWW geschrieben finden können…(?)
Weshalb werden Do-Khyi, die keine Importe sind, nicht im gleichen Sinn erwähnt?

Wir fragen nach: Was ist dran an solchen Darstellungen im Internet für Leser, die Information suchen? Was ist in der Rasse Do-Khyi wirklich so wichtig im Bezug auf Importhunde?

Eigentlich ist ja gerade die Rasse Do-Khyi erst vor Kurzem, jeder einzelne Rassevertreter, aus ursprünglichen Importen entstanden (!)
… aus Importhunden Mitte der 1970er Jahre welche aus Nepal, Nordindien und Bhutan, also von der Südseite des Himalaya stammten.
Die Zuchtgeschichte des Do-Khyi ist also im Gesamten  eine Importgeschichte!

Während in den USA ab 1976 mit vier Do-Khyi – Importen aus Nepal die Zucht begann, welche kurz darauf um einen fünften Import aus einer östlicher liegenden Grenzregion aufgestockt wurde – standen  in Europa immerhin für den Beginn der Zucht acht Importe aus Nordindien und vier Importe aus Nepal  zur Verfügung.
Drei weitere Importe kamen aus den Vereinigten Staaten welche bereits Nachkommen des Zuchtbeginns in Amerika waren. Nur einer davon, eine Hündin, sollte über ihren Sohn mit eines der wichtigsten Gründertiere der europäischen Do-Khyi – Zucht werden.

Samdup mit Besitzer Alain Delon

Samdup mit Besitzer Alain Delon


Insgesamt standen in Europa also 15 Importhunde als Gründertiere zur Verfügung!
Waren diese nicht so sehr geeignet, wie uns mancher heutige Beitrag im Internet glauben lassen möchte? In der ersten *Pionierzeit*, zum Zuchtbeginn der Rasse, ging es um andere Werte als um die der bereits lange gezüchteten Rassen.
Der Do-Khyi musste erst *salonfähig* werden. Das Ziel war die Anerkennung als Rasse, der Gründertiere und deren Nachkommen.

Doch warum wurden nicht alle 15 Importe für den Zuchtaufbau der Rasse Do-Khyi in das Zuchtgeschehen genommen?

Früh schon bei Zuchtbeginn setzten, wie heute, Diskussionen ein. Über den korrekten Typ und korrektes Aussehen der Importhunde, je nach deren Herkunftsländern. Oft waren sie klein und entsprachen speziell in Größe und Masse nicht dem vorliegenden Standard, wie dieser Anfang des 19. Jh. in England festgeschrieben wurde.

Es kam zur getrennten und isolierten Zucht in den ersten Tagen.
In den USA getrennt nach Ost- und Westküste. In Europa getrennt nach Typ und Herkunft der jeweiligen Hunde. So wurden einige der *Urimporte*  sehr gehäuft und andere eher selten für den Rasseaufbau des Do-Khyi verwendet. Einige der ersten Importhunde wurden leider völlig aus der Zucht zurückgezogen.
So begann die Zucht in Europa hauptsächlich mit wenigen indischen Importen, wovon drei wiederum Geschwister waren.

Die Folgen des engen Rasseaufbaus haben die Züchter hüben wie drüben früh erfahren. Durch diese ersten Erfahrungen kurz nach Beginn der Do-Khyi – Zucht, war die Einsicht in die dringende Notwendigkeit entstanden die Rasse, unter Einbeziehung von weiteren Importen, in erweiterter Ahnen-Vielfalt weiter aufzubauen.
Es setzten zeitig Bemühungen ein Do-Khyi Nachkommen, durch rege Importtätigkeit, über den Ozean auszutauschen. Zu gleicher Zeit begannen die Bemühungen weitere, ursprüngliche Do-Khyi, aus den Ursprungsländern zu importieren und in die bestehende Zucht einzuführen.

Fast in jedem Zuchtbuch der frühen 1980er bis in die späten 1990er Jahre kann man noch weitere Import – Do-Khyi  aus den Ursprungsländern finden.
Als eine Einengung und Erschwernis sollte sich herausstellen, dass bereits die ersten, für den Zuchtbeginn importierten Gründertiere, sogar häufiger in ihrem Ursprungsländern nach westlicher Zuchtmethodik für den *Westen* vorgezüchtet waren.
Nicht selten durch Abgesandte welche in den Ländern des Himalaya als Entwicklungshelfer, Handelsmitarbeiter, medizinisches Personal oder ähnliches einige Zeit gelebt hatten.

Das bedeutet: Die Gründertiere im Westen und die später importierten Do-Khyi waren häufig miteinander verwandt. Diese Importhunde konnten keinen wirklichen Grundstock für eine Ausweitung des züchterischen Flaschenhalses bilden.
Damit deutet sich klar an, dass schon damals im Typ unverfälschte und mit anderen Rassen nicht verkreuzte Do-Khyi für den Import in den Westen nur sehr schwer zu finden waren!

Der von damals bis heute in der Zucht zu betrachtende Drang, nach immer weiteren, ursprünglichen Importen aus den Heimatländern, ist immer noch der Notwendigkeit durch den engen Aufbau der Rasse in der Zucht geschuldet Es ist in diesen cirka 30 Jahren (!) nicht gelungen oder versucht worden, aus den vielen nachträglich importierten Tieren, eine oder mehrere selbständige Blutlinien für die Do-Khyi – Zucht aufzubauen welche für die Rasse selbst eine dauerhafte Ausweitung der genetischen Enge hätte bedeuten können.

Wir fragen warum:
Waren wirklich die ersten Importe, wie im WWW zu entdecken; eher alle nicht geeignet, nicht gesund, nicht gut genug im Wesen, in der Vererbung?
Es ist vielmehr anzunehmen, dass die an den Zuchtbeginn anschließend sehr enge Zucht die Schwachpunkte bei allen Lebewesen, das Fehlen von *genetisch vollkommener Gesundheit* eher schonungslos offen legte!

Gibt es überhaupt nur Chancen durch Zucht mit ursprünglichen Importen oder gibt es nicht auch Risiken, welche nicht für alle Importe und deren Zuchteinführung im WWW erwähnt werden?

Inzwischen ist  der Eindruck entstanden, dass in der Zucht mit Importen generell nur Chancen sind. Ist dieser Eindruck, wie dargestellt, wirklich der Realität entsprechend?

Halten wir fest: Die Zucht mit Importhunden – ursprünglichen, nicht vorgezüchteten, welche noch alle Ahnen führen, ist nicht für einige ein Gütezeichen, sondern immer schon für alle eine Notwendigkeit gewesen!
Eine Notwendigkeit, schon früh erkannt, um deren Beachtung sich viele bemüht haben. Es ist also keine Erfindung von einigen wenigen, welche um ihrer Sache willen vielleicht einen Effekt erkannt haben wollen…

Das offen ausgesprochene Abgrenzen von Importhunden, nach Herkunft, Typ und leider nicht überprüfbarem Verhaltensmuster, wie es immer noch von Beginn der Zucht bis heute vorgetragen wird, ist in der Vergangenheit für den Aufbau insbesondere der Rasse nicht förderlich gewesen. Es wirkt bis heute erschwerend den engen Flaschenhals der Do-Khyi – Zucht auszuweiten.
Bei jeder Einkreuzung blutsfremder, ursprünglicher Arbeitshunde in unsere westliche, nach Ausstellungen selektierende Zucht, welche zudem enge Verwandtschaftsbeziehungen hat, ist eine Veränderung in Aussehen und Typ, sowie der arbeitenden Verhaltensmuster als ein *Risiko* (?) fest einzuplanen!

Sind  Importe direkt aus Tibet, wie der Eindruck entsteht wenn man manche Beiträge im WWW liest, von ihrer Erblichkeit her gesünder und in ihren Eigenschaften als Arbeitshund umgänglicher als solche die aus Nepal oder Nordindien stammen? Sind diese noch *unvermischter*  geblieben mit anderen, westlichen Hunderassen?

Kamen nicht mit den 1960er Jahren amerikanische, englische und holländische Staatsangehörige nach Nepal und Bhutan oder Nordindien, welche eigene, westliche Hunderassen mitbrachten?

Sind nicht in Tibet ab 1960 verstärkt Chinesen direkt und geplant eingewandert, so dass in Tibet die tibetische und ursprüngliche Bevölkerung eine Randgruppe wurde?  Auch diese Einwanderer, die bis heute in unvorstellbarer Zahl ankamen, haben ihre eigenen Hunde mitgebracht. Mit jedem Jahr ab 1960 schwanden die Chancen, dass überhaupt noch völlig unvermischte Do-Khyi – Importe zu erhalten wären!

Schon der Beginn der Do-Khyi – Zucht in den Ursprungsländern der Hunde für die ersten Import-Gründertiere des Westens weist auf diesen Engpass hin!

Neben der Chance, durch den Zuchteinsatz von Importen für eine größere Vielfalt an Ahnen um der zu engen Verwandtschaftszucht samt der Nebenwirkungen zu entfliehen, bringen Importe auch unbekannte Risiken. Das liegt in der Natur der Sache und jeder sollte das realistisch betrachten!

Es ist schwierig, wenn nicht sogar unmöglich, die durch den Zuchtbeginn fehlenden Ahnen wieder in die Rasse zu bekommen. Bis heute war der Einsatz von Importhunden leider eher ein Instrument einzelner Züchter. Kein nach der Art von Zoologen geplanter Aufbau einer stabilen Rasse, um diese zu erhalten.

Nun sind wir also bei den Risiken, neben der so dringenden Chance und Hoffnung für mehr Ahnenvielfalt, um die Rassegesundheit des Do-Khyi zu erhalten und um das neue Auftauchen von Krankheiten zu verhindern.

Veränderung von Typ, Aussehen und Rasse:
Unbekannt, bei jedem ursprünglichen Import, ist die Vermischung welche über lange Zeitläufe schon statt gefunden haben kann. Für jeden, der für die Zucht heute importiert oder früher importiert hat, ist der Import – Do-Khyi immer auch über seine Nachkommen eine Überraschung.

Züchter, welche mit ursprünglichen Importen auf diese eng verwandten europäischen und amerikanischen Zuchttiere in der Zucht arbeiten müssen, nehmen immer einen Verlust ihres gewohnten Rassetyps hin. Der bisher, durch die Bevorzugung einiger weniger Gründertiere,  erreichte Rassetyp kann sich bei Zuführung völlig fremden Blutes durch den Import im Aussehen verändern!
Oft wird dem begegnet, dass gleich nach der Auszüchtung wieder eng in die vorliegende Familie gezüchtet wird. Dies sorgt dafür, dass Vitalitätsgewinn durch höhere Ahnenvielfalt sofort wieder verloren geht. Die Suche nach dem nächsten Import beginnt!
Nun stellt sich die Frage woher diese immer wieder vielen benötigten Importe denn kommen sollen?

Veränderung im Verhalten durch Rückschlag auf ursprüngliche Wesens- und Arbeitseigenschaften:
Es muss auch mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass sich Wesen und Verhalten, durch Einsatz eines Importtieres, wieder etwas ursprünglicher, in Richtung eines an der Herde im Ursprungsland arbeitenden Hundes entwickeln können. Derartige Nachzuchten gehören in die kundigen Hände verantwortungsvoller Halter, welche in der Lage sind solche Do-Khyi auch entsprechend zu halten, erziehen und auszulasten!

Durch enge Zucht und Auslese dürften sich die heutigen Nachkommen der ersten Gründertiere schon weit von den ursprünglichen Arbeits- und Verhaltenseigenschaften entfernt haben. Durch die fortlaufende Zucht mit Importhunden in der Rassegeschichte sind Do-Khyi, gerade deshalb, aber auch heute noch individuell sehr unterschiedlich in ihren Anforderungen welche sie stellen.
Die unterschiedlichsten Wesens- und Verhaltensbeschreibungen sprechen eine deutliche Sprache!
Veränderungen der Eigenschaften durch unbekannte, rassefremde Einflussnahme aufgrund eventueller Verkreuzungen können hier ebenfalls eine Rolle spielen!

Gesundheitliche Wagnisse durch weniger Kontrollmöglichkeiten:
Nicht selten fehlen bei ursprünglichen Importen, aber auch aus weltweiten Zuchten, die Möglichkeit von Einsichtnahme in Nachweise über lückenlose Gesundheitsdaten der Eltern und Ahnen des Hundes. Nur in sehr wenigen Ländern auf der Erde werden, wie zum Beispiel in Deutschland, umfassend Vorsorgeuntersuchungen auf bekannte Erkrankungen durchgeführt. Es bleibt auch für einen langjährig erfahrenen Züchter nur der Blick auf die sichtbare und überprüfbare Gesundheit dieses einen Importtieres.

Die Aufzucht eines für die Zucht importierten Welpen ist also mit einem Risiko verbunden ob der Hund überhaupt je zuchttauglich werden kann, und wenn, was genau er gesundheitlich gesehen, in dieser und jener Kombination in der Zucht an seine Nachkommen weiter geben wird…
Für die Beurteilung reicht es nicht aus einen Wurf mit fünf  bis zehn Nachkommen zu betrachten.
Lückenhafte Nachzuchtbetrachtungen sind bis heute leider nicht sicher auszuschließen.

Für die Zucht ist also der Einsatz von Importhunden, um die dringende Erweiterung der Zuchtbasis zu erreichen, auch mit Risiken verbunden, welche kein Züchter schon vor einer Wurfplanung erkennen und benennen kann.

Kein Leser im WWW sollte sich aufgrund der im Angebot befindlichen einseitigen Darstellungen einer Illusion hingeben und kein verantwortungsvoller Züchter wird Illusionen dieser Art unterstützen.
Umso wichtiger ist das Wissen und die Aufklärung über das ursprüngliche Wesen und Verhalten der Rassevertreter mit allen ihren Eigenschaften, auch im Arbeitsverhalten, beim Halter und für den Halter und bei dem, der Halter werden möchte.
Wichtig für den Do-Khyi sind Halter welche sich aufgeklärt und verantwortungsvoll um diese – ihre-  Rasse bemühen!

Überarbeitet am 23.07.09
… Importe aus Taiwan und China im Teil II

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Do-Khyi – Die moderne Legendenbildung

Sie interessieren sich für einen Do Khyi?

Sicher werden Sie sich versuchen im WWW zu informieren.

– in Ermangelung an deutschsprachigen Büchern über die Rasse die einzig scheinende, endlose Informationsquelle, welche auch gleich Kontakte vermitteln kann – und will.

Schon die Suchbegriffe zeigen ein Dilemma: Do Khyi, Dokhyi oder Do-Khyi. Aber auch Tibetdogge, Tibet Dogge oder Tibet-Dogge. Weiter führt die Suche dann über die Begriffe: Tibet-Mastiff, in allen Schreibweisen oder auch Tibetanischer Mastiff, Tibetischer Hirtenhund.

Um vollends Verwirrung zu verursachen, kann der Interessierte auch vom „Tsang Khyi“ und vom „Lion-type“ und „Tiger-Type“ lesen.

Gibt es eine andere Hunderasse bei welcher so viele unterschiedliche Begriffe verwendet werden?

Wie sieht es aus mit den Informationen, welche wir über diese vielen Bezeichnungen finden. Sind das realistische Informationen, welche dem Hund, der Rasse und späteren Haltern dienen?

Sind Do Khyi tatsächlich „ruhige, familienfreundliche“ Hunde, wie man es in Anzeigentexten im WWW finden kann?

Ist der Do Khyi ein „sehr wachsamer Familienhund“? Was bedeutet das? Er ist „ausgeglichen und ruhig“ kann man lesen, „ausgestattet mit vielen guten Vorzügen und Eigenschaften“

Man findet aber auch, dass der Do Khyi „sehr wachsam ist und seine Umgebung auch wenn er schläft nicht aus den Augen lässt“.

„Eignet sich als Familien- und Wachhund“ und dann erfährt man, „dass sein Ausdruck auch darüber hinweg täuschen kann, dass ihm nichts entgeht“…

Wie stellt man sich das vor, wenn man derartige Informationen liest, über einen Hund?

Welchen Eindruck über den Do Khyi bekommt man vermittelt wenn man entdeckt, dass er eine „tiefe und schallende Stimme hat, die er nur benutzt wenn es nötig ist“? Man entdeckt auch noch, dass ein Do Khyi „draußen auf seine ihm eigene Art aktiv ist, aber im Haus ruhig“

Ist der Do Khyi eine wirkliche Alternative zu anderen Hunderassen, wie Labrador, Golden Retriever, Berner Sennenhund oder Neufundländer. Eine Alternative im Sinne von Wechseln. Bietet er sich alternativ dazu an?

Ist ein Labrador „sehr wachsam bei Dämmerung und Nacht, wird dann ab und zu –lästig- und könnte damit die Nachbarn stören“

Mit was denn?

Das sind viele Umschreibungen für ein Verhalten eines Herdenschutzhundes. Warum nennt man den Do Khyi und sein Verhalten nicht beim Namen?

Ein Do Khyi ist ein Herdenschutzhund. Diese sind für Kinder nur „bedingt“ geeignet und diese sind territorial veranlagt.

Das heißt ihre Haupteigenschaft, für welche sie in Tibet und den angrenzenden Staaten entstanden sind und gehalten wurden ist die „Eigenschaft des Wachens, des lautstarken Meldens von allem was ihnen fremd ist, nicht zur Gruppe gehört, welche der Hund kennt und dieses Verhalten verstärkt sich ab Einbruch der Dämmerung noch.“

Kurz: Ein Do Khyi auch Tibet Dogge oder Tibet Mastiff genannt – Bellt – und er bemerkt alles womit er nicht in seiner Welpen- und Jugendzeit vertraut gemacht wurde!

Wie es die Art der Herdenschutzhunde ist liegt er gerne an einem strategisch günstigen Platz, von welchem aus er alles in seinem Umfeld im Blick haben und überwachen kann.

Das kann auch ein Hügel sein. Nur, hat er etwas entdeckt – ist er ebenso schnell vor Ort, am hoffentlich vorhandenen stabilen und hohen, Zaun bellt weiter und wehrt…

Ruhig ist ein Do Khyi also nicht zu bezeichnen. Möglich, dass das eine hohe Duldsamkeit bezeichnet, eine hohe Reizschwelle, die diese Rasse unzweifelhaft auszeichnet, so wie alle Herdenschutzhunde.

Also doch für die Familie geeignet?

Duldet dieser Hund von Kindern alles, wie der Eindruck beim Informieren im WWW entstehen könnte?

Herdenschutzhunde sind für Familien mit Kindern „bedingt geeignet“; so wird das in der Fachlektüre, in vielen Büchern über Herdenschutzhunde, auch Hirtenhunde genannt beschrieben.

Warum bedingt?

Ein Herdenschutzhund und damit auch der Do Khyi ist loyal, vertraut nur mit seinen „innersten Familienmitgliedern“. Alles was für ihn fremd ist in der Familiengruppe, wird von ihm „geduldet“ aber nicht unbedingt bedingungslos akzeptiert und geliebt. Er rechnet zum Beispiel die Schwiegereltern nicht unbedingt mit zum inneren Bereich seiner Gruppe, nur weil er sie im Jahr ein paar Mal sieht.

Wollen Ihre Familienmitglieder einen Hund zum Spielen, wollen Ihre Kinder mit gleichaltrigen Kindern, welche zu Besuch kommen durch das Haus toben? Dafür ist ein Herdenschutzhund nur bedingt geeignet, schon aufgrund seiner Größe, seiner fehlenden Bereitschaft Ball- und Beutespiele auszuführen, für Raufspiele mit Kindern ist kein Hund geeignet.

Wie jeder andere Hund, muss auch ein Do Khyi und Kinder ständig beaufsichtigt werden. Ist Kinderbesuch im Haus, dann noch wesentlich aufmerksamer. Der Hund könnte bei Kinderstreitigkeiten zugunsten seines „inneren Rudelnachwuchses“ schlichtend bis erziehend dazwischen gehen. So muss man das sehen!

Für aufregende Kindergeburtstagsfeiern, Radtouren, Ausflüge mit Ziel, Badeaufenthalte und viele Familienaktivitäten welche Kinder benötigen ist ein Do Khyi nicht geeignet. Selbst Ball spielen kann man mit diesem Hundetyp vergessen.

Zweifelsohne aber ist der Do Khyi ein Hund, welcher immer mit enger, ständiger Anbindung an seine menschlichen Bezugspersonen (Begriff Familie?) leben sollte. Er ist also auch für eine ausschließliche Garten-/Grundstück- oder gar Zwingerhaltung, als Wachhund für gewerbliche Gelände ohne menschliche Aufsicht und Anbindung ungeeignet!

Er ist als Familienhund nur bedingt – und als ausschließlicher Wachhund – auch wenn manches was man im WWW so findet darauf vielleicht hindeutet – absolut nicht geeignet. Aber er wird Bellen!

YarlungTsangpo

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