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Archive for the ‘Do Khyi Zuechter’ Category

Das Thema Tierschutz, was Tiere empfinden und wie weit der Mensch bei Versuchen gehen kann, oder darf, kommt in den Schlagzeilen der renommierten Presse an: DIE ZEIT schreibt darin auch über die Rassehundezucht  http://www.zeit.divine.de//15/#top

Analog dazu, in gewisser Weise passend, ist der BBC Dokumetarfilm „Pedigree dogs exposed“ endlich auch in deutscher Sprachfassung online gegangen:   Do Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet


Die Links zu diesem erschütternden Dokument sind auch bei dem Petwatch Blog zu finden. Ebenso könnt Ihr Euch die Dokumentation auch über diese  Seite betrachten.

In etwa zeitgleich ist eine Dokumentation zur Do-Khyi – Zucht fertig geworden. In einem gewissen Sinn handelt es sich um dasselbe Thema, die Hundezucht und die Tätigkeiten von Züchtern.  In unserem Beitrag zu „pedigree dogs exposed“ in Deutsch haben wir es uns erlaubt zu diesem Thema eine kleine Vorankündigung zu machen… Do-Khyi: Hunde zu Tode gezüchtet

In der Zwischenzeit ist ein Einblick möglich auf die Grenzen in der Hundezucht. Hier bildet es speziell die Rasse Do-Khyi ab. Einzig und allein im Hinblick auf die Vorgänge das Auftreten einer Augenerkrankung:   http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/04/do-khyi-pra-ein-blick.html

In diesem Artikel wird das erste Mal ein genauer optischer Einblick in die Tätigkeit von möglichen „Aus – Zuchtversuchen“ gezeigt.  Die Grafik ist hier seperat mit optimalen Möglichkeiten der Vergrößerung noch einmal abzurufen.
Der letzte „offiziell gemeldete Fall von PRA beim Do-Khyi in Deutschland“ wurde für den Zeitraum September 98 bis März 1999 gemeldet.  Auf der Grafik unter J-666 DE zu finden…

Es gibt Grenzen, es gibt Glauben und Zweifel Es mag zutreffend sein:  Die Realität leistet Widerstand

Wie einige derer, – die es in der Hand haben reagieren, das zeigt ganz deutlich eine Art alte Wagenburg – Mentalität.
Da werden informelle, kritische Berichte umgedeutet,
in eine angebliche Kampagne gegen die Rasse und die Rassezucht an sich…
Dass allenfalls umfassende Offenheit und schonungslose Selbstanalyse der Rasse Do-Khyi und mancher anderen eine züchterische Zukunft zurück bringen könnten, das scheint aber nicht allen klar!

@ Tibimaxe

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Do Khyi:  Schwarzbuch Hund in der zweiten Auflage

Für Do-Khyi – Halter welche sich für die Situation des Hundes in unserer Gesellschaft interessieren haben wir hier eine Buchbesprechung mit Empfehlung ausgesprochen.  Inzwischen ist die erste erfolgreiche Auflage vergriffen und die zweite Auflage ist auf dem Markt der Hundefachbücher angekommen.

Es ist ein Standardwerk das in keinem Bücherschrank von Hundeliebhabern fehlen sollte!

Auch in der zweiten Auflage liest es sich für mich spannend wie ein Kriminalroman und gewährt Einblicke, für welche man sonst Jahrzehnte an Erfahrungen benötigt. Wissen wird weitergegeben und nicht vorenthalten. Mancher mag es im Inhalt für den Hund in der heutigen Gesellschaft erschreckend finden.
Aber es ist eher:   “ Realität leistet Widerstand. „

Wer Hunde liebt darf nicht mehr wegschauen. Die Aktion des Dortmunder Appell verhallt nicht mehr ungehört, wovon man sich auf dem neuesten Beitrag des Petwatch-Blog überzeugen kann.
Wer weiß es?  – Möglicherweise wird der Do-Khyi doch zu einem der Anschauungsmodelle der heutigen Hundezucht?

Dem Hund wird eine Chance gewährt in unserer Gesellschaft. Es werden unsere Stimmen für den Hund gehört. Es ist fünf vor zwölf für die Do-Khyi – Zucht und fünf vor zwölf für die Rassehundezucht.

Manche Einblicke mögen vielleicht erschreckend sein. Denkt immer daran die Hunde der Rasse, einer Rasse sind nicht der Auslöser, sondern sie verdienen eine Chance. Wer seine Rasse liebt sollte nicht mehr wegschauen, sondern diese Hunde der Rasse unterstützen!

Wer Hunde liebt, engagiert sich für Hunde!

@ Tibimaxe

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Es freut uns, dass unsere geschriebenen Artikel weiter getragen werden. Inzwischen haben wir eine interessierte Lesergemeinde, von überall aus der Welt der wirklichen Hundefreunde. Damit Beiträge leichter geteilt werden können haben wir in die Blogs eine „Share-Funktion“ für Twitter und Facebook eingebunden…    Hierzu ein Beispiel: http://twitter.com/luckylearn/statuses/10593962935 von inzwischen vielen.

Die einzelnen Artikel welche wir inzwischen geschrieben haben werden derzeit, nachdem diese sich alle in ihrem Informationsgehalt ergänzen (oder ergänzen werden), sinngemäß miteinander verbunden. So erhält der Leser in Zukunft einen umfassenden Informationsstand und einen zutreffenden Einblick. Damit ist es jedem neuen Leser möglich sich zu jedem Thema, wenn es interessiert, rundum zu informieren und auch die Zusammenhänge zu erfassen. Hier ist ein Beispiel dazu.

Tibet Dogge Blick und Erziehung...

Erziehung und Do Khyi Blick: Müssen wir wirklich schon einsteigen?

In der Zwischenzeit ist die Serie über die Besonderheiten in der Do-Khyi Welpenzeit und Welpenerziehung wieder ein klein wenig gewachsen. Diese Reihe wird fortgeführt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-welpen-how-to3.html

Insbesondere auch wenn es um die Rechte von Hundehaltern geht werden wir unsere Leser auf Besonderheiten hinweisen. Das Thema Gesundheit und Zucht beim Do-Khyi wurde um weiteres Wissen ergänzt:  http://dokhyimaxe.blogspot.com/2010/03/do-khyi-resuming-knowledge-pra.html

@ Tibimaxe

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Es ist fünf vor zwölf in der Rassehundezucht…

…so betitelt die Fachzeitschrift WUFF einen Beitrag von Dr. Hellmuth Wachtel. Es ist fünf vor zwölf – so findet der Interessierte, unter genau dieser Überschrift, seit längerem einen Beitrag im Internet welcher die Rassehundezucht mittels anonymisierter Do-Khyi Ahnentafeln bis weit über die 5. Generation zeigt…

Zufall?

Der Do-Khyi als ein Anschauungsmodell moderner Hundezucht. Dieser Text findet sich in dem Buch „Unsere Stimmen für den Hund

Der Artikel in der WUFF Ausgabe 03/10 erscheint in zwei Teilen. Er beschreibt im ersten Teil sehr schön das Problem im Zucht-System welches den heutigen Zustand der Rassehundezucht verantwortet und begleitet. Er geht auf die Selektionskriterien ein welche bestimmend sind für Rassehunde:

Aussehen alleiniger Selektionsfaktor (neben den wenigen reinen Gebrauchshunden); war und ist gerade beim Do-Khyi der Faktor für die heutige Situation.  Der Artikel geht auch ein auf die Möglichkeiten von genetischen Tests um mit diesen in absehbarer Zukunft eine wie der Autor sagt  „Flut von Erbkrankheiten“ beherrschen zu können…

Dabei sagt der Autor deutlich,  dass „dabei vergessen wird, dass immer neue Erbkrankheiten auftreten werden, wenn sich nichts Grundsätzliches in der Zucht ändert…

Auffallend, dass nicht nur mehr die Übertreibungen hin zu extremsten Übertreibungen (Qualzucht), sondern inzwischen auch die Erberkrankungen und die engste Linienzucht (Inzucht) in den einzelnen Rassen als eines der großen Probleme in der Rassehundezucht Erwähnung finden.

Den Artikel möchten wir jedem Do-Khyi – Liebhaber empfehlen. Der zweite Teil verspricht spannend zu werden!

@Tibimaxe.de

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Wie bereits im Beitrag Conversation und in der Weiterführung Do Khyi Basic knowledge Zuchtverein und zuletzt Do Khyi Basic Zuchtverein2 beschrieben achtet der Gesetzgeber genau darauf, dass der Zweck eines Zuchtvereines und dessen genaue Beschreibung einer Kontrolle durch die Mitglieder des Vereines unterliegt.

Beim eingetragenen Verein (e.V.) wird genau auf die Einhaltung der Gemeinnützigkeit, das Wirken für das Gemeinwohl im Sinn des Ehrenamtes geachtet. Auf der anderen Seite soll die Ausübung von Ehrenämtern zum Gemeinwohl durch den Gesetzgeber nicht unnötig erschwert werden…

Auf der anderen Seite wiederum möchte der Gesetzgeber das Ausüben von gewerblicher Tätigkeit, welche deutlich der Förderung von gewerblichen Einnahmen dient, aus dem Tätigkeitsfeld von eingetragenen Vereinen verbannen. Das ist oft eine Gradwanderung für Vereinsmitglieder und Vereinsvorstände welche Wissen erfordert…

Dass der Ruf und der Zweck eines eingetragenen Vereines seiner eingetragenen Tätigkeit entsprechen sollte konnte die Öffentlichkeit erst kürzlich beim Bekanntwerden des Vereinsfahrzeuges, – eines Bugatti PKW, im Namen eines Vereines zur Betreuung von Obdachlosen sehen…
Sicher ein krasses Beispiel. Die möglichen Fallen liegen oft in anderen „Kleinigkeiten“.

Es wird also auf die Ehrenamtlichkeit und die Selbstlosigkeit geachtet!

Eine Ehrenamtspauschale, gezahlt zum Beispiel an Vorstandsmitglieder muss in der Satzung verankert sein. Dieses wiederum unterliegt den Ausführungen der Einkommensteuergesetze…
Jede Tätigkeit ist bis ins kleinste Detail dem Finanzamt vorzuweisen und mit dem Verein abzurechnen. Wahrlich eine Aufgabe für einen Kassier eines Vereines. Wobei die Buchführungsbedingungen relativ einfach gehalten sind. Das Detail liegt bei den Nachweisen.

Ein gemeinnütziger Verein darf nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Interessen oder eigene wirtschaftliche Interessen seiner Mitglieder verfolgen…

Selbstlosigkeit setzt zusätzlich auch voraus, dass

° kein Mitglied aus den Mitteln des Vereins Zuwendungen erhält,
° der Verein keine Person durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig   hohe Vergütungen begünstigt,
°  das Vermögen des Vereins auch nach dessen Auflösung oder bei Wegfall des steuerbegünstigenden Zwecks nur für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwendet werden darf.

So achtet also das Finanzamt genau darauf ob die Mittel eines Vereines ausschließlich nur der Erfüllung des in der Satzung verankerten Zweckes, der als gemeinnützig anerkannt UND eingetragen wurde,  zugeführt werden.

Also ist empfehlenswert alle Aufwendungen in Form von Sitzungsgeldern, Aufwandsentschädigungen, Reisekosten und andere Vergütungen für konkrete Arbeitsleistungen genau über Belege nachzuweisen, abzurechnen und diese, im Fall von Pauschalen, genau in der Satzung zu formulieren.

Ebenfalls wird die Mittelverwendung aus Sponsoring, Spenden, wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, aus Zweckbetrieb, Mitgliedsbeiträge und Vermögensverwaltung in der Ausübung der ehrenamtlichen, in der Satzung definierten Tätigkeit, vom Finanzamt zeitnah gefordert.

Das bedeutet, dass Einnahmen, welche steuerbefreiend durch die ehrenamtliche Tätigkeit sind, auch bis spätestens zum Ende des folgenden Jahres für die Vereinszwecke eingesetzt werden.

Im dem Fall, dass eine Vereinsverwaltung diese Grundsätze nicht einhalten sollte, geht die Gemeinnützigkeit sehr schnell rückwirkend verloren. Das bedeutet dann eine rückwirkende Nachversteuerung aller getätigter Einnahmen.

Einnahmen können kleine Erlöse sein, welche auf Vereinsbasis im Kantinenbetrieb, durch Vekauf von Züchterplaketten oder ähnlichem, durch Meldegebühren, sonstige Gebühren, und Mitgliederbeiträge ohne entsprechend entstandene Aufwendungen zum Vereinszweck entstanden sind.

Im Fall der Begünstigung von einzelnen Personen durch zweckfremde Zuwendungen geht die Gemeinnützigkeit sofort verloren.

Ganz gleich ob zum Beispiel ein großer Fussballverein, oder ein kleiner Hundzuchtverein, so wird ersichtlich um welche Summen es sich in Einzelfällen handeln kann.

Die Kenntnisse und das Wissen der Zuständigen für das Kassenwesen und die Verwaltung, also den Vorstand sind also nicht unerheblich. Die Kenntnisse der Mitglieder eines Vereines dienen nach den grundlegenden Ausführungen im Vereinsrecht der Kontrolle.
Aus diesem Grund wird im Vereinsrecht generell auf das demokratische Prinzip und dessen Einhaltung genau geachtet!

Es werden also durch Hundezuchtvereine Fachschulungen, Ausstellungen, Zuchtprüfungen und Vereinstreffen für die Öffentlichkeitsarbeit durchgeführt, – welche für  alle deren Mitglieder preisbefreiend oder im Preis ermäßigt sind. Dieses wird aus den, auf den Zweck ausgerichteten Einnahmen finanziert. Ein Vermögen, außer sichernde Einlagen darf ein gemeinnütziger Verein also nicht bilden.

Ebenso darf sich ein Hundzuchtverein nicht als eine, lediglich die eigenen wirtschaftlichen Interessen der Mitglieder vertretende Interessengruppe verstehen. Also zum Beispiel nicht nur die Welpenvermittlung der einzelnen Mitglieder vertreten. Oder die Kostenbefreiung von medizinischen Aufwendungen der durch den Verein vertretenen Züchter. Im Regelfall bedeutet dies, dass ein eingetragener Hundezuchtverein auch in seinen Mitgliedern hauptsächlich aus Züchtern bestehen muss um die Begünstigung aller Mitglieder im Sinne von Gemeinwohl darzustellen!
Der Großteil der Mittel muss dem definierten Zweck eines Zuchtvereines in der Satzung zugute kommen.

Diese Kontrolle führen neben dem Amtsgericht, dem Finanzamt die Vereinsmitglieder nach deutlich einsehbarer Vorlage der ausgedruckten „Bilanz der Mittelverwendung- und Entstehung“ einmal jährlich durch Kassenprüfung und Kassenentlastung bei der Mitgliederversammlung durch.

Es ist also nicht so ohne weiteres möglich, zum Beispiel „Sportler in Notsituationen“ durch Spenden über eine Vereinskasse eines Fussballvereines zu unterstützen. Zu diesem Zweck ist es erforderlich einen speziell definierten Verein, zum Beispiel „Sportlernothilfe“ zu gründen.

@Tibimaxe.de

Verweise:
Vereinswelt Newsletter Recht

Wiki dpsg Verein Kassenfuehrung Geschaeftsberichte

Ehrenamt Verein Zweck fremde Taetigkeiten Steuern Recht
Hilfe Beratung Steuer Recht Verein Juraforum

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Beim Do-Khyi gehört Basiswissen dazu – auch zum Zuchtverein!

Do Khyi Maxes Blog. Informationen für Halter welche hier ohne Werbung und Verkaufsinteressen angeboten werden.  Sie sollen zeitnah sein und aktuell. Die Themen ansprechen welche für Do-Khyi – Halter wichtig sind.

Notwendig um Entscheidungen zu treffen ob man sich mit seinem Hund beteiligt – an dem Procedere rings um diese Hunderasse…

Tibetdogge Maxe März 2010

Was denn, der schöne Rundgang schon wieder zu Ende?

Nicht selten werden oder sind Do-Khyi – Halter Mitglieder eines Zuchtvereines. Nicht abwegig sondern Realität ist, dass man um einen Do-Khyi – Welpen käuflich erwerben zu „dürfen“ erst einmal manchem Rassezuchtverein für den Do-Khyi beitreten sollte…

Weil Liebe zu einem Welpen, zu einer Hunderasse blind machen kann geschieht das oft ohne sich einschlägig mit den Statuten dieses oder jenen Zucht-Vereines vertraut zu machen. Wozu auch? Man besucht vielleicht die eine oder andere Ausstellung, ein Vereinstreffen und weiter beschäftigt man sich nicht gerne mit dem Kleingedruckten oder den fest verankerten Zielen eines Vereines…
…wie und ob diese erreicht oder gar angestrebt werden in der Außenwirkung.

Dabei geht oft verloren, dass es die einzelnen Mitglieder eines Rassezuchtvereines sind, welche für die Zuchtbedingungen ihrer Rasse verantwortlich zeichnen…

…Für die Haltungsbedingungen, Gesundheitsvorsorge der Zuchttiere, die passende Unterbringung der Nachkommen, die Weiterentwicklung des Vereines und der Rasse, -hinsichtlich der Erreichung fest in der Satzung verankerter Ziele.  Nicht der Vorstand – er vertritt nur nach außen, und… auch nicht immer nur die Züchter sind alleine in den Verantwortlichkeiten.

Diese Verantwortung müssen sich Vereinmitglieder bewusst machen! Wie ein Verein draußen auftritt, sich zeigt, die Rasse bewirbt, welches Renommee dabei an den Außenstehenden vermittelt wird, – ist also im Interesse aller  und liegt im Ermessen der Vereinsmitglieder.
Damit werden diese – nicht nur finanziell – Mitverantwortlich!

@tibimaxe.de

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Do-Khyi Conversation – Mitreden können!

Nicht selten ist man als Do-Khyi – Liebhaber in einer Art Idealismus bereit einem Zuchtverein als Mitglied beizutreten oder diesen gar zu gründen. In jedem Fall gehört dazu Conversation, das Mitreden und die entsprechende Information dazu!

Wir geben Euch mit diesem Beitrag einen kleinen, leicht verständlichen Einblick in das tatsächliche, rechtliche Vereinsgeschehen:

Die Gründung eines Vereines bedeutet viel Bürokratie. Ein Verein ist schnell gegründet – sollte man meinen:  Ein paar Gleichgesinnte zusammengetrommelt und los geht´s?

Denkste: Hier ein kleiner Einblick auf grundlegendes Wissen das jedes einfache Vereinsmitglied haben sollte:

Einen Verein gründen kann grundsätzlich jeder. Es ist aber wichtig, ob es zum Beispiel ein Kaninchenzüchter-, ein Hundezüchter- oder ein Angler- oder Sportverein ist. Der Zweck muss nämlich genau schriftlich in einer Satzung festgeschrieben werden.

In diesem Schriftstück müssen einige Punkte zwingend genannt werden, zum Beispiel der Name des Vereines, sein Sitz, der Zweck, wie sich die Vorstandschaft zusammensetzt, wie die Versammlungen geregelt werden und so weiter. Im Vereinsregister des Amtsgerichtes gibt es dafür auch Mustersatzungen, die der Verein nur noch an sich anpassen muss.

Um einen eingetragenen Verein, also einen „e. V.“ zu gründen, braucht es insgesamt 7 Mitglieder. Bei einem „nicht- e. V. – Verein“ reichen dazu theoretisch schon zwei Personen aus. Jedoch ist dann der Verein keine juristische (rechtliche) Person, sondern braucht einen juristischen Vertreter – in der Regel den Vorsitzenden als „Eigentümer“ -, der für den Verein haftet. Übrigens auch mit seinem Privatvermögen und für jede Unterschrift die er im Namen des Vereines tätigt.

Um diese Haftung vom Vorsitzenden des Vereines abzuwenden wird nicht selten die Eintragung des Vereines als „e. V.“ angestrebt. Beim e.V. ist der Verein die juristische (rechtliche) Person. Für die Unterschriften der Vorstandschaft haftet dann der Verein – mit allen seinen Mitgliedern. Die Last wird auf alle Schultern verteilt zu gleichen Teilen – es sei denn es wird grob fahrlässig oder illegal gehandelt.

Haben die Vereinsmitglieder ihre Gründungsversammlung abgehalten und dort eine Vorstandschaft gewählt, sowie ihre Satzung zu ihren ausschließlichem Zweck verabschiedet, gehen sie mit dem Protokoll der Sitzung zum Amtsgericht. Dieses leitet dieses weiter zum Notar, der alles nochmals rechtlich prüft und eine Eintragung bei dem Amtsgericht beantragt – fertig ist der eingetragene Verein „e. V.“

Die rechtlich geprüften, teils auch rechtlich fest vorgeschriebenen „Statuten“ in der Satzung des Vereines müssen im Rahmen der verabschiedeten Satzung eingehalten werden. Einschließlich fest vorgeschriebener Prüfungen, wie zum Beispiel Einsatz und Verwendungszweck von Geldern, der ordnungsmäßigen Führung der Finanzen und der Tätigkeiten des Vorstandes zum Erreichen des Vereinszweckes im Rahmen der vorliegenden Satzung.

Dieses geschieht in der Regel einmal im Jahr durch die versammelten Mitglieder des Vereines – welche ja auch dafür haften!
Zu diesem Zweck der Einsichtnahme durch die Mitglieder, der Offenlegung der stattgefundenen, – dem eingetragenen Zeck dienenden Aktivitäten und der dafür verwendeten und hoffentlich ordnungsgemäß verbuchten finanziellen Einnahmen und Aufwendungen werden diese auf der „Hauptjahresversammlung“ für alle Mitglieder offen ausgelegt. Die Kasse wurde geprüft durch zwei von der Vorstandschaft unabhängige von den Mitgliedern zu bestimmende Kassenprüfer.

Danach können die Mitglieder durch Abstimmung entscheiden ob sie hinsichtlich ihrer persönlichen Haftung die Vorstandschaft rechtlich entlasten.

Jede Tätigkeit und Aktivität des Vereines außerhalb der festgelegten und auf dem Amtsgericht genehmigten Satzung des Vereines – hinsichtlich dem Zweck des Vereines – muss durch eine Satzungsänderung welcher die Mitglieder, – nach der rechtzeitigen Vorlage (in der Regel zwei Wochen) der Satzungsänderung, zustimmen müssen wiederum beim Amtsgericht zur Prüfung vorgelegt und damit zur Eintragung ins Vereinsregister beim Amtsgericht genehmigt werden.

Die Kontrolle des Vereines geschieht also durch die einfachen Mitglieder, nachdem diese auch die Haftung übernehmen.

Ob das alle Mitglieder von Hundezuchtvereinen auch immer wissen???
Selbstherrliche Entscheidungen von Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern haben in unserem Rechtssystem einen sicheren Platz bei der Arbeitsbeschaffung: Für Rechtsanwälte, Richter und Gerichte.

Es ist also wichtig einem integren Vorsitzenden und Vorstand – über allen Zweifel erhaben – die Verantwortungswahrnehmung zu übertragen.

@tibimaxe.de

Quelle: Jedes für das Vereinsrecht zuständige Amtsgericht
NN, 02-03-2010

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